Manila-Palawan-Boracay-Bangkok April 2008
Verfasst: 21.05.2008, 12:20
Hallo zusammen,
sorry wenn es ein wenig länger gedauert hat, aber ich habe es endlich geschafft unseren Reisebericht zu beginnen. Es sind zwar die Phlippinen (mit 4 Tagen Bangkok am Schluss), aber da hier ja in letzter Zeit auch viel über die Philippinen gesprochen wird, dachte ich es könnte vielleicht den ein oder anderen interessieren. Bilder zu dem Bericht gibt hier: http://www.pixagogo.com/7843174108 und hier: http://www.pixagogo.com/0728934251
Los geht's..................
31.03.2008
Nach einem recht angenehmen Flug mit Thai Airways und einem 2,5 Stunden Aufenthalt in Bangkok, sind wir pünktlich um 13:35 Uhr in Manila gelandet.
Ich bin dann noch schnell zum Cebu Pacific Schalter, unseren Flug von Manila nach Boracay umzubuchen (Flugzeiten hatten sich geändert), was auch mit Hilfe der Hotline super und ganz umsonst funktioniert hat, und dann ging es mit dem neuen Metered Airport Taxi für 200 Pesos nach Malate in die „Malate Pensionne“.
Dort haben wir dann unser Zimmer für die nächste Nacht bezogen, uns eben frisch gemacht und ab ging es wieder auf Manila Erkundungstour. Zuerst sind wir zum Manila Baywalk marschiert, dann einfach ein wenig rumgelaufen und ging es in die Robinson Mall. Da haben wir dann schnell eine Smart Card gekauft um ganz viel mit unseren Freunden zu smsen und zu telefonieren (die sich auch gerade auf den Phils aufhalten und die wir später in Bangkok treffenJ) und sind bei Chowking unseren ersten Halo Halo essen gegangen. Das ist ein typisch philippinischer Eisbecher aus crushed ice, Kondensmilch, süßen Bohnen, Früchten, karamellisierter Kochbanane, Müsli, so bunte Jelly Stücke und Ube Eiscreme (das ist so ne Kartoffelähnliche Wurzel und ganz lila). Lecker!!!J
Dann sind wir wieder in Richtung Malate Pensionne gelatscht und auf ein Bierchen in Erras Bar hänge geblieben. Die ist direkt ein Paar Meter neben der Pensionne, aber bei dem einen Bierchen sollte es nicht bleiben.... dabei hatten wir nicht mal zu abend gegessen...Naja, jedenfalls saßen wir da mit unserem Bierchen an unserem Tisch, als uns ein paar nette junge Philippinos (und einMädel) gefragt haben, ob wir uns nicht zu Ihnen setzen wollen. Klar wollen wir.J Und so nahm der Abend dann seinen Lauf. Die Bierchen wurden immer mehr und die Stimmung immer besser. Kein Wunder bei den Preisen. Ein Bier kostete gerade mal 26 Peso (40 Cent).J Wir haben uns viel unterhalten und Spaß gehabt. Die Jungs und Mädels haben alle in einem Hotel in der Nähe gearbeitet und als sie gehen mussten (müssen früh aufstehen zum arbeiten) wurden noch ganz viele kleine Abschiedsgeschenke ausgetauscht. Ich habe zum Beispiel von einem ein Schlüsselband von ner Uni in Manila bekommen.J Die Bierchen machten sich auf den leeren Magen dann doch arg bemerkbar und so sind wir dann noch in Richtung Straßen Seafood Restaurant gewackelt, dass eine Freundin uns empfohlen hatte (danke Lisa!J). Da habe ich dann den besten Sizzled Squid meines Lebens gegessen und wir haben zusammen (Squid, Chicken BBQ, 2 große Bier) 300 Peso (4,90 Euro) bezahlt. Wieder gestärkt ging es dann noch mal auf einen Absacker in Erras Bar mit Cheese Sticks und Mango als Dessert. So, jetzt aber endlich auf’s Zimmer Rucksäcke packen und noch schnell ein Taxi für 5:30 Uhr zum Airport bestellt. Gute Nacht!
01.04.2008
Der Wecker klingelte dann gnadenlos Früh, die Bierchen waren uns noch in guter Erinnerung, und um 5.30 Uhr war dann auch unser Taxi zum Airport da. Nach der Sicherheitskontrolle waren wir dann auch endlich richtig wach. Nach dem Durchleuchten von Jörgs Rucksack meinte der gute Sicherheitsmensch dann, er hätte ein Spray im Rucksack und solle diesen bitte mal öffnen. Der Sicherheitsmensch schnappte sich dann unsere Ardap Dose (Insekten Sprühzeugs) und meinte, die können wir nicht mitnehmen, die sei „hochentflammbar“ oder so ähnlich. Um uns das dann zu demonstrieren, hielt der Kerl doch dann tatsächlich im Flughafen ein Feuerzeug vor die Dose und spielte mal kräftig Feuerspucker. Alle Erklärungen von Jörg, dass wir das doch immer auf allen Flügen dabei haben half nicht. Als Jörg dann schon ein ernig „erregter“ wurde, bin ich dann mit meinem weiblichen, diplomatischen Geschick eingeschritten und habe dem guten Mann erklärt, dass Jörg deshalb so aufgeregt sei, weil er hochallergisch auf Insektestiche reagiere und dieses sogar Atemnot bis hin zum Erstickungstod herbeiführen könne. Und wir fliegen ja schließlich nach Palawan, wo die medizinische Versorgung nicht unbedingt die bester ist. Das Argument hat dann gezogen. Geht doch!J
Viel zu früh saßen wir dann am ziemlich überschaubaren domestic Airport, haben noch Donuts zum Frühstück gemampft und um 8 Uhr ging es dann pünktlich mit Cebu Pacific nach Puerto Princesa.
1 Stunde 20 Minuten waren wir dann da und haben uns direkt ein Tricycle zur „Casa Linda“ genommen. Die Reservierung per Telefon hat super geklappt und wir haben ein riesen Zimmer mit AC für 850 Peso bekommen (14,- Euro). Die Pension ist super schön. Alles aus Holz mit einem ganz tollen Garten. Sind dann zur Fuss los gelaufen um das Städtchen zu erkunden. Es war brüllend heiß, aber wir haben es dann doch bis zur Puerto Pension geschafft (wollte ich zuerst reservieren) und haben im Roof Top Restaurant was getrunken, Sandwiches gegessen und die Aussicht genossen.
Sind dann noch bis zu dem Fischerdorf auf Stelzen gelaufen und haben dann ein Tricycle zurück ins Casa Linda genommen. Da haben wir uns dann was in den Garten gehauen, am Computer, der schön im freien stand, ein paar Fotos geladen, einen Halo Halo gegessen und uns dann was auf’s Ohr gelegt. Abends sind wir dann ins Kalui zum Dinner gegangen (hatten morgens einen Tisch reserviert). Das ist ein ziemlich bekanntes Seafood Restaurant, was auch echt ziemlich voll war. Da gab’s dann Fischsteaks, Prawns, Sashimi, Crabs und Squid. Lecker war’s, aber geblieben sind wir nicht lange weil es uns einfach zu „busy“ war. Wir sind dann einfach was weiter spaziert und haben direkt nebenan, ein ziemlich neu aussehendes, super hübsches Asia Restaurant gefunden. Das „Lotus Garden“. Eigentlich wollten wir nur noch was trinken gehen, weil es so gemütlich aussah, aber dann haben wir auf dem Nachbartisch Sushi gesehen und uns für insgesamt 450 Pesos (7 Euro) 2 Sushiplatten bestellt. J Boah, was sind wir verfressen.... aber ist ja Urlaub. Haben uns dann noch ne Weile mit dem netten Kellner unterhalten und sind dann schlafen gegangen.
Morgen geht es mit dem Jeepney nach Port Barton.
02.04.2008
Diesmal durften wir ein bisschen länger schlafen. Um 8 Uhr haben wir uns ein Tricycle zum Busterminal genommen. Nach einem Stop am ATM (war ja die letzte Möglichkeit für 12 Tage Bargeld zu holen) sind wir dann 20 Minuten später am Busterminal angekommen. Und das war echt abenteuerlich. Die Dinger (Jeepney) sahen echt allerliebst aus, und damit sollte es nun 5,5 Stunden nach Port Barton gehen. Aber erst mal war warten angesagt. Der Bus fuhr erst um 10 Uhr, aber um einen Platz zu ergattert muss man schon früher da sein. Also Rucksäcke verstaut und diese mega leckeren matschigen Brötchen Teile zum Früstück geholt.J Wie sollte es auch anders sein, fing es dann noch mal heftig an zu schütten. Aber nur ne halbe Stunde und dann war es auch schon gut. Um 10 Uhr ging es dann endlich los Richtung Port Barton. Wir waren die einzigen Touristen an Bord. Die ersten 2-3 Stunden war alles noch gut, inklusive der Straßen. Aber die letzten 20 km wurde es dann echt abenteuerlich. Zum Glück waren wir ja vorgewarnt dass die Straße zu Zeit nicht die beste ist (niedlich ausgedrücktJ). Als ersten „Zwischenfall“ mussten alle aussteigen, weil der Bus eine recht mickrige Holzbrücke überqueren musste und der Jeepney anscheinend dabei so leicht wie möglich sein sollte. Direkt nach der Brücke folgte ein super matschiges Stück Straße mit schon ganz tiefen Spuren drin. Also alle aussteigen und ca. 200 m laufen. Da blieb der Jeepney tatsächlich auch das erste mal stecken. Zum Glück war vor uns gerade noch ein Bus, der da anscheinend besser durchgekommen ist und der hat unseren dann rausgezogen. Es konnte weiter gehen.
Beim zweiten mal stecken bleiben, hat unser Fahrer es dann aus eigener Kraft wieder weiter zu kommen. Beim dritten mal hatten wir dann leider weniger Glück. Wir hatten „nur“ noch ca. 8 km bis Port Barton, als wir dann endgültig stecken blieben. Nach etlichen Versuchen, den Bus irgendwie mit allen Mann (inklusive JörgJ) rauszuziehen, drunter frei zu schaufeln und Steine drunter schmeissen, wurde dann der ganze Jeepney ausgeräumt (ausgestiegen waren ja schon längst alle) und dann ging es nach 1,5 Stunden (!!!!) auch endlich weiter. Nach insgesamt 5,5 Stunden sind wir dann nachmittags in Port Barton angekommen. Dann ging es mit geschulterten Rücksäcken über den Strand zum „Greenviews Resort“, wo wir Bungi Nr. 2 mit herrlichem Blick über die Bucht bezogen haben. Als erstes war der erste Waschgang angesagt. Nachdem ich so nach und nach unsere ganze Terasse mit Wäsche geschmückt hatte, sind wir dann mit unserem Nachbarn, ein deutsches Paar aus Berlin, ins Judy’s essen gegangen. Das ist ein ganz tolles kleines Restaurant im Ort, welches Jim (einem Amerikaner) und seiner Frau Judy gehört. Überhaupt ist der Ort sehr „überschaubar“. Es gab kaum Touristen und auch an dem Abend hatten wir 4 das ganze Resti für uns alleine.J Es gab Chicken Curry und den besten Fried Squid ever!
Mit Taschenlampe bewaffnet (Straßenbeleuchtung gibt es nicht) sind wir dann nach dem Essen wieder zurück ins Greenviews, haben ein gute Nacht Bierchen an der Bar getrunken und für den nächsten Tag für 1000 Pesos (16 Euro) eine Island Hopping Tour gebucht. Der Preis ist für das Boot (nicht pro Person) und das Boot haben wir ganz für uns alleine.J
Ach ja, Strom gibt es hier nur von 18:00 – 23:00, also noch was gelesen bis das Licht ausgeht und Heia machen.
Fortsetzung folgt...................
sorry wenn es ein wenig länger gedauert hat, aber ich habe es endlich geschafft unseren Reisebericht zu beginnen. Es sind zwar die Phlippinen (mit 4 Tagen Bangkok am Schluss), aber da hier ja in letzter Zeit auch viel über die Philippinen gesprochen wird, dachte ich es könnte vielleicht den ein oder anderen interessieren. Bilder zu dem Bericht gibt hier: http://www.pixagogo.com/7843174108 und hier: http://www.pixagogo.com/0728934251
Los geht's..................
31.03.2008
Nach einem recht angenehmen Flug mit Thai Airways und einem 2,5 Stunden Aufenthalt in Bangkok, sind wir pünktlich um 13:35 Uhr in Manila gelandet.
Ich bin dann noch schnell zum Cebu Pacific Schalter, unseren Flug von Manila nach Boracay umzubuchen (Flugzeiten hatten sich geändert), was auch mit Hilfe der Hotline super und ganz umsonst funktioniert hat, und dann ging es mit dem neuen Metered Airport Taxi für 200 Pesos nach Malate in die „Malate Pensionne“.
Dort haben wir dann unser Zimmer für die nächste Nacht bezogen, uns eben frisch gemacht und ab ging es wieder auf Manila Erkundungstour. Zuerst sind wir zum Manila Baywalk marschiert, dann einfach ein wenig rumgelaufen und ging es in die Robinson Mall. Da haben wir dann schnell eine Smart Card gekauft um ganz viel mit unseren Freunden zu smsen und zu telefonieren (die sich auch gerade auf den Phils aufhalten und die wir später in Bangkok treffenJ) und sind bei Chowking unseren ersten Halo Halo essen gegangen. Das ist ein typisch philippinischer Eisbecher aus crushed ice, Kondensmilch, süßen Bohnen, Früchten, karamellisierter Kochbanane, Müsli, so bunte Jelly Stücke und Ube Eiscreme (das ist so ne Kartoffelähnliche Wurzel und ganz lila). Lecker!!!J
Dann sind wir wieder in Richtung Malate Pensionne gelatscht und auf ein Bierchen in Erras Bar hänge geblieben. Die ist direkt ein Paar Meter neben der Pensionne, aber bei dem einen Bierchen sollte es nicht bleiben.... dabei hatten wir nicht mal zu abend gegessen...Naja, jedenfalls saßen wir da mit unserem Bierchen an unserem Tisch, als uns ein paar nette junge Philippinos (und einMädel) gefragt haben, ob wir uns nicht zu Ihnen setzen wollen. Klar wollen wir.J Und so nahm der Abend dann seinen Lauf. Die Bierchen wurden immer mehr und die Stimmung immer besser. Kein Wunder bei den Preisen. Ein Bier kostete gerade mal 26 Peso (40 Cent).J Wir haben uns viel unterhalten und Spaß gehabt. Die Jungs und Mädels haben alle in einem Hotel in der Nähe gearbeitet und als sie gehen mussten (müssen früh aufstehen zum arbeiten) wurden noch ganz viele kleine Abschiedsgeschenke ausgetauscht. Ich habe zum Beispiel von einem ein Schlüsselband von ner Uni in Manila bekommen.J Die Bierchen machten sich auf den leeren Magen dann doch arg bemerkbar und so sind wir dann noch in Richtung Straßen Seafood Restaurant gewackelt, dass eine Freundin uns empfohlen hatte (danke Lisa!J). Da habe ich dann den besten Sizzled Squid meines Lebens gegessen und wir haben zusammen (Squid, Chicken BBQ, 2 große Bier) 300 Peso (4,90 Euro) bezahlt. Wieder gestärkt ging es dann noch mal auf einen Absacker in Erras Bar mit Cheese Sticks und Mango als Dessert. So, jetzt aber endlich auf’s Zimmer Rucksäcke packen und noch schnell ein Taxi für 5:30 Uhr zum Airport bestellt. Gute Nacht!
01.04.2008
Der Wecker klingelte dann gnadenlos Früh, die Bierchen waren uns noch in guter Erinnerung, und um 5.30 Uhr war dann auch unser Taxi zum Airport da. Nach der Sicherheitskontrolle waren wir dann auch endlich richtig wach. Nach dem Durchleuchten von Jörgs Rucksack meinte der gute Sicherheitsmensch dann, er hätte ein Spray im Rucksack und solle diesen bitte mal öffnen. Der Sicherheitsmensch schnappte sich dann unsere Ardap Dose (Insekten Sprühzeugs) und meinte, die können wir nicht mitnehmen, die sei „hochentflammbar“ oder so ähnlich. Um uns das dann zu demonstrieren, hielt der Kerl doch dann tatsächlich im Flughafen ein Feuerzeug vor die Dose und spielte mal kräftig Feuerspucker. Alle Erklärungen von Jörg, dass wir das doch immer auf allen Flügen dabei haben half nicht. Als Jörg dann schon ein ernig „erregter“ wurde, bin ich dann mit meinem weiblichen, diplomatischen Geschick eingeschritten und habe dem guten Mann erklärt, dass Jörg deshalb so aufgeregt sei, weil er hochallergisch auf Insektestiche reagiere und dieses sogar Atemnot bis hin zum Erstickungstod herbeiführen könne. Und wir fliegen ja schließlich nach Palawan, wo die medizinische Versorgung nicht unbedingt die bester ist. Das Argument hat dann gezogen. Geht doch!J
Viel zu früh saßen wir dann am ziemlich überschaubaren domestic Airport, haben noch Donuts zum Frühstück gemampft und um 8 Uhr ging es dann pünktlich mit Cebu Pacific nach Puerto Princesa.
1 Stunde 20 Minuten waren wir dann da und haben uns direkt ein Tricycle zur „Casa Linda“ genommen. Die Reservierung per Telefon hat super geklappt und wir haben ein riesen Zimmer mit AC für 850 Peso bekommen (14,- Euro). Die Pension ist super schön. Alles aus Holz mit einem ganz tollen Garten. Sind dann zur Fuss los gelaufen um das Städtchen zu erkunden. Es war brüllend heiß, aber wir haben es dann doch bis zur Puerto Pension geschafft (wollte ich zuerst reservieren) und haben im Roof Top Restaurant was getrunken, Sandwiches gegessen und die Aussicht genossen.
Sind dann noch bis zu dem Fischerdorf auf Stelzen gelaufen und haben dann ein Tricycle zurück ins Casa Linda genommen. Da haben wir uns dann was in den Garten gehauen, am Computer, der schön im freien stand, ein paar Fotos geladen, einen Halo Halo gegessen und uns dann was auf’s Ohr gelegt. Abends sind wir dann ins Kalui zum Dinner gegangen (hatten morgens einen Tisch reserviert). Das ist ein ziemlich bekanntes Seafood Restaurant, was auch echt ziemlich voll war. Da gab’s dann Fischsteaks, Prawns, Sashimi, Crabs und Squid. Lecker war’s, aber geblieben sind wir nicht lange weil es uns einfach zu „busy“ war. Wir sind dann einfach was weiter spaziert und haben direkt nebenan, ein ziemlich neu aussehendes, super hübsches Asia Restaurant gefunden. Das „Lotus Garden“. Eigentlich wollten wir nur noch was trinken gehen, weil es so gemütlich aussah, aber dann haben wir auf dem Nachbartisch Sushi gesehen und uns für insgesamt 450 Pesos (7 Euro) 2 Sushiplatten bestellt. J Boah, was sind wir verfressen.... aber ist ja Urlaub. Haben uns dann noch ne Weile mit dem netten Kellner unterhalten und sind dann schlafen gegangen.
Morgen geht es mit dem Jeepney nach Port Barton.
02.04.2008
Diesmal durften wir ein bisschen länger schlafen. Um 8 Uhr haben wir uns ein Tricycle zum Busterminal genommen. Nach einem Stop am ATM (war ja die letzte Möglichkeit für 12 Tage Bargeld zu holen) sind wir dann 20 Minuten später am Busterminal angekommen. Und das war echt abenteuerlich. Die Dinger (Jeepney) sahen echt allerliebst aus, und damit sollte es nun 5,5 Stunden nach Port Barton gehen. Aber erst mal war warten angesagt. Der Bus fuhr erst um 10 Uhr, aber um einen Platz zu ergattert muss man schon früher da sein. Also Rucksäcke verstaut und diese mega leckeren matschigen Brötchen Teile zum Früstück geholt.J Wie sollte es auch anders sein, fing es dann noch mal heftig an zu schütten. Aber nur ne halbe Stunde und dann war es auch schon gut. Um 10 Uhr ging es dann endlich los Richtung Port Barton. Wir waren die einzigen Touristen an Bord. Die ersten 2-3 Stunden war alles noch gut, inklusive der Straßen. Aber die letzten 20 km wurde es dann echt abenteuerlich. Zum Glück waren wir ja vorgewarnt dass die Straße zu Zeit nicht die beste ist (niedlich ausgedrücktJ). Als ersten „Zwischenfall“ mussten alle aussteigen, weil der Bus eine recht mickrige Holzbrücke überqueren musste und der Jeepney anscheinend dabei so leicht wie möglich sein sollte. Direkt nach der Brücke folgte ein super matschiges Stück Straße mit schon ganz tiefen Spuren drin. Also alle aussteigen und ca. 200 m laufen. Da blieb der Jeepney tatsächlich auch das erste mal stecken. Zum Glück war vor uns gerade noch ein Bus, der da anscheinend besser durchgekommen ist und der hat unseren dann rausgezogen. Es konnte weiter gehen.
Beim zweiten mal stecken bleiben, hat unser Fahrer es dann aus eigener Kraft wieder weiter zu kommen. Beim dritten mal hatten wir dann leider weniger Glück. Wir hatten „nur“ noch ca. 8 km bis Port Barton, als wir dann endgültig stecken blieben. Nach etlichen Versuchen, den Bus irgendwie mit allen Mann (inklusive JörgJ) rauszuziehen, drunter frei zu schaufeln und Steine drunter schmeissen, wurde dann der ganze Jeepney ausgeräumt (ausgestiegen waren ja schon längst alle) und dann ging es nach 1,5 Stunden (!!!!) auch endlich weiter. Nach insgesamt 5,5 Stunden sind wir dann nachmittags in Port Barton angekommen. Dann ging es mit geschulterten Rücksäcken über den Strand zum „Greenviews Resort“, wo wir Bungi Nr. 2 mit herrlichem Blick über die Bucht bezogen haben. Als erstes war der erste Waschgang angesagt. Nachdem ich so nach und nach unsere ganze Terasse mit Wäsche geschmückt hatte, sind wir dann mit unserem Nachbarn, ein deutsches Paar aus Berlin, ins Judy’s essen gegangen. Das ist ein ganz tolles kleines Restaurant im Ort, welches Jim (einem Amerikaner) und seiner Frau Judy gehört. Überhaupt ist der Ort sehr „überschaubar“. Es gab kaum Touristen und auch an dem Abend hatten wir 4 das ganze Resti für uns alleine.J Es gab Chicken Curry und den besten Fried Squid ever!
Mit Taschenlampe bewaffnet (Straßenbeleuchtung gibt es nicht) sind wir dann nach dem Essen wieder zurück ins Greenviews, haben ein gute Nacht Bierchen an der Bar getrunken und für den nächsten Tag für 1000 Pesos (16 Euro) eine Island Hopping Tour gebucht. Der Preis ist für das Boot (nicht pro Person) und das Boot haben wir ganz für uns alleine.J
Ach ja, Strom gibt es hier nur von 18:00 – 23:00, also noch was gelesen bis das Licht ausgeht und Heia machen.
Fortsetzung folgt...................