Moin Moin aus dem verregneten Ban Tai,
Der Spiegelartikel ist aus meiner Sicht uebelstes Bildzeitungsniveau.
Warum "schnaufen" die 3 Briten auf ihren Elefanten ? Sie lassen sich doch von
den Tieren tragen und haben keine koerperliche Anstrengung zu bewaeltigen.
Mal wieder schoen das Klischee vom fetten Farang bedient
Fehlt doch eigentlich nur noch der Brueckenschlag zum Sextourismus, na ja,
vielleicht naechstes mal.
Dann kommen die thailaendischen Geschaeftsleute, die mit Billigung der Regierung...
Und Schwupps, wer denkt da nicht an ein kleines Entgelt an die zustaendigen Beamten ?
Zubetonierte Staedte ? Was wird denn woanders als Baumaterial verwendet ? In Hamburg Lehm ?
Oder die Strandpromenaden an der Ostsee. Ohne Ortseingangsschild wuesste man nicht, wo man
sich befindet. Ueberall das selbe Bild: Kuestenstrasse mit Souvenierlaeden, Fahradweg, Buergersteig
und die obligatorische Hagebuttenhecke.
Aber nun zum Thema.
Ich sehe das auch so, dass die Kayanleute durch die Doefer einen besseren Lebensstandart haben,
als ihre Landsleute im Lager. Und dass sie sich in Thaiand nicht frei bewegen duerfen, ist als
Fluechtling wohl klar.
Was mich allerdings etwas stoert, ist die Tatsache, dass man sie nicht in ein Land ausreisen
laesst, das bereit ist sie aufzunehmen.
Das hat so ein wenig Geschmaeckle. Da sollen wohl erst die Investitionen fuer die Doerfer
wieder eingespielt werden.
Dass hier mal wieder auf Thaiand herumgehackt wird, anstatt die Ursache der Tragoedie
anzuprangern ist eine Sauerei. Aber so eine Dienstreise in ein idyllisches Dorf in Thailand
ist natuerlich wesentlich angenehmer,als sich mit der Junta in Burma vor Ort herumzuaergern.
Vielleicht kommen bei der Leserschaft des Spiegel bunte Langhalsfrauen ja auch besser an als tote Moenche.
Gruss Volker