Los gehter, de Peter

Ihr müsst entschuldigen, dass ich nicht alles auf einmal schreibe, aber das geht aus Zeitgründen nicht. Schreiben, Bilder auswählen, Bilder bearbeiten, Bilder hochladen....das braucht seine Zeit

Aber dafür gibbet heute gaaaaaanz viele Bilder!
Fortsetzung - 2. Teil: Koh Phangan 23. August - 5. September 2007
...und da waren wir endlich angekommen. Auf Koh Phangan. Eigentlich hatte ich zig Taxifahrer und "Wir-haben-das-schönste-Resort-Nerver" erwartet, aber zu unserer großen Überraschung...nix - mag an der Nebensaison gelegen haben. Komisch war es schon, da ja in 5 Tagen Fullmoon-Party war, aber durchaus angenehm, denn wir hatten uns schon auf die anstrengende "No-thanks-Tour" eingestellt. Wir hatten ja bereits eine Vorauswahl an Resorts getroffen. Also sind wir hechelnd das lange Pier entlang gelaufen bis ganz vor an die Straße und haben uns nach einem Sammeltaxi umgeschaut. Mal so nebenbei. Wir hatten einen Deal gemacht: Ich trage die Rucksäcke und Anja die beiden Handgepäcke - was macht man nicht alles, um seine Liebste bei Laune zu halten - gratis Workout sozusagen.
Wir fanden auch sofort ein Taxi, dass zum Had Yao im Nordwesten fährt. 150 Baht/Person. Leider waren wir die ersten im Sammeltaxi, nahmen Platz und saßen dann noch circa 30 Minuten in der prallen Sonne, bei laufendem Motor, bis der gute Herr sich entschlossen hatte mit 4 Personen dann doch mal loszufahren

Als Resorts hatten wir uns vorab das "Had Son-Resort" am gleichnamigen Strand etwas südlich vom Had Yao, das "High-Life" am Had Yao oder das "Sandy-Bay" ebenfalls am Had Yao ausgesucht. Nach Verlust von weiteren 2 Litern Flüssigkeit sind wir dann endlich losgefahren.
Auf dem Weg an der Küste entlang haben wir dann irgendwo die anderen beiden Traveller rausgeworfen und waren nach einer holprigen 20 Minuten-Fahrt am Had-Son angekommen. Erster Blick, klasse! Vom Internet und Aussagen einiger Freunde wussten wir, dass das Resort einen eigenen Strand und eine große Auswahl an Bungis hat. Von der 500 Baht-Hütte bis zum Jacuzzi-Hammer-Nobel-Teil für 8000 Baht. Hier mal ein paar Bilder des Had Son, die ich paar Tage später bei einer Wanderung gemacht habe. Deshalb ist es auch regnerisch auf den Pics...
Had-Son-Beach
Had-Son nobel Bungi
Had-Son Einfahrt + Eingang zur Rezeption...bis dahin war noch alles super...
Sah alles klasse aus. Wow! Promotion-Preise! Alles frei!..."haben wir ein riesen Glück aber auch" und "wir sind endlich angekommen"...waren die Gedanken. Eigentlich wollten wir sofort ins High-Life, aber wir waren echt fertig und wollten sofort schlafen...ja...bis auf einmal ein ohrenbetäubendes Bohren, Hämmern und Rufen zu hören war

sowie, nach genauem Hinschauen, riesen Schutthaufen im Resort verteilt zu sehen waren. Na toll, Renovierungsarbeiten in vollem Gange. Irgendwo muss ja ein Haken sein. Lange Rede, kurzer Sinn: Das gesamte Hauptgebäude+Restaurant wurden rennoviert, waren halb abgerissen und an Ruhe war nicht zu denken. No way.
Die La-Ola war dann auch logischer Weise gleich verebbt, das Taxi war natürlich auch schon weg

und wir standen da wie bestellt und nicht abgeholt. Fertig, müde, durstig & traurig

Ok, nicht verzagen - bringt doch Alles nichts, weiter gehts. Der Packesel (also ich

) wieder beide 20 Kilo Rucksäcke aufgeschultert und weiter ging es auf die Suche. Es war jetzt 10 Uhr und über 30 Grad - keine angenehme Sache, da die Straßen dort oben sagen wir mal etwassss hügelig sind (auch im Bild oben zu sehen). Jammer nicht rum, werdet Ihr denken, aber alle, die schon mal da waren, wissen sicherlich, was ich meine.

Als wir wieder "oben" an der Straße waren, sah ich zu meiner Verwunderung etwas, was ich so nicht erwartet hatte. Gerade mal 50 Meter weiter sah ich einen beschrifteten Stein - der Eingang des High-Life Resorts - ein Geschenk des Himmels!

Auf der Karte sah das ewig weit aus, aber in der Realität, auf pfälzisch: "grad emmol ummm die Eck"...
An die Rezeption geschleppt, nur noch 3 teuere Bungis frei (2000 Baht und 2500 Baht)...viel zu viel für uns

Da saßen wir also auf unseren Rucksäcken. Wir schon wieder fast am Ausrasten als ein Deutscher, der gerade am Frühstücken war, unser Elend mitbekam und meinte sie würden heute Nachmittag um 14 Uhr abreisen und wir könnten ihren 1200 Baht Steinbungi mit Aircon und Meerblick haben. Zwar immer noch recht teuer, aber das war uns mittlerweile echt Wurscht und wir haben die Chance beim Schopfe ergriffen und das Teil genommen

Der erste Eindruck des Resorts war super (genauso wie von Freunden beschrieben) und so fiel die Entscheidung leicht....und uns ein Stein vom Herzen, der genauso groß wie der Stein am Eingang war...
Jetzt denken sich einige, warum wir nicht Reverviert haben?! - ganz einfach: Erstens, kann dir dann sowas wie im Had Son passieren, zweitens macht das High-Life keine Vorab-Reservierungen, da sie nie wissen, wie lange die Gäste bleiben und somit nicht planen können. "Es geht immer nur am gleichen Tag" + sie checken "eh nie E-Mails" waren die Aussagen von OT, dem Chef.
Okay, läuft. Die 4 Stunden bis wir einziehen konnten haben wir uns dann im offenen Restaurant aufgehalten und haben unseren Flüssigkeitstank wieder gefüllt. Anja mit Cola, ich machte mich sogleich ans Chang

Anja ist dann im Restaurant eingeschlafen und ich bin auf Erkundungstour gegangen & habe mir das Resort mal ganz genau angeschaut. Es liegt einfach super genial, am Hang. Eine abenteuerliche Treppe führt runter zum Strand. Also nicht so gut für Kidner, alte Leute oder Gehbehinderte.
Die Bungis sind harmonisch in den Garten und zwischen die Felsen integriert - es passt einfach und man sieht mit wie viel Liebe das Resort (Familienbetrieb) über die Jahre (seit 2001) aufgebaut wurde. 25 Bungis, vom einfachen 500 Baht Fan-Bungi bis zum 2500 Baht Stein-Aircon-Bungi mit riesen Terasse. Einfach traumhaft. Die Preise, die ich hier nenne, sind alles "Low-season-Preise". In der "High-season" (Nov-April) sind alle 300-500 Baht teurer.
Der Manager - namens "Tok-Tok" erklärte mir auch, dass sie sehr naturverbunden sind - "we have different style" - und dass sie beim Bau des Resorts keinen einzigen Baum gefällt; und keinen einzigen Felsen abgetragen, haben. Die Bungis sind sozusagen der vorgegebenen Landschaft angepasst & von daher ist auch keinerlei Symetrie oder System zu erkennen. Alles auf verscheidenen Ebenen, durch Treppen und Wege verbunden. Sie bauten auch immer nur 2,3 Bungis im Jahr - da wos passt und es wird nichts passend gemacht. Schön weit auseinander, zwar etwas schwer zu finden teilweise (was sich in der Nacht als Problem darstellte) aber einfach idyllisch und naturbelassen - genauso wie wir es mögen. Ein wunderschöner Garten mit Springbrunnen und vielen Pflanzen und Blumen. Sogar der Anstrich der Bungis ist farblich der Umgebung und den Felsen angepasst - Tarnung sozusagen. Endlich waren wir da, wo wir hinwollten - im Paradies
Hier mal ein paar Bilder des High-Life zur Verdeutlichung...
Bungis vorne an der Landspitze - wir waren paar Meter höher im Garten auf den Felsen mit Hammerausblick
Unser erster Bungi ganz oben in den Felsen mit Meer + Strandblick + Hängematte
Weg vom Bungi in den Garten
da gehts zu anderen Bungis
Meine bessere Hälfte im Weg durch das Resort. Rechts der Springbrunnen. Die Treppe hinten hoch gings zu unserem Bungi. Keine Nachbarn - theoretisch hätte man sich nackt auf dem Balkon sonnen können - absolute Privatsphäre
Blick auf die Treppe zum High-Life. Ganz links oben das Dach war unser Bungi. Ich habe gezählt: Circa 160 Stufen vom Strand bis an den Bungi. Da pumpste echt wie ein 80 Jähriger Maikäfer wenn du oben bist - vor allem nach paar Drinks
....sooo, jetzt bin ich fast gestorben, da ich einen SQL-Fehler bekam...Die Post war wohl zu lang. Das nenne ich einen Schuss vor den Bug - clever wie ich bin, habe ich abgespeichert
weiter gehts in der nächsten Post mit Bildern...bis gleich