Eine Woche Bangkok
Verfasst: 03.12.2007, 20:33
Nach einer Woche "nur" Bangkok hier mein kleiner Bericht:
Ein schöner Start ist der Spaziergang vom Anleger Harbour Department links die Soi Charoen Phanit entlang (Handwerker, Schrotthändler, aufgestapelte Kurbelwellengehäuse, Achsen und allerlei), die Thanon Songwat entlang, rechts in die Thanon Mangkon und dann links ins Herz von China Town, die Sampeng Lane. Bunt, schrill, laut, das volle Leben in dicken, chinesischen, Scheiben.
Dann habe ich es endlich auch auf den Golden Mount geschafft und im November ist da auch Kirmes rund um den Mount. Ganz putzig aber kein Muss. Von da aus kann man prima mit dem Boot den Khlong San Sap für wenig Geld (8Baht) und sehr zügig bis auf die Höhe der Thanon Phayathai fahren und da ist man nur einen Katzensprung weg vom Siam Square (keine 5 Minuten zu Fuss).
Endlich gesehen habe ich auch den Vimanmek Palast - ich finde diesen Teakholzpalast mit seinen einzigartigen Antiquitäten auf jeden Fall besuchenswert, die Kleidervorschriften sind im übrigen hier die gleichen wie im Grand Palace (ich musste natürlich wieder gegen Kaution eine schöne königsblaue Hose borgen, aber egal). Das parkähnliche Gelände lädt übrigens auch zum verweilen ein, im Moment ist da eine Ausstellung von Fotos des Königs und, ich glaube permanent, auch eine umfangreiche Kutschenausstellung.
Um das touristische Programm zu komplettieren war ich dann auch noch auf dem Baiyoke Sky Hotel, mit dem gläsernen Aussenaufzug in die 77.Etage und von da mit einem weiteren Aufzug auf die rotierende Aussichtsplattform in der 83.(oder 87.) Etage. Der Trip kostete mich und meinen Begleiter je 200 Baht, dafür gab es aber in der Lounge einen freien Drink nach Wahl. Also fand ich das absolut ok und es war jeden Baht wert!!
Der Höhepunkt dieses Aufenthaltes war und ist jedoch die Fahrradtour durch den Südosten Bangkoks. Beginnend an der Rama III, Soi 72 (Bezirk Yannawa),einem gut bürgerlichen Wohngebiet, ging es zunächst ca. 15 Minuten auf mehr oder weniger befahrenen und grossen Strassen entlang bevor wir auf immer kleiner werden Strassen uns schliesslich durch ein "Slum"-Gebiet bewegten. Mit dem Boot wurde dann übergesetzt nach Phra Pradaeng, einem Gebiet um dass sich der Chao Praya windet wie um eine aufrecht stehende, geschlossene Faust (im Westem die Rama III, bzw. die Riap Maenam, im Norden PORT Authority of Thailand, im Osten Paknam Sai Kao). Dieses Gebiet ist zumindest z.T. ein von Kooperativen bewirtschaftetes Landschaftsgebiet und zum anderen tatsächlich dass, was der "Bangkok Djungle" genannt wird. Auf ca. 1,2 m breiten Betonwegen die auf bis zu 1,5m hohen Stelzen stehen, geht es durch dieses Gebiet - ein einmaliges Erlebnis!!!!!!! Nach Rast und Besuch eines Klosters geht es mit dem Boot wieder auf die andere Flussseite und - es dämmert schon - dann den Rest zurück zum Ausgangsort. Die Tour bestand aus 7 Gästen und einem sehr erfahrenen Tourguide, wir haben insgesamt ca. 20 Kilometer zurück gelegt und waren ca. fünf Stunden unterwegs. Diese Tour gehört für mich zum aussergewöhnlichsten touristischen Angebot in Thailand und ich werde sie, wenn es denn irgendwie geht, bei meinem nächsten Besuch (im März??) wieder machen.
Für die, die es weiter interessiert, hier der Link zum Veranstalter:
http://www.bangkokbiking.com/
BITTE, wer von Euch dort hin geht, grüsst mir bitte den Andre von mir.
So, ansonsten habe ich natürlich auch noch einiges anderes in der Woche gemacht, gutes Essen gehört für mich eindeutig zu einem Aufenthalt in Thailand dazu, so gerne ich an jeder Garküche esse und dort auch schon die tollsten Sachen geniessen durfte, hier aber mal auch zwei andere Tipps:
Restaurant SPHINX in der Silom, Soi 4, mitten im Gay-Viertel von Bangkok, vietnamesischen Küche vom allerfeinsten und vor der Tür noch das bunteste Bangkok, dass man sich nur vorstellen kann. Ich habe es genossen - alles!!!!
Restaurant MANGO TREE, Silom Soi6, am Ende links, die nächste rechts und dann ist es an der nächsten Ecke links, das ist die Soi Tantawan, thailändische Küche vom allerfeinsten, mit live-thai-music, sehr exklusiv - ich halte die Preise für das, was geboten wird, für angemessen.
So, ich lass es jetzt mal gut sein, wer noch Fragen hat,der wende sich bitte an das Forum oder an mich.
Grüsse
Henry
PS: Und es geht doch - die Seele in einer Stadt wie Bangkok baumeln lassen (und sei es manchmal bis 5:30Uhr morgens) und sich wieder auf´s neue verlieben in
Land, Stadt und Menschen. Ich habe mit Wehmut Abschied genommen, aber ich habe den Trost, dass ich, wenn mich kein Bus überfährt, bald wieder da sein werde.
Ein schöner Start ist der Spaziergang vom Anleger Harbour Department links die Soi Charoen Phanit entlang (Handwerker, Schrotthändler, aufgestapelte Kurbelwellengehäuse, Achsen und allerlei), die Thanon Songwat entlang, rechts in die Thanon Mangkon und dann links ins Herz von China Town, die Sampeng Lane. Bunt, schrill, laut, das volle Leben in dicken, chinesischen, Scheiben.
Dann habe ich es endlich auch auf den Golden Mount geschafft und im November ist da auch Kirmes rund um den Mount. Ganz putzig aber kein Muss. Von da aus kann man prima mit dem Boot den Khlong San Sap für wenig Geld (8Baht) und sehr zügig bis auf die Höhe der Thanon Phayathai fahren und da ist man nur einen Katzensprung weg vom Siam Square (keine 5 Minuten zu Fuss).
Endlich gesehen habe ich auch den Vimanmek Palast - ich finde diesen Teakholzpalast mit seinen einzigartigen Antiquitäten auf jeden Fall besuchenswert, die Kleidervorschriften sind im übrigen hier die gleichen wie im Grand Palace (ich musste natürlich wieder gegen Kaution eine schöne königsblaue Hose borgen, aber egal). Das parkähnliche Gelände lädt übrigens auch zum verweilen ein, im Moment ist da eine Ausstellung von Fotos des Königs und, ich glaube permanent, auch eine umfangreiche Kutschenausstellung.
Um das touristische Programm zu komplettieren war ich dann auch noch auf dem Baiyoke Sky Hotel, mit dem gläsernen Aussenaufzug in die 77.Etage und von da mit einem weiteren Aufzug auf die rotierende Aussichtsplattform in der 83.(oder 87.) Etage. Der Trip kostete mich und meinen Begleiter je 200 Baht, dafür gab es aber in der Lounge einen freien Drink nach Wahl. Also fand ich das absolut ok und es war jeden Baht wert!!
Der Höhepunkt dieses Aufenthaltes war und ist jedoch die Fahrradtour durch den Südosten Bangkoks. Beginnend an der Rama III, Soi 72 (Bezirk Yannawa),einem gut bürgerlichen Wohngebiet, ging es zunächst ca. 15 Minuten auf mehr oder weniger befahrenen und grossen Strassen entlang bevor wir auf immer kleiner werden Strassen uns schliesslich durch ein "Slum"-Gebiet bewegten. Mit dem Boot wurde dann übergesetzt nach Phra Pradaeng, einem Gebiet um dass sich der Chao Praya windet wie um eine aufrecht stehende, geschlossene Faust (im Westem die Rama III, bzw. die Riap Maenam, im Norden PORT Authority of Thailand, im Osten Paknam Sai Kao). Dieses Gebiet ist zumindest z.T. ein von Kooperativen bewirtschaftetes Landschaftsgebiet und zum anderen tatsächlich dass, was der "Bangkok Djungle" genannt wird. Auf ca. 1,2 m breiten Betonwegen die auf bis zu 1,5m hohen Stelzen stehen, geht es durch dieses Gebiet - ein einmaliges Erlebnis!!!!!!! Nach Rast und Besuch eines Klosters geht es mit dem Boot wieder auf die andere Flussseite und - es dämmert schon - dann den Rest zurück zum Ausgangsort. Die Tour bestand aus 7 Gästen und einem sehr erfahrenen Tourguide, wir haben insgesamt ca. 20 Kilometer zurück gelegt und waren ca. fünf Stunden unterwegs. Diese Tour gehört für mich zum aussergewöhnlichsten touristischen Angebot in Thailand und ich werde sie, wenn es denn irgendwie geht, bei meinem nächsten Besuch (im März??) wieder machen.
Für die, die es weiter interessiert, hier der Link zum Veranstalter:
http://www.bangkokbiking.com/
BITTE, wer von Euch dort hin geht, grüsst mir bitte den Andre von mir.
So, ansonsten habe ich natürlich auch noch einiges anderes in der Woche gemacht, gutes Essen gehört für mich eindeutig zu einem Aufenthalt in Thailand dazu, so gerne ich an jeder Garküche esse und dort auch schon die tollsten Sachen geniessen durfte, hier aber mal auch zwei andere Tipps:
Restaurant SPHINX in der Silom, Soi 4, mitten im Gay-Viertel von Bangkok, vietnamesischen Küche vom allerfeinsten und vor der Tür noch das bunteste Bangkok, dass man sich nur vorstellen kann. Ich habe es genossen - alles!!!!
Restaurant MANGO TREE, Silom Soi6, am Ende links, die nächste rechts und dann ist es an der nächsten Ecke links, das ist die Soi Tantawan, thailändische Küche vom allerfeinsten, mit live-thai-music, sehr exklusiv - ich halte die Preise für das, was geboten wird, für angemessen.
So, ich lass es jetzt mal gut sein, wer noch Fragen hat,der wende sich bitte an das Forum oder an mich.
Grüsse
Henry
PS: Und es geht doch - die Seele in einer Stadt wie Bangkok baumeln lassen (und sei es manchmal bis 5:30Uhr morgens) und sich wieder auf´s neue verlieben in
Land, Stadt und Menschen. Ich habe mit Wehmut Abschied genommen, aber ich habe den Trost, dass ich, wenn mich kein Bus überfährt, bald wieder da sein werde.