Re: Endlich wieder Asien - Thailand/Laos/Kambodscha 2009/201
Verfasst: 31.03.2010, 10:56
Tja und jetzt komm ein schwieriger Teil des Reiseberichts, da ich bestimmt auf Empörungsrufe stoßen werde. Letztendlich ist es aber eine rein subjektive Wiedergabe meiner Erlebnisse und deshalb trifft es vielleicht nicht die Meinung vieler Anderer.
Nach einem letzten Frühstück im Resort sind wir mit dem Speedboot Richtung Ko Chang aufgebrochen, eine fast ganz normale Fahrt, bis, ja bis eine Regenwand im Meer plötzlich vor uns stand. Ich habe schon einige Unwetter auch auf See erlebt, aber das hat wirklich alles übertroffen. Ohne GPS taumelte das Boot in die Regenwand und ganz davon ab, dass wir inklusive unserer kompletten Sachen pitschepatsche nass wurden (da war es völlig egal ob man Rucksackreisender oder Kofferträger war), verlor der Bootsführer völlig die Orientierung. Also im Wasser treiben lassen und hoffen, dass irgendwann wieder Land in Sicht kommt. Wir hatten dieses Glück, kamen letzteendlich heil an Land und wurden auf einem offenen Pickup zum Resort gebracht. Wir haben am K.B. Beach im Siam Bay Resort genächtigt und so viel Unfreundlichkeit und Ignoranz habe ich in den all den Jahren in Asien noch nie erlebt. Man ließ uns völlig durchnässt stehen (ohne ein heißes Getränk oder Handtücher anzubieten) und führte uns nach einer halben Stunde zum nicht gereinigten Bungalow. Nach 2 Stunden, immer noch nass, konnten wir endlich den Bungalow beziehen und uns und alle Klamotten trockenlegen. Der Bungalow war ziemlich neu, sehr stylisch mit wunderschöner Terrasse, aber die Gesamtanlage war nur furchtbar. Ich hatte einfach zu spät mit den Reservierungsanfragen begonnen, so dass z.B. K.B. Resort und ähnliches schon ausgebucht waren. Am Wetter hätte das aber auch nix geändert.
Wir versuchten es dann trotzdem mit einem Strandbummel und einem Lunch im K.B. Resort, was ganz ok und zumindest trocken war. Leider fing es erneut an zu regnen, so dass wir zurück in den Bungalow flüchteten und abends wenigstens trocken bei Porns zum BBQ gehen konnten. Danach, da ausnahmsweise kein Regen, wollten wir uns mal Kai Bae Downtown ansehen und waren mehr als enttäuscht. Vielleicht hatte ich völlig falsche Vorstellungen, aber eine Bar mit Girls auf Barhockern oder in irgendwelchen Bambusverschlägen wartend, entspricht irgendwie nicht meiner Vorstellung von „gemütlich einen Absacker trinken“. Außerdem versuchte sich jede Bar mit noch lauterer Musik zu übertönen, so dass wir schnell zurück ins Resort flüchteten.
Am nächsten Morgen, erneuter „Weltuntergang“ und kein Gedanke an Strand. Der Versuch das Frühstück im Resort einzunehmen scheiterte aufgrund der widerlichen Speisendarbietung und so stürzten wir uns lieber auf frische Baguettes und leckeren Kaffee in Papa’s Bakery. Nach dem Frühstück wagten wir einen weiteren Strandbummel, doch der Strand hat uns nicht überzeugt. Vielleicht lag’s an der verkorksten Anreise, dem miesen Wetter, der uncharismatischen Unterkunft, ich weiß es nicht. Dass alle Motorbikes ausgeliehen waren, muss ich sicher nicht extra betonen.
Wir durchsuchten das ganze Internet (natürlich im Moccachino, unser Highlight auf Ko Chang), da wir uns einig waren auf keinen Fall Silvester auf Ko Chang feiern zu wollen und haben spontan das Mariott & Spa in Bangkok gebucht, quasi als Entschädigung. Ein Taxi, das uns nach BKK bringen würde, war auch schnell gefunden.
Nachmittags konnten wir in der kurzen Trockenphase wenigstens mal in den Pool hüpfen (das Meer war total aufgewühlt und schlammig) und sind abends wieder bei Porns essen gegangen. Das Essen war super lecker, man hat nett am Strand gesessen und hat angenehme Musik gehört. Ich konnte mir überhaupt nicht vorstellen in einem der Restaurants direkt an der Straße essen zu wollen und da Porns draußen die schönsten Sitzplätze hatte, einen super freundlichen Service, haben wir uns wieder für das köstliche BBQ entschieden.
Der Fahrer holte uns pünktlich um 10:00 Uhr ab, so dass wir um 15:00 Uhr schon im Hotel waren. Kaum zu glauben, die Sonne schien und wir konnten uns erst mal in den Pool schmeißen. Silvester ein Restaurant zu finden war nicht ganz einfach, aber ich erinnerte mich an das Suk11 und tatsächlich bekamen wir hier noch einen Tisch. Anschließend genossen wir Live Musik mit hunderten Thais am Siam Center. Kurz vor Mitternacht waren wir zurück im Hotel, da ich das Feuerwerk unbedingt am Fluss sehen wollte – eine gute Entscheidung. Mit einem kühlen Singha am Pier stehend auf den Chao Praya blickend aufs neue Jahr anstoßen, herrlich!
Wir haben dann noch lange an der Bar gesessen, getanzt und die Fluss-Atmosphäre genossen und sind irgendwann todmüde ins Bett gefallen.
Ausgeschlafen haben wir uns dann auf das gigantische Frühstücksbuffet gestürzt und gegessen bis wir nicht mehr konnten. Anschließend wurde am Pool gefaulenzt, bevor wir nachmittags mit dem Taxi zum Airport gefahren sind für den Weiterflug nach Phuket.
Im Nachhinein hätten wir uns die Tage auf Ko Chang natürlich schenken können und wären besser auf Ko Kood geblieben, aber wer weiß das schon vorher. Ob ich Ko Chang nochmal eine Chance geben werde? Ich denke eher nicht, dafür hat mir Ko Kood zu gut gefallen. Silvester in Bangkok war wunderschön und so kann ich die zwei miesen Tage gut verkraften, kann ja nicht immer alles optimal laufen.
Nach einem letzten Frühstück im Resort sind wir mit dem Speedboot Richtung Ko Chang aufgebrochen, eine fast ganz normale Fahrt, bis, ja bis eine Regenwand im Meer plötzlich vor uns stand. Ich habe schon einige Unwetter auch auf See erlebt, aber das hat wirklich alles übertroffen. Ohne GPS taumelte das Boot in die Regenwand und ganz davon ab, dass wir inklusive unserer kompletten Sachen pitschepatsche nass wurden (da war es völlig egal ob man Rucksackreisender oder Kofferträger war), verlor der Bootsführer völlig die Orientierung. Also im Wasser treiben lassen und hoffen, dass irgendwann wieder Land in Sicht kommt. Wir hatten dieses Glück, kamen letzteendlich heil an Land und wurden auf einem offenen Pickup zum Resort gebracht. Wir haben am K.B. Beach im Siam Bay Resort genächtigt und so viel Unfreundlichkeit und Ignoranz habe ich in den all den Jahren in Asien noch nie erlebt. Man ließ uns völlig durchnässt stehen (ohne ein heißes Getränk oder Handtücher anzubieten) und führte uns nach einer halben Stunde zum nicht gereinigten Bungalow. Nach 2 Stunden, immer noch nass, konnten wir endlich den Bungalow beziehen und uns und alle Klamotten trockenlegen. Der Bungalow war ziemlich neu, sehr stylisch mit wunderschöner Terrasse, aber die Gesamtanlage war nur furchtbar. Ich hatte einfach zu spät mit den Reservierungsanfragen begonnen, so dass z.B. K.B. Resort und ähnliches schon ausgebucht waren. Am Wetter hätte das aber auch nix geändert.
Wir versuchten es dann trotzdem mit einem Strandbummel und einem Lunch im K.B. Resort, was ganz ok und zumindest trocken war. Leider fing es erneut an zu regnen, so dass wir zurück in den Bungalow flüchteten und abends wenigstens trocken bei Porns zum BBQ gehen konnten. Danach, da ausnahmsweise kein Regen, wollten wir uns mal Kai Bae Downtown ansehen und waren mehr als enttäuscht. Vielleicht hatte ich völlig falsche Vorstellungen, aber eine Bar mit Girls auf Barhockern oder in irgendwelchen Bambusverschlägen wartend, entspricht irgendwie nicht meiner Vorstellung von „gemütlich einen Absacker trinken“. Außerdem versuchte sich jede Bar mit noch lauterer Musik zu übertönen, so dass wir schnell zurück ins Resort flüchteten.
Am nächsten Morgen, erneuter „Weltuntergang“ und kein Gedanke an Strand. Der Versuch das Frühstück im Resort einzunehmen scheiterte aufgrund der widerlichen Speisendarbietung und so stürzten wir uns lieber auf frische Baguettes und leckeren Kaffee in Papa’s Bakery. Nach dem Frühstück wagten wir einen weiteren Strandbummel, doch der Strand hat uns nicht überzeugt. Vielleicht lag’s an der verkorksten Anreise, dem miesen Wetter, der uncharismatischen Unterkunft, ich weiß es nicht. Dass alle Motorbikes ausgeliehen waren, muss ich sicher nicht extra betonen.
Wir durchsuchten das ganze Internet (natürlich im Moccachino, unser Highlight auf Ko Chang), da wir uns einig waren auf keinen Fall Silvester auf Ko Chang feiern zu wollen und haben spontan das Mariott & Spa in Bangkok gebucht, quasi als Entschädigung. Ein Taxi, das uns nach BKK bringen würde, war auch schnell gefunden.
Nachmittags konnten wir in der kurzen Trockenphase wenigstens mal in den Pool hüpfen (das Meer war total aufgewühlt und schlammig) und sind abends wieder bei Porns essen gegangen. Das Essen war super lecker, man hat nett am Strand gesessen und hat angenehme Musik gehört. Ich konnte mir überhaupt nicht vorstellen in einem der Restaurants direkt an der Straße essen zu wollen und da Porns draußen die schönsten Sitzplätze hatte, einen super freundlichen Service, haben wir uns wieder für das köstliche BBQ entschieden.
Der Fahrer holte uns pünktlich um 10:00 Uhr ab, so dass wir um 15:00 Uhr schon im Hotel waren. Kaum zu glauben, die Sonne schien und wir konnten uns erst mal in den Pool schmeißen. Silvester ein Restaurant zu finden war nicht ganz einfach, aber ich erinnerte mich an das Suk11 und tatsächlich bekamen wir hier noch einen Tisch. Anschließend genossen wir Live Musik mit hunderten Thais am Siam Center. Kurz vor Mitternacht waren wir zurück im Hotel, da ich das Feuerwerk unbedingt am Fluss sehen wollte – eine gute Entscheidung. Mit einem kühlen Singha am Pier stehend auf den Chao Praya blickend aufs neue Jahr anstoßen, herrlich!
Wir haben dann noch lange an der Bar gesessen, getanzt und die Fluss-Atmosphäre genossen und sind irgendwann todmüde ins Bett gefallen.
Ausgeschlafen haben wir uns dann auf das gigantische Frühstücksbuffet gestürzt und gegessen bis wir nicht mehr konnten. Anschließend wurde am Pool gefaulenzt, bevor wir nachmittags mit dem Taxi zum Airport gefahren sind für den Weiterflug nach Phuket.
Im Nachhinein hätten wir uns die Tage auf Ko Chang natürlich schenken können und wären besser auf Ko Kood geblieben, aber wer weiß das schon vorher. Ob ich Ko Chang nochmal eine Chance geben werde? Ich denke eher nicht, dafür hat mir Ko Kood zu gut gefallen. Silvester in Bangkok war wunderschön und so kann ich die zwei miesen Tage gut verkraften, kann ja nicht immer alles optimal laufen.