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Re: Grundsatzfragen Bangkok
Verfasst: 13.03.2008, 03:04
von Caveman
Werner hat geschrieben:
Aber schon damals konnte man auf Bali DM in Ringit tauschen.
Nur mal so aus Interesse: Was kann willste denn auf Bali mit Ringit?
Okay, bin ja schon wieder weg *gg*
Gruss
Caveman
Re: Grundsatzfragen Bangkok
Verfasst: 13.03.2008, 07:46
von muggel89
Bussi, smile, Du hast auf den Punkt gebracht!
........das ist doch wie bei McDonalds, keiner ißt das Zeugs da, aber der Laden ist immer voll!
Hat nicht jeder hier mal was Derartiges in LOS gekauft, ein T-Shirt, ne Jeans... Schön, wenns daheim den Trockner überlebt, wenn nicht, Pech gehabt. Soooooooo wichtig muß man diese Sachen nicht nehmen.
Außerdem heißt das ja nicht, daß man nicht doch was Echtes daheim in der Schmuckschatulle oder im Schrank hat, oder?
Re: Grundsatzfragen Bangkok
Verfasst: 13.03.2008, 07:59
von chriwi
Thailandfreak hat geschrieben:Und wenn sich dann für dieses "Prunkstück" zu Hause nicht mal jemand findet, der die Batterie wechselt (weil er die Fälschung einerFäschung erkennt), dann bewarhheitet es sich:
Mein Tipp dazu: Uhr mit Automatikwerk kaufen. Mein Uhrmacher kürzt sogar das Stahlband auf die gewünschte Länge.
Warum auch nicht? Er kriegt ja Geld dafür.
Re: Grundsatzfragen Bangkok
Verfasst: 14.03.2008, 21:25
von Gerd
Nachgemachte Klamotten in z.B. Polo Sport kosten im MBK 200 Baht und sind genau so gut wie Orginale aus USA .
Lange und Söhne Nachbauten kosten zur Zeit 2000 Baht.
Als Transport Taxi mit Meter und Sky Train (Tageskarte kostet 120 Baht )
Essen an jeder Ecke oder in den großen Kaufhäusern.
Gerd
Re: Grundsatzfragen Bangkok
Verfasst: 14.03.2008, 22:16
von Werner
Original Shirts von Hechter und Cardin kosten in Deutschland 6 €, also 300 Baht.
Ich wüsste nicht, warum ich eine Kopie für 200 Baht kaufen sollte.
Original Shirts gibts in Thailand im Department Store im Angebot für 150 Baht, da beginnt es sich zu lohnen.
Gruß Werner.

Re: Grundsatzfragen Bangkok
Verfasst: 15.03.2008, 17:03
von muggel89
So langsam wird aus den Threat "Grundsatzfragen Bangkok" das Thema "Grundsatzfragen im tägl. Leben" ?
Jeder hat halt mal eine andere Sicht der Dinge, der eine trägt nur Orginalklamotten, der nächste kauft bei C &A , oder MBK, der eine fährt Polo, der andere einen A6. Das Ding werden wir hier nicht klären können!
Trotzdem schönes Wochenende,
muggel89
Re: Grundsatzfragen Bangkok
Verfasst: 15.03.2008, 19:48
von chrissibaer
Gerd hat geschrieben:
Lange und Söhne Nachbauten kosten zur Zeit 2000 Baht.
Etwas übertrieben, habe für meine 1200 Baht bezahlt, Automatik, läuft nach 8 Monaten noch immer, Farbe ist auch noch dran. Gekauft im MBK.
Re: Grundsatzfragen Bangkok
Verfasst: 15.03.2008, 23:18
von Tom
Nun, wenn schon off-topic, dann will ich meinen Senf auch noch dazugeben...
Heute gilt das Tragen von Fakes generell als absolut lächerlich. Viel mehr ist es hip, entweder echte Markenartikel zu tragen oder aber dann sogenannte No-Names. Dies sage nicht ich alleine (es deckt zwar meine Meinung), sondern es gibt tatsächlich wissenschaftliche Untersuchungen über dieses Thema...
Und deshhalb werden wir wieder etwas topic! Ich empfehle jeden von Euch Bangkok-Aufenthalter, die Augen nach No-Name-Artikeln aufzuhalten. Ich habe selten eine Stadt auf dieser Welt erlebt, in welcher es eine derart grosse Auswahl von absolut tollen Artikeln gibt, deren Marke halt einfach niemand kennt. Gerade bei Kleidern gibt es sehr viele junge Modeschaffende, welche ihre selbstentworfenen Kollektionen anbieten. Also investiert lieber bei denen Eure Baht, anstatt für irgendein Marco Polo- oder Hugo Boss-Fake etwas zu bezahlen. Es hebt Euer Ansehen und hilft vielen Designern, vielleicht auch einmal etwas berühmter zu werden.
Ergänzend dazu noch dieser letztjährige Bericht aus dem Schweizer TagesAnzeiger:
http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/reisen/ ... 54288.html
Gruss Tom
Re: Grundsatzfragen Bangkok
Verfasst: 16.03.2008, 20:37
von Berija
und ich dachte immer, man trägt das was einen gefällt. und nicht was andere als hip oder sonst irgendwas bezeichnen
Re: Grundsatzfragen Bangkok
Verfasst: 16.03.2008, 20:58
von Tom
Berija hat geschrieben:und ich dachte immer, man trägt das was einen gefällt. und nicht was andere als hip oder sonst irgendwas bezeichnen
Dies wäre wohl der Idealfall... In der Realität muss man freilich ab und zu erkennen dass es gut ist, dass manchem und mancher mal ein Tipp gegeben wird, was ihm oder ihr vielleicht besser stehen würde...
Ich nehme mich da gar nicht aus und bin froh, dass meine Frau sich ab und zu meiner erbarmt und mir hin und wieder anständige Kleider mit nach Hause bringt...
Gruss Tom
Re: Grundsatzfragen Bangkok
Verfasst: 17.03.2008, 03:28
von marc
Heute gilt das Tragen von Fakes generell als absolut lächerlich. Viel mehr ist es hip, entweder echte Markenartikel zu tragen oder aber dann sogenannte No-Names. Dies sage nicht ich alleine (es deckt zwar meine Meinung), sondern es gibt tatsächlich wissenschaftliche Untersuchungen über dieses Thema.
so ein schmarrn! deckt sich zwar auch mit meiner meinung, aber was will mir ein wissentschaftler sagen was hip ist. schau ma an wie wissentschaftler rummlaufen! viele leute wollen gar nicht hip sein und tragen einfach sachen die gefallen.ob das gefakt ist oder nicht checken die meisten gar nicht.
Re: Grundsatzfragen Bangkok
Verfasst: 17.03.2008, 07:36
von Tom
so ein schmarrn! deckt sich zwar auch mit meiner meinung, aber was will mir ein wissentschaftler sagen was hip ist.
Jo denn, ist's halt ein Schmarrn...

Uebrigens hast Du die Aussage nicht ganz richtig verstanden.... Ich sagte nicht, dass einem Wissenschaftler sagen, was hip ist und was man tragen soll.

Es geht darum, wie man von anderen Leuten betrachtet wird, wenn man mit Fake-Artikeln herumläuft.
Gruss Tom
Re: Grundsatzfragen Bangkok
Verfasst: 17.03.2008, 17:41
von muggel89
Tja Tom, ein Lob auf Deine Frau... in der Realität sich aber auch nicht jede teure Markenklamotte so aus wie bei Linda Evangelista...schluchts!! Aber man kann ja dann noch hoffen, daß die Umwelt sich, was man sich alles leisten kann! (oder nicht)
muggel
Re: Grundsatzfragen Bangkok
Verfasst: 17.03.2008, 18:22
von Chrissie
Hallo,
ich denke die Diskussion driftet jetzt doch etwas ab - es ist doch die Sache von jedem Einzelnen (und seinem Geldbeutel), ob er sich mit Originalen, Fakes oder No-Names eindeckt.
Beim Uhrenkauf von Fakes habe ich erlebt, dass es hilft, wenn man selbst oder ein Begleiter (vielleicht findet sich auch spontan ein Bgleiter, der sich kurz dazustellt) bereits eine Fake-Watch trägt. Plötzlich fängt der Verkäufer nicht mehr bei 4000 Baht an, sondern bei vielleicht 800 Baht.
Ich selbst habe in Chaing Mai für eine gute Rolex Automatik 900 Baht bezahlt und in Bangkok auf dem Nachtmarkt für eine gute Patek Philippe, auch Automatik, 1000 Baht. In Bangkok bekam ich den Preis aber nur, weil ich (ehrlich) sehr unschlüssig war, weil ich buchstäblich mein letztes Geld dafür ausgegeben habe.
Chrissie
Re: Grundsatzfragen Bangkok
Verfasst: 17.03.2008, 23:03
von marc
meine erfahrung ist das 80% der leute (deckt sich auch mit der fragestellung in foren) kein fake von einem original unterscheiden können bzw nicht wissen an was mann eine fälschung bzw einen 2 wahl artikel erkennt. wie sollen die mich dann schräg anschauen?
ich war in vietnam ne halbe stunde an ner jacke gehangen und habe den fehler (es war 2 wahl bzw durch die qualitäts kontrolle gefallen) erst beim tragen ne stunde später gesehen.
und um zu merken das leute es ziemlich seltsam finden das ego durch einen fake auf zupolieren brauch ich keine untersuchung von birkenstock heinis...

ist nichts gegen dich!
Re: Grundsatzfragen Bangkok
Verfasst: 18.03.2008, 07:44
von Tom
Für mich geht es halt bei den meisten Faketrägern auch darum, dass diese etwas repräsentieren wollen, von dem sie an und für sich kilometerweit entfernt sind. Eine billige Jeans, Schuhe welche 30 Euro gekostet haben und dafür eine Rolex am Arm welche original ein paar 1000 Euro kosten würde.... lächerlich. Ist nichts gegen Dich.
Vielleicht bin ich als Schweizer diesbezüglich halt auch ein bisschen anders gepolt... Unsere wichtigste Industrie - die Uhrenindustrie - verliert jährlich nur infolge der Fakes rund 800 Millionen Franken. Dies sind 8% des Gesamtumsatzes. Dies wiederum verteuert die Uhren für den "Normalverbraucher" und kostet weiter Arbeitsplätze.
Weiter möchte ich - um auch dem Thread wieder seinen ursprünglichen Sinn wiederzugeben - nochmals darauf zurückkommen, was ich etwas weiter vorne geschrieben habe. In Bangkok gibt es phantastische junge thailändische Designer, welche verschiedenste Artikel herstellen, welche auch für unseren Geldbeutel bezahlbar sind. Ich würde dem Threadstarter hier als Einstieg mal die Gegend um Siam Square empfehlen. Dort findet man kleine Läden von kleinen, eigenständigen Unternehmen, welche gerade in Sachen Kleider interessantes anzubieten haben. Nebstdem findet man dort auch Fakes, wenn's denn wirklich sein muss...
Gruss Tom
Re: Grundsatzfragen Bangkok
Verfasst: 18.03.2008, 15:20
von marc
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In Bangkok gibt es phantastische junge thailändische Designer, welche verschiedenste Artikel herstellen, welche auch für unseren Geldbeutel bezahlbar sind. Ich würde dem Threadstarter hier als Einstieg mal die Gegend um Siam Square empfehlen. Dort findet man kleine Läden von kleinen, eigenständigen Unternehmen, welche gerade in Sachen Kleider interessantes anzubieten haben. Nebstdem findet man dort auch Fakes, wenn's denn wirklich sein muss... :wink:
oder auch (wie mit allem) am weekend markt. echte 2 wahl levis und die angesprochenen "thai brands" finden sich dort zu massig.
sogar als skater mit 15 jahre semi professioneller erfahrung habe ich schwierigkeiten echte von falschen vans zu unterscheiden.
Für mich geht es halt bei den meisten Faketrägern auch darum, dass diese etwas repräsentieren wollen, von dem sie an und für sich kilometerweit entfernt sind. Eine billige Jeans, Schuhe welche 30 Euro gekostet haben und dafür eine Rolex am Arm welche original ein paar 1000 Euro kosten würde.... lächerlich. Ist nichts gegen Dich.
bedenke aber das die schnitte bei vielen design sachen einfach einige klassen "besser" ausschauen. dafür das 100 fache hinzulegen ist nicht immer einzusehen. da tuts der fake der evtl nur ein jahr hält aber nur 5% kostet auch. da ärgert es auch nicht so wenn mal einne kippe (die guten alten zeiten) im club drann hängenbleibt.
gut shopping

Re: Grundsatzfragen Bangkok
Verfasst: 18.03.2008, 15:41
von smile
Tom hat geschrieben:Vielleicht bin ich als Schweizer diesbezüglich halt auch ein bisschen anders gepolt... Unsere wichtigste Industrie - die Uhrenindustrie - verliert jährlich nur infolge der Fakes rund 800 Millionen Franken. Dies sind 8% des Gesamtumsatzes. Dies wiederum verteuert die Uhren für den "Normalverbraucher" und kostet weiter Arbeitsplätze.

Vieleicht bist Du diesbezüglich nicht so ganz auf der Höhe der Zeit! Geh mal zu Google, Stichworte: Replika, Schweiz Uhren ... Ihr Brüder fälscht Uhren die im Original 20.000 Euro kosten und vertickert die für 3.000 - 4.000.
Aber eins muss man Euch lassen, die Hitliste der Qualitätsreplikas sieht immer noch folgendermaßen aus: Schweiz - Italien - Japan - Korea - China.

Re: Grundsatzfragen Bangkok
Verfasst: 21.03.2008, 20:53
von chriwi
smile hat geschrieben:Aber eins muss man Euch lassen, die Hitliste der Qualitätsreplikas sieht immer noch folgendermaßen aus: Schweiz - Italien - Japan - Korea - China.
Dass es Uhrenrepliken gibt, die in der Schweiz gefertigt werden, ist Bullshit. Aber es ist natürlich ein gutes "verkaufsförderndes Argument", um Unwissenden ein paar Hunderter mehr rauszureissen.
Ach ja! Wenn ihr euch endlich einig seid, ob man Uhrenrepliken überhaupt tragen kann, oder ob und bei wem man dann unten durch ist, dann lasst es mich wissen. Dann werf ich meine Uhren SOFORT weg und ersetze sie durch Originale.
Tom hat geschrieben:Vielleicht bin ich als Schweizer diesbezüglich halt auch ein bisschen anders gepolt... Unsere wichtigste Industrie - die Uhrenindustrie - verliert jährlich nur infolge der Fakes rund 800 Millionen Franken. Dies sind 8% des Gesamtumsatzes. Dies wiederum verteuert die Uhren für den "Normalverbraucher" und kostet weiter Arbeitsplätze.

Was ist denn das für eine Milchmädchenrechnung. "Anzahl der jährlich gekauften Fakes" mal "Listenpreis der Originale" = 800 Mio. Franken???
Ich hab 7 od. 8 Fakes, wenn's keine Fakes geben würde, dann hätt' ich sicher keine 7 Original-Omega's und Rolex. Meine (echten) Certinas und Festina's und Tissot's sind ja auch nette Uhren, und die gibt's um ein paar Hunderter.
Außerdem heißt's doch
"Die Kopie ehrt den Meister!" (chin. Sprichwort). Also fühlt euch geehrt und gut is'!

Re: Grundsatzfragen Bangkok
Verfasst: 21.03.2008, 23:10
von smile
chriwi hat geschrieben:Dass es Uhrenrepliken gibt, die in der Schweiz gefertigt werden, ist Bullshit. Aber es ist natürlich ein gutes "verkaufsförderndes Argument", um Unwissenden ein paar Hunderter mehr rauszureissen.
Und wo kommen dann die perfekten Laufwerke her, Du 9x Kluger (lol und es geht wirklich nicht um nen Hunderter

)? Aber das ist ja auch egal.
Der Verlust errechnet sich zum Teil daraus das Du ne gefakte Rolex für 20.- Euro aus Thailand am Arm hast und dem daraus resultierendem Wertverlust des Makennamens. Die Replikas aus der Schweiz und Italien (10.000 für die echte 2000.- für die 99% Kopie) die sind dann am tatsächlichen Verlust schuld!
