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Mietwagen Nordthailand und Inselhüpfen Südthailand März 09

Verfasst: 29.03.2009, 19:28
von dertutnix
Ich möchte mich mit diesem Bericht für die Hilfe bei der Vorbereitung des Urlaubs hier im Forum bedanken. Ihr habt mir wirklich geholfen. Es war meine erste Thailand-Reise, von ein paar Tagen Bangkok auf der Durchreise vor einigen Jahren abgesehen. Ich schreibe den Bericht was ausführlicher, es kann ja jeder nur die Teile lesen, die er interessant findet. Ich habe den Bericht alle paar Tage während des Urlaubs geschrieben, so sind die Erinnerungen frisch.
Ein Online-Fotoalbum habe ich nicht, ich hoffe es ist ok, so viele Bilder in den Text einzustellen :)

Vorab: der Urlaub war klasse :D !!! Und drei Wochen sind eigentlich viel zu kurz. Thailand ist wirklich ein wunderschönes Land.

Wir waren gut eine Woche in Nordthailand, anschließend gut 2 Wochen in Südthailand, vom 5.3.09 – 28.03.09. In Nordthailand haben wir mit Chiang Mai angefangen und uns dann mit dem Mietwagen Richtung Norden und anschließend nach Bangkok vorgearbeitet. Zum Mietwagen schreibe ich unten noch einiges (Sa 7.3.09). Allgemein zum Norden: wir hätten mindestens 3 Tage mehr Zeit gebraucht (wir hatten: 2 Nächte Chiang Mai, 1 Nacht Chiang Dao, 1 Nacht Mae Sai, 1 Nacht Lampang, 2 Nächte Sukhothai, 1 Nacht Ayutthaya). Wir hätten eigentlich, um uns alles anzusehen, was wir gerne gesehen hätten, noch mindestens eine Nacht mehr zwischen Chiang Dao und Mae Sai gebraucht, eine Nacht zwischen Mae Sai und Lampang und eine mehr in Ayutthya. Wir mussten uns auf die Hauptsehenswürdigkeiten beschränken, und selbst die konnten wir nicht alle mitnehmen. Etwas Schade war auch, dass (Ende der Trockenzeit) viel Staub in der Luft war, dazu die vielen Feuer, da war die Sicht leider sehr schlecht, wo eigentlich traumhafte Ausblicke gewesen wären.
Teils haben wir vorgebucht, teils nicht, steht auch im Text unten. Wir haben nach Bungalow-Anlagen / Resorts mit AC, nett eingerichtet, freundlich, sauber… gesucht. Im Norden sind wir so im Schnitt bei gut 1000 Baht pro Nacht und Bungalow gelandet, im Süden bei über 2000 Baht pro Nacht und Unterkunft für 2 Personen.

In Südthailand war unsere Route: Koh Ngai – Koh Bulone – Koh Lipe – Koh Phuket.

Bangkok haben wir ausgelassen, auch wenn dies unserer Start- und Zielflughafen war. Bei Nachfragen zu den Unterkünften, Route, Mietwagen oder was auch immer: gerne :D

Do 5.3 (Ankunft Chiang Mai): wir landen morgens in Bangkok und fliegen 2,5 Stunden später mit Airasia weiter nach Chiang Mai. Trotz insgesamt 5 Kilo Übergepäck müssen wir bei airasia nichts nachzahlen. An Bord findet eine Verlosung (nach Bordcard-Nummer) statt, zwei Kulis und ein Post-It-Block finden neue Besitzer, wir gehen allerdings leer aus… Gegen 2 Uhr Nachmittags erreichen wir Chiang Mai, übermüdet, mit Sehnsucht nach einer Dusche und gutem Essen. Wir werden am Flughafen von einem Angestellten des Hotels empfangen: der Raming Lodge in der Nähe des Tapae Gates und des Nachtmarkts. Das Zimmer ist schön, W-Lan auf dem Zimmer ist frei, ein Spa ist auch vorhanden. Nach der Dusche machen wir aber erstmal eine kurze Erkundungsrunde in Chiang Mai. Im müden Zustand und ohne feste Route/Ziel war es allerdings recht ernüchternd: heiß, staubig, eher häßlich. Das Abendessen nehmen wir im Hotel ein: super lecker!!! Vor allem die Kokosnussmilch-Suppe mit Hühnchen habe ich im Laufe des Urlaubs lieben gelernt. Um halb 9 lagen wir im Bett und haben gut 10 Stunden durchgeschlafen :)

Fr 6.3 (Chiang Mai): Am nächsten Tag sah die Stadt schon schöner aus… Wir begannen mit der Umgebung des Warorot-Marktes (China-Town). Günstige Klamotten und zu unserer Überraschung auch Marken wie Head and Shoulders, Fishermans, Magnum-Eis… deutlich günstiger als in Deutschland. Warorot-Markt und Umgebung kann ich zum einkaufen auf jeden Fall empfehlen. Anschließend ging es in die Altstadt. Besonders schön fand ich den Wat Chedi Luang und einen sehr einsamen Tempel im Norden der Altstadt, dessen Name mir gerade nicht einfällt. Wat Phra Sing fand ich persönlich nicht soooo toll. Am Wat Chedi Luang hat man die Möglichkeit mit Mönchen zu reden. Ein Schild weist darauf hin, dass die Mönche traurig wären, wenn man sie nicht anspricht. Es stehen ein paar Tische (und Mönche) im Tempel-Hof bereit.
Nach dem ausgedehnten Rundgang gönnen wir uns eine Massage im Hotel und machen uns dann auf den Weg zum Nachtmarkt. Dabei stellen wir fest, dass der Loose höchstens im Bereich der größeren Straßen halbwegs genau ist… Aber verfehlen kann man den Nachtmarkt nicht wirklich. In den „Hinterhöfen“ sind z.T schöne Stände und Essensmöglichkeiten, die Buden entlang der Hauptstraße haben mir dagegen überhaupt nicht gefallen. Es fiel dennoch sehr positiv auf (im Vergleich zu anderen nicht-westlichen Ländern, die wir bereits besucht haben), dass die Verkäufer nicht aufdringlich sind. Man kann sich in Ruhe umschauen, es ist auch kein Problem, hinterher nichts zu kaufen. Ich bin nicht so der „Basar-Typ“, so hat es mir sehr zugesagt.
Gästehäuser, Restaurants, Buchläden mit (gebrauchten) Büchern in allen Sprachen, Wäschereien und Tour-Anbietern findet man in Massen rund ums Tapae Gate, sowohl in der Altstadt als auch außerhalb.

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Sa 7.3 (Chiang Mai – Chiang Dao): wir übernehmen den Mietwagen. Oder besser: wir versuchen es. Wir haben den Mietwagen in Deutschland gebucht über billiger-mietwagen.de, der Mietwagen wurde dort vermittelt über FTI und kam letztlich von Avis… Aber bei Avis kam das offensichtlich nicht an. Um 9:30 sollte der Mietwagen zum Hotel gebracht werden, gegen 9:50 riefen wir bei Avis an, da es keine Spur von einem Mietwagen gab. Nach rund 10 Minuten Diskussion fand man unsere Reservierung und schickte uns den Wagen. Mit gut einer Stunde Verspätung konnte es also los gehen…

Auto-fahren in Thailand:

Wir waren reichlich verunsichert im Vorfeld, da es ja genügend Warnungen bezüglich selber fahren in Thailand gibt. Wir haben uns letztlich doch dafür entschieden, trotz fehlender Fahrpraxis in asiatischen Ländern oder im Linksverkehr. Und ehrlich: es war halb so wild. In Nordthailand fahren fast alle sehr entspannt, eher langsam und ich persönlich fand auch weniger aggressiv/offensiv, als in Deutschland. Gewöhnungsbedürftig sind die Mopeds, die vor allem in den Städten teils mit recht deutlichen Suizid-Tendenzen unterwegs sind… Helmpflicht gibt es, aber ein übliches Bild ist die Mutter mit Helm, die ihr Baby ungesichert mit einem Tuch trägt, quasi als lebenden Airbag… Oder ein völlig überladener Kleintransporter, auf dem 2 Personen mit Händen die Ladung „sichern“… Kurven werden gerne geschnitten, Einfahrten münden direkt auf die Autobahn, auf der auch mit Fahrrädern, Fußgängern, Verkaufsständen… gerechnet werden muss. Das typische Familienauto scheint ein Pick-Up zu sein, die Familienmitglieder sitzen auf der Ladefläche verteilt. Die Unkrautvernichtung am Straßenrand geht mittels Feuer vonstatten (haben die keine Angst, dass ihnen das ganze Land abfackelt?!?), man fährt also durchaus recht nah an Flammen vorbei. Daneben war anfangs auch die ungewohnte Bedienung des Autos nicht ganz einfach. Sowohl mein Mann als auch ich sind eher zu weit links gefahren (und hätten fast ein paar Außenspiegel, Pylonen etc. mitgenommen) und ich hatte auch Probleme, den Rückspiegel statt des rechten Außenspiegels zu nutzen (den Rückspiegel habe ich quasi nicht gebraucht…) und beim Blinken ging regelmäßig der Scheibenwischer an… Das Schalten dagegen war kein Problem und die Straßen-/Verkehrsverhältnisse größtenteils auch nicht. Ein seit 12 Jahren in Thailand lebender Stuttgarter bestätigte uns, dass es nicht wirklich Vorfahrtsregeln oder Verkehrsregeln gibt. Bzw. es gibt sie, aber es kennt oder beachtet sie niemand. Aber in der Praxis erschließt es sich meist aus der Situation. Die größere Straße hat Vorfahrt, Ampeln werden meist beachtet (an den größeren Kreuzungen zumindest), sonst spricht man sich durch Blicke ab. Auf Mehrspurigen Straßen gibt es eine Art Linksfahrgebot, d.h., links fahren die langsamsten, rechts die schnellsten. Wenn wenig Verkehr ist, wird auf mehrspurigen Straßen links gefahren und nur zum überholen geht es auf die rechte Spur. Was nicht heißt, dass nicht auch links überholt wird. Wie schnell man Innerorts fahren darf, weiß ich heute noch nicht, Schilder weisen lediglich auf ein ominöses „reduce speed - City Limit“ hin. Auch was Autobahn (120km/h) und was Highway (90 km/h) ist, ist mir ein Rätsel geblieben. Wir sind nach Gefühl gefahren und sind so gut durchgekommen.
Die Hauptstraßen sind gut ausgebaut und in Englisch beschildert. Was die Nebenstraßen angeht, steht im Loose ganz gut, welche man befahren kann und welche nicht. Wir hatten neben dem Loose keine weitere Straßenkarte dabei, waren aber fast nur auf größeren Straßen unterwegs, das ging recht problemlos.
Ich hatte den Eindruck, die meisten Thai fahren recht zurückhaltend und der Blinker wird nicht weniger genutzt, als in Deutschland. Ich kann auch nicht bestätigen, dass LKW sich grundsätzlich das Recht des Stärkeren heraus nehmen, Busse dagegen schon... Aufpassen muss man auf auf der Straße liegende Hunde, die es eher nicht nötig zu haben scheinen, auszuweichen. Auch Hühner und Kühe kamen vor. Auf steileren Strecken können LKW im Schritttempo auftauchen, da empfiehlt es sich, bei unübersichtlichen mehrspurigen Straßen, rechts zu bleiben. Auf den größeren Straßen gibt es Kilometersteine, auf denen auch die Entfernung zu den nächsten größeren Städten angegeben ist. Dies zwar nur in Thai, aber wenn man weiß, wohin man gerade fährt, erschließt sich, was gemeint ist. Die Tankstellendichte ist hoch, Sprit kostet zwischen 20 und 30 Baht der Liter, meist gehört ein Supermarkt und Toilette zur Tankstelle.
Insgesamt wage ich zu behaupten, dass Thai als Autofahrer in Deutschland eher mehr Anpassungsschwierigkeiten haben dürften, als wir Deutsche in Thailand…

Zurück zum Samstag-Ablauf: unser erstes Ziel ist der Wat Doi Suthep. Den findet man gut, der Parkplatz ist groß und trotz der Warnung im Loose, nicht am Wochenende hinzufahren, ist nicht so viel los. Einige Gläubige sind dort, Ausländer eher weniger. Der Blick über Chiang Mai ist bei klarem Wetter sicher toll, wir gucken nur auf einen Dunstschleier. Nicht dass der Eindruck entsteht, es läge an schlechtem Wetter: wir haben in der ganzen Zeit im Norden nicht eine Wolke gesehen und die Temperaturen sind hoch. Es ist einfach unglaublich „diesig“, staubig… Dennoch, der Wat Doi Suthep ist schön.

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viele Stufen hoch zum Tempel:

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Anschließend fahren wir weiter hoch zum Phu Ping Palast. Dort treffen wir den schon angesprochenen Stuttgarter, der auch gleich bemängelt, dass Ausländer höhere Preise bezahlen müssen, weswegen er den Palast nicht besucht (trotz dass er für den Thai-Preis rein käme auf Grund seines Thai-Führerscheins…). Beeindruckend sind die riesigen Farne. Farne gab es schon, bevor es Bäume gab, sie hatten damals auch schon Baumgröße und in Teilen des Parks kann man sich vorstellen, wie es damals aussah. Daneben vor allem sehr „deutsche“ Blumen: Geranien, Petunien, Löwenmäulchen, Fingerhut, Azaleen, Rosen… Im Loose lese ich, dass es tatsächlich in Thailand etwas Besonderes ist, diese Pflanzen zu haben. Der Park ist schön angelegt, aber für deutsche Augen wenig exotisch…

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Auf dem Weg zurück Richtung Chiang Mai halten wir an einem Schild am Straßenrand, das auf eine Höhle hinweist (zwischen Wat Doi Suthep und Phu Ping Palast). Sehr viele Stufen führen hinab in den Dschungel. Unten treffen wir auf einen einsamen Mönch (ohne Englisch-Kenntnisse) und eine Art Schrein mit einer winzigen Höhle. Der Weg ist schön, aber in der Hitze sehr steil auf dem Weg zurück nach oben. Wir rätseln, was der weiße Bindfaden soll, der sich um die Heiligtümer bei der Höhle windet und dann bis hinauf zur Straße gespannt ist?! Später lese ich zufällig in einer Zeitschrift, dass es den Ort vor bösen Geistern schützen soll.

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Eigentlich wollten wir anschließend noch ins Mae Sa Valley, doch die Zeit ist schon recht vorgerückt. So halten wir auf dem Weg zu unserem vorgebuchten Hotel (Marisa Resort bei Chiang Dao) nur noch am Mae Sa Wasserfall. Wir haben wenig Hoffnung auf ein eindrucksvolles Erlebnis zu der Jahreszeit, aber es ist trotz eher wenig Wasser schön. Sehr viele Thai nutzen die 10 Kaskaden des Wasserfalls zum Picknicken und Baden, so ist es wider Erwarten recht voll. Und vor allem die oberen Kaskaden sehen auch schön aus. An den glatt geschliffenen Steinen und Aushöhlungen lässt sich erahnen, wie es hier zur Regenzeit aussieht. Hätten wir mehr Zeit gehabt, hätten wir uns gut 1-2 Stunden mit einem kühlen Bier dort ausruhen und abkühlen können. Auf jeden Fall ein Tipp von mir, wenn man Zeit für einen entspannten Nachmittag hat (äh, wir hatten diese in unserem Urlaub offensichtlich nicht…).

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Gegen 5 Uhr erreichen wir das Marisa Resort, ein paar Kilometer hinter Chiang Dao gelegen. Sehr schön, schöne Zimmer, lecker Essen, sehr ruhig mit Teichen in netter Parklandschaft. Ausgesprochen freundlich und den Preis fand ich angemessen.

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Garten des Marisa Resort:

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Restaurant des Marisa:

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So 8.03 (Thaton – Mae Salong – Mae Sai): wir haben heute kein festes Ziel, sondern schauen, wie weit wir kommen. Als erstes fahren wir durch bis Thaton. Dort besichtigen wir den Wat Thaton, der am Berg gebaut ist. Ganz oben ist eine goldene Buddha-Statue, umgeben von Schlangenköpfen. An den Köpfen und am Hals des Buddha leben Bienenvölker, worauf uns ein Mönch hinweist. Es sieht aus, als hätten die Schlangen schwarze Bärte. Der Mönch erklärt, die Bienen seien nur ein paar Monate im Jahr hier. Der Blick ins Tal ist leider wieder nur theoretisch schön und endet an einer Wand aus Staub.

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weidende Stein-Kuh:

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Nächster Halt ist das Dorf Lorcha, ein königliches Entwicklungsprojekt, bei dem ein Akha-Dorf eine Führung anbietet. Es ist wirklich empfehlenswert und liebevoll gemacht. Man bekommt an englischen Tafeln einiges erklärt (die Dorfbewohner selbst sprechen fast kein englisch) und es wird einem viel vorgeführt: weben, das Tor, das die Geister von den Menschen trennt, eine Vogelfalle (ohne lebenden Vogel), die Arbeit des Dorfschmied, ein traditionelles Haus…. Die Dorfschaukel war von Kindern als Spielzeug in Beschlag genommen. Auch hier gab es hinterher kein Aufschwatzen von Souvenirs und für Fotos musste nichts gezahlt werden. Es war sehr freundlich und höflich.

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Kurz hinter dem Dorf geht eine Straße ab zum Ort Mae Salong in den Bergen. Dort gibt es einen recht deutlichen chinesischen Einschlag, viel Tee zu kaufen und als wir da waren, ein Volksfest. Menschen in unterschiedlichen Trikots traten unter viel Jubel und Mitgefühl gegeneinander an, z.B. im Tauziehen. Es gibt auch einen 7Eleven. Auf der Passhöhe geht eine sehr (!) steile Straße zu einem tollen Tempel ab. Alternativ kann man ein paar Hundert Meter weiter links ab parken und gut 700 Stufen zu diesem Tempel hoch steigen. Es lohnt sich!!

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Der Highway 1234 führt dann weiter bis oberhalb von Mae Chan. Es ist stellenweise recht steil, aber mit ein wenig Erfahrung im Bergfahren ist es ohne Probleme zu schaffen. Wie hatten einen Mietwagen kleinster Kategorie und weder Motor noch Bremsen haben versagt (ganz wichtig: keinesfalls dauerhaft auf der Bremse bleiben, sondern den Motor mit bremsen lassen. Der Motor sollte natürlich auch nicht zu hoch drehen, im Zweifelsfall Pausen machen). Bergab kommt man an vielen Teeplantagen vorbei und an einem wunderschönen Resort, dem Flower Hill Resort. Wir beschlossen aber, weiter bis Mae Sai zu fahren.
Auf der Straße Richtung Mae Sai ziehen sich viele Stände mit Erdbeeren lang, an denen es auch sehr leckeren Erdbeerwein zu kaufen gibt ;)
Vor Mae Sai (oder ganz am Ortseingang) geht rechts der 1290 ab und gegenüber eine kleine Straße, an der mehrere Resorts liegen. Nach mehreren vergeblichen Anläufen haben wir es aufgegeben, das im Loose beschriebene Pu Tawan Resort zu finden. Ich habe den Eindruck, es existiert nicht mehr. Wo es nach meinem Empfinden hätte sein sollen, ist eine Farm mit einem angeschlossenen Picknick-Platz, auf dem nur vegetarische Speisen verzehrt werden dürfen. Stattdessen haben wir im Huay Nam Rin Resort übernachtet, das am Ende der Straße liegt, genau da, wo es links Richtung Doi Tung geht (siehe unten) und rechts wieder Richtung Mae Sai. Das Resort ist in Ordnung, Preise je nach Zimmer zwischen 700 und 1000 Baht inkl. recht reichhaltigem Frühstück und AC. Aber nicht gerade überragend schön. Wir waren müde und hatten keine Lust, nach der „perfekten“ Unterkunft zu suchen. Und tatsächlich haben wir gut geschlafen: die Klimaanlage war sehr leise und das Bett nicht ganz so steinhart. Vorher haben wir noch einen riesen Super-Markt mit Nacht-Markt besucht, etwas vor dieser Straße am H110.

Mo 09.03. (Mae Sai – Lampang): wir besichtigen Mae Sai. Tatsächlich hätten wir uns den Grenzübergang zu Myanmar etwas, hm… „abenteuerlicher“ vorgestellt. Es war einfach nur eine recht schmucklose Brücke mit Grenzkontrolle. Auf Thai-Seite gibt es einen großen Markt, der sich durch die Nebenstraßen zieht. Vor allem alles mögliche an Elektrik-Artikeln und Kinderspielzeug, aber auch Kleidung und Schmuck wird angeboten. Wohl in erster Linie für kauffreudige Menschen aus Myanmar, die erstehen möchten, was es ihrem Land nicht gibt. Der Tempel (mit riesiger Skorpion-Statue und Blick über Myanmar) ist ebenfalls sehr sehenswert.

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Bei der Touristen-Polizei haben wir uns erkundigt, ob es gefahrlos möglich ist, den 1149 entlang der Grenze zu Myanmar von Mae Sai auf den Doi Suthep zu nehmen. Man warnte uns, es sei steil, aber es war ansonsten in Ordnung. Da Myanmar nicht gerade als der menschenfreundlichste Staat bekannt ist, ist ein Nachfragen zur Grenzsituation aber sicher immer angebracht. Die Straße hoch zum Doi Suthep ist absolut toll!!! Wunderschöner Dschungel, tolle Ausblicke, absolut empfehlenswert!!! Aber wirklich stellenweise steil und eng. Teilweise kamen wir nur noch im ersten Gang weiter (Wir sehnten uns nach unserem Alfa Romeo Brera Zuhause ;) ).

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Kurz vor dem höchsten Punkt kommt noch ein Militärposten, direkt dahinter eine Art „Park“. Man darf rein und die Schießscharte Richtung Myanmar bewundern. Kurz davor ist ein Dorf auf Myanmar-Seite direkt an der Straße, umgeben von hoher Umzäunung. Kurz danach hat einen die Zivilisation wieder und man erreicht den im Loose beschriebenen Park (nicht den zum Palast gehörenden). Der Park ist wunderschön mit Unmengen von Schmetterlingen, kostet 50 Baht Eintritt, lohnt aber auf jeden Fall.

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Etwa 5 km weiter unten ist der Wat Doi Tung. Als wir da waren, war ein großes Fest und kein Parkplatz in Sicht. Im Umkreis von etwa 2km war die komplette (schmale) Straße zugeparkt. Wir haben es aufgegeben, da wir immerhin noch bis Lampang kommen wollten an dem Tag. Eigentlich Schade, wir hätten mehr Zeit haben müssen. Der einzige weitere Zwischenstopp der Route nach Lampang war in Phayao. Ein wirklich nettes Städtchen an einem See. Durch den Dunst wirkte der See nur schöner, endlich mal was Gutes an der schlechten Sicht. Interessant ist der Tempel Si Khom Kham im Norden der Stadt. Er liegt direkt am See und neben einer riesen Buddha-Statue hat er einen Park mit sehr drastischen Darstellungen der Hölle zu bieten. Menschen zerfressen von Maden, abgeschlagene Köpfe, Höllenhunde, die sich in Menschen verbeißen, welche sich verzweifelt versuchen auf einen dornigen Baum zu retten…

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... und wie man es besser macht :wink: :

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Wir übernachten im vorgebuchten Hotel Lampang River Lodge. Im Loose steht, es sei beliebt bei Reisegruppen. Und tatsächlich ist neben uns eine größere Gruppe Engländer um die 60 Jahre im Resort. Wir beschließen (leider) am Buffet teilzunehmen. Das dürfte das unthailändischste Essen unseres Urlaubs gewesen sein. Bisher ging mein Essen hier so: schmeckt interessant, nach was auch immer… neu, unbekannt, „Exotisch“… und richtig gut!!! Aber in der River Lodge schmeckte es eher so, wie man es aus weniger guten „chinesischen“ Restaurants in Deutschland kennt… Nicht empfehlenswert…! Das Resort selbst ist aber recht schön, die Bungalows, der Pool, WLan umsonst, die Gartenlandschaft, Frühstück am Fluss… Vielleicht wäre das Essen a la carte auch besser gewesen?! Der Service ist weniger freundlich und persönlich als wir es sonst in Nordthailand erlebt haben. Trotz dass das Resort nicht schlecht ist, ich würde nicht wieder hier übernachten.

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Di 10.03. (Lampang – Sukkhothai): Wir fahren morgens zum Elephant Conservation Center, 28km westlich von Lampang am H11 gelegen. Man muss spätestens 9:30 abfahrbereit am Parkplatz des elephant center stehen, um den Shuttle Bus zum morgendlichen Bad der Elefanten zu erwischen. Dort fällt auf: die meisten Elefanten werden von nicht-Thai geritten und gebadet (und hinterher auch in der Show präsentiert). Es gibt ein mehrtägiges Mahout-Program, das für mich absolut toll wirkte. Sollte ich erneut in Thailand sein, ich würde auf jeden Fall dran teilnehmen. Zu dem Elefanten-Center gehört auch eine Art Resort, das schön aussah. Die Show ist interessant und hinterher sind wir noch eine Stunde auf einem Elefanten durch den Dschungel geritten.

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Anschließend ging es weiter zum Wat Phra Tat Lampang Luang. Die Tempelanlage ist groß, sehr schön und auf jeden Fall einen Besuch Wert. Was wir bis Dato in Thailand noch nicht gesehen hatten: Pferdekutschen für Rundfahrten standen bereit. Die Pferde waren sehr gepflegt und gut genährt. Freundschaft schlossen wir mit einem Hundewelpen, der fröhlich und mit einem Glöckchen um den Hals zwischen den Kutschen unterwegs war.

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Anschließend fuhren wir durch bis Sukhothai. Ein Hotel vorgebucht hatten wir nicht, entschieden uns aber, das Ruean Thai Hotel zu finden. Es war schwieriger als gedacht, die Karte im Loose extrem ungenau und das Hotel recht versteckt in einer Seitenstraße gelegen. Als wir es dann endlich gefunden hatten, war es aber der Mühe Wert. Sehr freundlich und wirklich schön. Wir mieteten uns für zwei Nächte ein, verbrachten den restlichen Nachmittag am Pool und genossen Abends ein recht leckeres Essen.
Im Hotel gibt es 2 zahme, freilaufende Eltern-Kaninchen mit ihren 6 Kindern, die sich mehr wie Hunde verhalten und fröhlich im Innenhof unterwegs sind.

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Auf dem Rückweg haben wir am Big C Einkaufszentrum am H12 gehalten, das unter anderem einen Bäcker mit wirklich leckerem frischen Gebäck beinhaltet. Auch kann man für 30-40 Baht recht schmackhaft eine warme Zwischenmahlzeit einnehmen (im Food-Center). Alkoholische Getränke gibt es (nicht nur dort) nur zwischen 11 und 14 Uhr und dann wieder ab 17 Uhr zu kaufen. Dazwischen ist der Verkauf untersagt, wobei die Teilnahme an diesem Anti-Alkohol Programm für Verkäufer freiwillig zu sein scheint. War also nichts mit ein Bier für den Abend mitnehmen… Die Frage ist, warum man sich Mittags betrinken darf, nicht aber Nachmittags?!
Den restlichen Tag verbringen wir im Hotel am Pool und ein Stockwerk höher in der Hängematte. Es tut richtig gut, den Abend mal nicht mit Autofahren und Hotelsuche ausklingen zu lassen.
Das Ruean Thai Hotel war an beiden Nächten sehr gut gebucht. Ich denke, zur Hauptsaison ist Vorbuchen ratsam, wenn man hier übernachten möchte.

Sukkhothai und Ayutthaya sind deutlich mehr von ausländischen Touristen frequentiert, als die Gegend, in der wir im Norden unterwegs waren. In Thaton, Mae Salong und Mae Sai fast wir fast die einzigen (westlichen) Ausländer. Gestört hat das nicht, eher im Gegenteil.

Do 12.03. (Sukkhothai – Kamphaeng Phet - Ayutthaya): Wir stehen früh auf, da wir auf dem Weg nach Ayutthaya noch Kamphaeng Phet besuchen möchten. Besonders der Bereich der Waldtempel hat mir sehr gut gefallen. Es hat viel Atmosphäre und durch die Lage im Wald sind auch die Temperaturen recht angenehm. Wir sind mit dem Auto rein gefahren (50 Baht extra), man könnte das Gebiet aber auch ablaufen. So riesig, wie ich anfangs dachte, ist es nicht.

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Mittags geht es weiter Richtung Ayutthaya. Bei Singburi am H32 ist ein großer Outlet-Store mit Markenkleidung (auch Schuhe), z.B. von Adidas oder Le Chevall. Die Ausschilderung zu dem Laden ist unmöglich zu übersehen ;).
Wir beschließen, das im Loose beschriebene Old Palace Resort zu finden, da es in der Nähe der Ruinen ruhig nördlich der Altstadt liegt. Leider fahren wir letztlich an der entgegengesetzten Seite in die Altstadt rein und erleben das erste Verkehrschaos unseres Urlaubs. Jetzt verstehen wir, warum einige völlig davon abraten, in Thailand Auto zu fahren… Dennoch verfahren wir uns nicht und finden das Resort auf Anhieb. Glücklicherweise ist noch genau ein Zimmer frei. Wir zahlen 900 Baht für ein großes, helles Zimmer, mit Terasse, großen Fensterfronten, AC und Kühlschrank in einem kleinen Garten. Die Zeit reicht noch, um uns den alten Palast-Bereich anzusehen, der im Abendlicht wunderschön aussieht.
Beim anschließenden Spaziergang im Rama Park, spricht uns ein kleines Mädchen in sehr gutem englisch an, woher wir kommen. Wir antworten, aus Deutschland, woraufhin der Vater des Mädchens, mindestens genau begeistert wie seine Tochter, ein paar Brocken Deutsch zum besten gibt. Der Rama Park könnte irgendwo in der Welt sein. Menschen joggen, walken, spielen Badminton oder Boccia, führen ihre Hunde aus… Apropos Hunde: Vor allem in den Städten sieht man erstaunlich viele Rassehunde: Rottweiler, Pudel, Mops, Dalmatiner, Golden Retriever… Dabei ist das Verhältnis der Hunde und Menschen zueinander sehr entspannt. So z.B. ein Rottweiler und ein Dalmatiner, die einträchtig nebeneinander hoffend vor einem Essenwagen in Mai Sai saßen. Keine „Oh Gott ein freilaufender Kampfhund“-Hysterie wie mancherorts in Deutschland… Auch im Rama-Park wirkte kein einziger Jogger beunruhigt ob der vielen freilaufenden Hunde. Leinen scheinen fast völlig unbekannt, obwohl viele Hunde ein Halsband tragen, teils mit Glöckchen dran. Wir machen sonst meist in Ägypten Urlaub, wo Hunde mehr als unwillkommene Begleiterscheinung angesehen werden und oft völlig abgemagert und ängstlich Menschen gegenüber sind. Das sieht in Thailand doch ganz anders aus. Was es aber dringend bräuchte, sind Kastrationsprojekte für die Straßen- und Tempelhunde!

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2. Teil Südthailand kommt gleich :D

Re: Mietwagen Nordthailand und Inselhüpfen Südthailand März 09

Verfasst: 29.03.2009, 20:09
von dertutnix
So, 2. Teil:

Fr der 13. (Ayutthaya – Koh Hai) : wir fahren morgens zum Flughafen Don Muang in Bangkok und erleben das nächste Verkehrschaos. Leider verpassen wir dann auch noch die Abfahrt zum Flughafen und müssen irgendwie drehen und zurück finden. Für kurze Zeit sah ich den Flieger schon ohne uns starten. Wir waren jedenfalls wirklich froh, als wir den Mietwagen ohne einen Kratzer bei AVIS am Flughafen abgegeben hatten. In Nordthailand würde ich jederzeit wieder Auto fahren, in Bangkok dagegen nur, wenn es sich überhaupt nicht verhindern lässt.
Der restliche Tag verlief dann reibungslos. Auch die NOK-Air störte sich nicht an unseren 5 kg Übergepäck. Wir hatten gut eingekauft in Nordthailand, aber alles Schwere in die Rucksäcke gepackt, so dass die Koffer nicht mehr wogen, als beim Hinflug. Gott sei Dank hat niemand unser Handgepäck gewogen :P
Gegen 2 Uhr landeten wir mit einer halben Stunde Verspätung in Trang, wo wir schon erwartet wurden. Der Transfer zum Pier dauerte etwa 30 Minuten, die anschließende Überfahrt nach Koh Ngai etwa eine Stunde in einem kleinen Holzboot.
Wir hatten das Chateau Hill vorgebucht, da wir es sehr günstig als Sonderangebot bekommen haben. Die Zimmer sind groß, gut eingerichtet, mit großem Balkon und leiser Klimaanlage. 2 Flaschen Wasser am Tag sind umsonst, ebenso W-Lan. Auch vom Bad aus hat man eine Fensterfront nach draußen. Die Aussicht vom Pool ist ein Traum, der Service ausgesprochen freundlich. Rein optisch passen die restlichen Resorts (Bungalow-Anlagen am Strand) aber besser nach Koh Ngai. Sehr schön sieht das CoCo-Cottage aus, das Thapwarin und das Mayalay. Koh Hai Villa und das Fantasy haben mir dagegen weniger gefallen. Beim nächsten Mal würden wir ins Mayalay gehen, auf Grund des besseren Strandabschnitts.
Zum Tagesabschluss laufen wir den Strand runter bis zum anderen Ende, wo das Fantasy Resort ist. Mein Mann spricht das Tauchen für den nächsten Tag ab, ich genieße die Aussicht auf die vorgelagerten Inseln.

die Abfahrt Richtung Koh Ngai:

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unser Hotel kommt in Sicht:

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Tukan:

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Sonnenaufgang:

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Blick vom Pool:

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unser Zimmer:

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Blick vom Balkon ins Bad:

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Es ist kühler und weniger „drückend“ als in Zentralthailand und Sukkhothai. Auf Koh Ngai hatten wir um die 30 Grad, was uns sehr angenehm vorkam.
Die Insel ist ruhig, bei Ebbe mit schönem Strand und mit tollem Blick über das türkise Wasser und die vorgelagerten Inseln. Genau das Richtige zum Abschalten nach der Rundreise 

Sa 14.3 (Koh Hai): Es ist sonnig und trotz, dass ich mich das erste mal diesen Urlaub mit Sonnencreme einreibe und der Sonne eher aus dem Weg gehe, bekomme ich mehr Farbe, als in der ganzen Zeit in Nordthailand zusammen. Nachmittags gehe ich zum schnorcheln mit aufs Tauchboot zu einer vorgelagerten Insel. Es ist extrem viel Sediment im Wasser, aber mit einigen bunten Fischen und schönen Weichkorallen. Dennoch kein Vergleich zu schönen Plätzen am Roten Meer. Nach dem Schnorcheln/Tauchen essen wir im Fantasy Resort. Die Speisekarte ist ähnlich wie im Chateau Hill, jedoch ist die Atmosphäre im Restaurant des Chateau Hill wesentlich schöner. Das Fantasy kann ich zum Essen gehen eher nicht empfehlen.

So 15.3 (Koh Hai): Es ist heute ein Mix aus Sonne und Wolken, kurz regnet es sogar. Ich nehme das Wetter als Wink des Schicksals, eine Wanderung zur anderen Seite der Insel zu machen. Der Pfad ist teils steil, aber die Umgebung schön. Nach etwa 30 Minuten erreicht man den Strand des Paradise Resorts. Der Strand und die vielen Palmen im Hintergrund gefallen mir gut, insgesamt finde ich die Kulisse sogar schöner, als auf „unserer“ Seite. Das Resort wirkt jedoch sehr einfach. Eine Bucht weiter ist ein eher schmaler Strand mit Bäumen, die Schatten spenden. Zum Lesen und Ruhe genießen optimal. Schnorcheln ist auf dieser Seite kaum besser als auf der anderen Seite. Beim Paradise ist weniger Sediment im Wasser, aber kaum mehr Fische und fast keine Korallen. Um ein paar bunte Fische zu sehen, lohnt es aber. Mückenschutz nicht vergessen im Dschungel! Ich habe meiner Sammlung Mückenstiche, trotz langer Hose, noch einige Exemplare hinzugefügt :x .

Weg durch den Dschungel:

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der Strand des Paradise:

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Auf dem Rückweg entdecke ich, dass neben dem Fantasy Resort noch ein weiteres Resort liegt, das Tanya Beach. Es wirkt noch etwas unfertig. Die Rasenplatten müssen noch zusammen wachsen und die hinteren Bungalows sind noch halb im Bau. Auch abgesehen davon, gefällt es mir nicht so gut, wobei der Strand recht schön ist. Auch dort ist das schnorcheln, bis auf ein paar Fische, wenig spektakulär.
Das Abendessen im Mayalay scheitert daran, dass das Gerät für die Kredit-Karte nicht verfügbar ist und wir kein Bargeld dabei haben. Wir weichen ins Coco aus, wo die Portionen noch kleiner und teurer zu sein scheinen, als im Chateau Hill. Aber so ist das wohl auf Südthailands Inseln, mit den Preisen in Nordthailand kann man es nicht vergleichen… Geschmeckt hat es jedenfalls im Coco.

Mo 16.3 (Koh Hai): wir machen einen Tagesausflug nach Koh Rok, ich als Schnorchel-Begleitung auf dem Tauchboot. Es lohnt sich!!! Die Sicht ist gut und es gibt unheimlich viel an Korallen und Fischen zu bewundern.
Abends essen wir im Thapwarin, das mich vom Ambiente und von der Auswahl der Speisen her insgesamt am meisten überzeugt hat.

Blick auf Koh Rok:

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Strand von Koh Ngai:

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Di 17.3 (Koh Hai – Koh Bulone): Wir nehmen das Speedboot nach Koh Bulone. Hier im Forum kam ja mal die Frage auf, ob es das wirklich gibt: ja, das gibt es. Es ist ein eher kleines Motorboot mit 3 Honda-Motoren mit je 225 PS. Sehr schnell! Mit Stop an Koh Mook erreichen wir Koh Bulone nach insgesamt etwa 1,5 Stunden. Eine Stunde später erreicht das Boot Koh Lipe.

bei der Umsteige-Aktion:

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Bei Koh Bulone steigt man auf ein Longtail-Boot um, das einen für 50 Baht pro Nase zu seinem Resort bringt. An der flachen Inselseite zieht sich ein Sandstrand ringsum, an dem sich das Bulone Resort und das Pansand Resort (in dem wir sind) gegenüber liegen. Zwischen den Resorts geht ein Weg den Hügel rauf, an dem das wirklich schön aussehende Marina Resort liegt.

Marisa Resort:

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"Strand" beim Dorf:

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Auf dem Weg wieder runter befindet sich das Viewpoint Resort. Unten angekommen ist ein kleiner Ort, ohne wirklichen Sandstrand. Es soll auch 2 Höhlen geben, aber die haben wir in der Kürze der Zeit nicht gesucht.
Die Insel selbst ist traumhaft schön. Ein unheimlich weicher, feiner, heller Sandstrand umrahmt von Felsen und sattgrünem, hügeligen Hinterland. Gut schnorcheln kann man vor dem Pansand Resort, etwa da, wo die Felsen anfangen. Man muss etwa 50 Meter raus schwimmen, um die eigentlichen Korallen zu erreichen (da, wo es wirklich tief wird). Einiges ist kaputt, aber es ist dennoch sehr schön. Viele schöne, bunte Hartkorallen und auch einige Weichkorallen, vor allem Anemonen mit Clowns-Fischen. Auch einen Rochen habe ich gesehen, Kugelfische, einen Barrakuda und viele bunte Fische. Die Sicht war um Längen besser als auf Koh Hai. Am besten ist das Schnorcheln Morgens/Vormittags bei Ebbe.
Es gibt, wie auf Koh Hai, keinen Geldautomaten und Umtausch ist nur zu einem sehr schlechten Kurs möglich. Es empfiehlt sich also, vor dem Insel-Hüpfen genügend Bargeld abzuheben.

Waran:

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Abends bei Gewitter:

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unser Bungalow und der Strand davor:

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Mi 18.3 (Koh Bulone): Nach einem morgendlichen Rundgang, verbringen wir den Tag mit schnorcheln und lesen an einem nahezu perfekten Strand. Quasi wie aus einer Südsee-Plakatwerbung. Es ist wunderschön und schade, dass wir nur 2 Nächte bleiben.

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Das Pansand und das Bulone Resort tun sich meiner Meinung nach nicht viel. Das Restaurant des Pansand sieht etwas schöner aus, keine Plastik-Stühle. Die besseren Bungalows mögen größer sein. Wir haben den teuersten (dennoch sehr günstig), groß, sauber, direkt am Meer, mit schöner Terasse. Es gibt tagsüber keinen Strom (was uns nicht gestört hat), und allgemein kein Warmwasser (was auch nicht gestört hat) und keine Klimaanlage (was uns sehr wohl gestört hat).
Das Frühstück war gut. Es gab Cornflakes und Croissants, Pancakes, gebratenes Fleisch, Toast vom Holzkohle-Grill (!), Salat und die üblichen Eier mit Schinken und Früchte als Nachtisch. Der Service und allgemein die Freundlichkeit im Pansand-Resort haben mich dagegen nicht überzeugt. Das war bisher fast überall wesentlich besser.
Das Abendessen war etwas günstiger, als auf Koh Ngai (Hai). Abgesehen von der fehlenden Klimaanlage, fand ich es auch insgesamt auf Koh Bulone schöner.

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Do 19.3 (Koh Bulone – Koh Lipe): Nachdem es am Vortag auf Grund des leeren Akkus mit dem Bilder machen beim Schnorcheln vor Koh Bulone nicht geklappt hat (kein Strom zum Akku laden…), scheiterte es heute daran, dass das Unterwassergehäuse von innen beschlug… Wirklich tragisch ist es nicht, da die Kamera eh keine guten Bilder macht. Hier ein paar, vor dem schlimmsten Beschlagen:

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Wir nehmen das Schnellboot um 13:30 Uhr (es fährt auch noch eins um 15 Uhr) nach Koh Lipe. Hier haben wir das Mountain Resort vorgebucht, wenn auch mit etwas Bauchschmerzen. Die Kritiken sind ja doch eher durchwachsen. Tatsächlich ist das Personal freundlich und hilfsbereit, der Bungalow ist in Ordnung, die Aussicht sehr schön und auch das Essen schmeckt. Die Klimaanlage ist extrem leise, die Betten bequem und man hat einen recht großen Balkon. Geld über die Kreditkarte bekommt man im Mountain Resort gegen 5% Gebühr. Es gibt auch W-Lan, das war aber defekt, als wir dort waren. Das Resort war komplett ausgebucht (und es hat viele Bungalows). Mit uns kam ein Pärchen an, das nicht vorgebucht hatte, und wieder weg geschickt wurde.

Aussicht vom Mountain Resort:

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Das Resort:

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unser Bungalow:

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Sonnenuntergang beim Mountain Resort:

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Den Abend verbringen wir in Poohs Restaurant und anschließend in der schönen zugehörigen Bar mit Sitzkissen auf dem Boden. Das Essen war lecker, nur die jungen Kellner im Restaurant schienen mir etwas überfordert.

Fr 20.3-So 22.3 (Koh Lipe): Koh Lipe ist tatsächlich sehr voll, verglichen mit den beiden Inseln, wo wir vorher waren. Aber nach 6 Tagen Ruhe, fand ich das sehr angenehm. Man hat auf Koh Lipe eine recht große Auswahl an Restaurants, Internet-Anbietern (3 Baht pro Minute), Bekleidungs-Läden, kleine Supermärkte, 2 Buchläden, die gebrauchte Bücher in allen Sprachen verkaufen, Wäschereien (60 Baht pro Kilo Wäsche), ein relativ großes Dorf und massig Bungalow-Anlagen.
Mein Mann tauchte einen Tag mit den Forra-Divers, da diese ein großes Tauchboot haben und nicht nur mit Longtails rausfahren. Die Tauchschule ist tatsächlich billig, aber nicht nur der Preis. Einige Guides sind nicht wirklich an ihren Schützlingen interessiert, die Ausrüstung ist sehr alt und in keinem guten Zustand. Die angefahrenen Tauchplätze waren aber wohl recht schön, auch ein Wrack war dabei. Danach wechselte er zu den Castaway Divers, die er als freundlicher empfand und die sehr gutes Equipment hatten. Hätte das Castaway eine Klimaanlage, würde ich meinen nächsten Urlaub auf Koh Lipe dort verbringen. Wirklich schön, mit Liebe zum Detail und sehr freundlich, aber recht teuer.
Das Mountain Resort liegt sehr ruhig (vor allem fast ohne Longtail-Boote) an einem schönen Strand um die Ecke des Dorfstrandes. Dahinter kommen Felsen, dann noch einige kleinere Sandbuchten mit je 1-2 Unterkünften. Die neben dem Mountain Resort liegende Bucht mit dem Porn Resort fand ich recht schön und ruhig. Zwischen dem Porn und dem Mountain Resort liegt eine recht schick und teuer aussehende neue Anlage in den letzten Bauzügen. Das Porn Resort selbst fand ich nicht so überwältigend. Eine Bucht weiter liegt eine, wie ich fand, wenig schön aussehende Bungalow-Anlage an einem eher schmuddeligen Strand. Viele Zelte waren dort auch.
Am langen Dorfstrand fällt die Castaway- Bungalow-Anlage positiv auf. Der Strand ist eher etwas zugemüllter, als die anderen Strände, aber wirklich schlimm fand ich das nicht. Es gibt aber sehr viele Longtail-Boote, die Lärm und Gestank verbreiten. Am Ende ist zwischen Felsen noch ein sehr schöner kleiner Strand mit viel Schatten. Der Pattaya Beach ist der vollste Strand, wenig Müll, viele Bars/Restaurants, ein Resort am anderen, viele Longtail-Boote, kaum Schattenplätze.

Dorfstrand:

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Im Hinterland ist ein Netz aus Trampelpfaden und eine Art Waldtempel. Die Wege durch den Tempel sind mit „weisen“ Sprüchen an den Bäumen gesäumt.

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Im Tempel trafen wir einen sehr freundlichen, recht gut englisch sprechenden Mönch, der sich über einen Eintrag in sein Gästebuch freute ;). Mittig auf der Insel liegt eine Art Mülldeponie, auf der der Müll, unter viel Gestank, unsortiert verbrannt wird. Auch an anderen Stellen trifft man immer wieder auf kleine „Müllverbrennungsanlagen“. Ich frage mich, warum der Müll nicht auf dem selben Weg von der Insel runter kommt, wie er dort landet?! Fahren die Boote immer voll nach Koh Lipe und leer zurück? Eine gelungene Dauerlösung scheint mir das aufhäufen und verbrennen jedenfalls nicht zu sein.

Hinterland:

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vorgelagerte Insel:

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Auch auf Koh Lipe gibt es viele Hunde und Katzen. Wie im restlichen Thailand, sind auch hier die Katzen in einem deutlich beklagenswerteren Zustand, als die Hunde. Dennoch haben einige Hunde offene Wunden und sind übersät mit Parasiten. Umso erstaunlicher, dass einige Thai ihre Haushunde mit auf die Insel bringen. Was auch auffällt: es sind sehr viele Thailändische Urlauber auf Koh Lipe. Auf Koh Hai und Koh Bulone war dagegen fast keiner. Im Mountain Resort waren deutlich mehr Thailänder (übers Wochenende) als westliche Urlauber. Das brachte im Restaurant eine Art Picknick-Platz Atmosphäre.
Gegessen haben wir an kleinen Straßenständen und kleineren Bars beim Pattaya-Beach, in Poohs Restaurant und in dem Restaurant, das auch Pizza und Pasta hat, neben Poohs. Alles lecker und empfehlenswert. Bei Poohs gibt es zu jedem Essen einen Internet-Gutschein über 10 Minuten dazu. Im Mountain Resort hat uns die Atmosphäre im Restaurant nicht so gut gefallen hat. Zu wenig gemütlich, zu „steril“. Man ist in etwa 10 Minuten, entweder am Strand entlang oder durchs Hinterland, an den „Einkaufstraßen“ beim Pattaya-Beach. Abends an eine Taschenlampe denken!
Schnorcheln kann man fast überall rund um die Insel. Die Sicht war ähnlich gut, wie vor Koh Bulone, zumindest etwas ab vom Ufer. Kann natürlich eine Momentaufnahme sein. Man sieht massig Anemonen mit „Nemos“, die Hartkorallen sind teils schon recht kaputt, Fische sieht man eher weniger als vor Koh Bulone.
Einen Tag haben wir ein Kajak gemietet und sind die Insel entlang und zu vorgelagerten Inseln gepaddelt. Dabei fand ich auch den für mich schönsten Schnorchelplatz bei Koh Lipe: vor dem Dorfstrand sind 2 kleinere Inseln vorgelagert, bei der vom Strand aus rechten (die ohne den Sandstrand) sind Richtung der anderen Insel noch sehr schöne intakte Hart- und Weichkorallen, gute Sicht, viele bunte Muscheln und Schnecken, Muränen, Kugelfische und direkt bei der Insel große Schwärme kleinerer Fische mit jagenden Hornhechten und auch Barrakudas. Je weiter man Richtung Strand kommt, umso schlechter wird die Sicht und umso kaputter sind die Korallen.

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Die Insel ist wirklich schön, aber auf die Dauer würden mich die Longtail-Boote wahnsinnig machen…!!

Mo 23.3 (Koh Lipe – Phuket): Es heißt Abschied nehmen… Von Deutschland aus kam es uns als gute Idee vor, zum Abschluss nach all den ruhigen Inseln noch ein paar Tage Phuket dranzuhängen, aber jetzt eher nicht mehr… Der Tag besteht nur aus Transfer. Es gibt 2 Möglichkeiten: man nimmt das Speedboot um 9:30 Uhr und erreicht, mit umsteigen auf Koh Lanta (falls ich das richtig verstanden habe?!), um 18 Uhr den Hafen von Phuket. Oder man nimmt die Fähre (Tigerline) bis zum Had Yao Pier und dann geht es per Mini-Van weiter nach Phuket, was deutlich weniger kostet und ähnlich lange dauert. Wir haben uns für letzteres entschieden. Anfangs war es auch ganz in Ordnung: die Fähre der Tigerline hat bequeme Sitze in einem klimatisierten Raum, es wurde ein DVD gezeigt und alternativ konnte man sich oben auf dem Sonnendeck aufhalten. Die See war spiegelglatt und die Aussicht auf die umliegenden Inseln sehr schön. Auf dem Weg zum Pier wird Halt vor Laoliang gemacht, das traumhaft schön aussah. Hätte sich sicher auch für ein paar Tage gelohnt. Gegen 13 Uhr erreichen wir den Pier und es geht im Mini-Van weiter nach Krabi. Dort sollten wir umsteigen, angeblich nur ein paar Minuten warten… Wir saßen über eine Stunde in einem heißen, schmuddeligen Büro rum… Na ja, wir hatten es ja so gewollt, uns den langen Transfer anzutun. Der Hammer (nicht für uns) kam aber noch. Eine Frau war mit im Van nach Phuket, die ein Ticket zum Airport in Phuket gebucht hatte. Der Fahrer hielt an der Hauptstraße auf Phuket, zeigt auf eine abzweigende Straße und ließ die Frau aussteigen. Diese war erst verwirrt, dann sauer. An der Einmündung war tatsächlich ein Schild „Airport 3km“. Kein Taxi oder irgendwas in Sicht. Es folgte eine längere Diskussion, bis schließlich ein Taxi gefunden werden konnte, das die Frau (gegen Bezahlung versteht sich) zum Flughafen brachte. In der Zeit hätte der Fahrer sie dreimal zum Flughafen fahren können, was sie ja eigentlich auch gebucht hatte… Wir wurden zuerst nach Phuket Town gebracht und stiegen dort in einen Pick-Up um. Der Fahrer war ungefähr der erste freundliche Thai, dem wir an diesem Tag begegnet sind. Wir sagten, wo wir hinwollten, er strahlte uns an, sagte, er hätte keine Ahnung, wo das ist, aber wir würden es schon finden. Gebucht hatten wir das Boomerang oberhalb des Kata Beach an einem Hügel gelegen. Leider schien unser freundlicher Fahrer gerade erst seinen Führerschein gemacht zu haben. Er vergaß regelmäßig auf die Bremse zu treten beim halten vor einer Ampel und rollte rückwärts auf die Autos hinter uns zu. Einmal stoppte nur ein aufgeregtes Hupen ihn. Er fuhr extrem unsicher und defensiv, na ja, besser, als wenn er sich selbst überschätzt hätte... So irrten wir eine Weile durch Kata, bis er im Hotel anrief und sich den Weg beschreiben ließ. Man kann sich vorstellen, wie sein Versuch aussah, auf der viel befahrenen Straße zu wenden… Schließlich fanden wir das Boomerang, zu dem eine recht steile Auffahrt hinaufführt. Wäre kein Problem gewesen, wenn unser Fahrer nicht versucht hätte, im zweiten Gang im Schritttempo hoch zu kommen. Auf halber Strecke gab der Motor auf und die nächsten 5 Minuten verbrachten wir damit, in Zeitlupe im Zick-Zack-Kurs die Einfahrt rückwärts wieder runter zu rollen. Das war nicht das erste Mal an diesem Tag, dass ich dachte, wir hätten besser am Had Yao Pier einen Mietwagen übernommen… Unten angekommen rief unser Fahrer wieder im Hotel an, so dass uns der Manager persönlich mit dem Auto unten abholen kam…
Für das Boomerang hatten wir uns auf Grund der sehr guten Bewertungen bei Tripadvisor entschieden und auch, da wir dachten, wenn schon Phuket, dann auch ein belebterer Strand. Wir hatten die wirklich bezahlbare Suite gebucht und unser Zimmer war wunderschön. Zum Empfang bekamen wir eine Blumenkette und einen frisch gepressten Saft, alle waren super freundlich und das gesamte Resort war einfach nur schön. Fahrräder, W-Lan, Kaffe-/Tee-Zubereiter auf dem Zimmer, Strandtücher etc. waren im Preis mit drin, Cappucino und ähnliches zum Frühstück auch. Das Resort ist unter italienischer Leitung ;). Es gibt allerdings keine Thai-Gerichte zum Frühstück, was ich etwas schade fand. Ich hätte es zwar vorher nicht für möglich gehalten, aber eine scharf gewürzte Reissuppe zum Frühstück habe ich wirklich vermisst. Abends gibt es leckeres italienisches Essen und Thai-Gerichte in einem gemütlichen Restaurant. Es gibt auch einen sehr schönen kleinen Pool.

Neu war, dass man überall mit Schuhen rein darf. In Restaurants, Supermärkte, selbst in unsere Rezeption… Und in den meisten Supermärkten wird auch nachmittags Bier verkauft ;).

unser Zimmer

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Pool:

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Di 24.3 (Phuket): der Tag beginnt sonnig und wir fahren mit dem Fahrrad zum Kata Beach. Wenn man mit dem Fahrrad unterwegs ist, kann man sich wahlweise wie der tapfere Held oder wie der letzte Idiot fühlen. Ich glaube, die Thai halten einen eher für Letzteres. Wir bekamen einige verwunderte und/oder mitleidige Blicke ab und einige Sprüche zu hören. Tatsächlich waren wir die einzigen Fahrradfahrer weit und breit… Es geht aber, es ist relativ flach (im Bereich Kata-Karon, sonst eher nicht) und an die Temperaturen hatten wir uns gewöhnt. Man muss sich, denke ich, auch keine Sorgen machen, dass irgendjemand auf die Idee kommt, das Fahrrad zu klauen ;).
Der Kata-Beach ist relativ klein, den gesamten Hintergrund nimmt der Club Med ein und am Strand drängen sich die Liegestühle. Mir ist völlig schleierhaft, wie man den Strand mit den Massen von Menschen und Liegestühlen und häßlichen Betonbauten im Hintergrund, schön finden kann…
Anschließend radeln wir zum Karon Beach, der noch voller ist. Am nördlichen Ende des Karon-Beach kommt der billige Teil des Strandes. Günstige kleine Unterkünfte, Menschen beim Bieten und Suchen von käuflichem Sex, kleine Läden und Restaurants. Am frühen Nachmittag radeln wir zurück und geraten auf der Anhöhe zwischen Karon und Kata-Beach in einen Wolkenbruch. Es gewittert, regnet in Strömen und findet kein Ende. Nach einer guten halben Stunde Wartezeit, machen wir uns im Regen auf, zurück zum Resort. Dort steht unser Bungalow unter Wasser. Das Regen-Ablaufsystem am Dach hat versagt und genau über unserem Bett kam das Wasser durch die Decke. Die Matratze schwamm bereits, als wir ankamen. Wir weihten den Personal-Rufknopf in unserem Zimmer ein und verbrachten die nächsten 2 Stunden im Pavillon, während einer der Manager versuchte, unsere Matratze mit einer Art Heißluft-Föhn zu trocknen und Hotelangestellte das Dach reparierten und den Raum trocken legten. W-Lan war auch defekt, aber na ja, es gibt vermutlich schlimmeres im Urlaub, als einen Nachmittag mit Lesen verbringen zu müssen. Wieder im Zimmer fiel dann recht schnell auf, dass die Matratze nicht wirklich trocken war… Nach einem weiteren Anruf bekamen wir dann mit vielen Entschuldigungen eine neue Matratze. Schlecht machen möchte ich das Boomerang auf keinen Fall, es wurde sich sofort freundlich gekümmert. Der Tag ist einfach blöd gelaufen. Zu allem Überfluss gab es dann Abends im Restaurant (wir waren zu müde, woanders hinzugehen), kein Thai-Essen. Normalerweise schon, an dem Tag nicht?!? Die Pizza hat aber auch geschmeckt. Vielleicht muss so ein Tag bei einem nahezu perfekten Urlaub auch mal sein…

Mi 25.3 (Phuket): Das Wetter ist toll: warm und strahlend blauer Himmel. Wir probieren es heute auf Thai-Art und mieten uns Roller (im Boomerang für 200 Baht am Tag). Ich bin noch nie Roller/Moped oder ähnliches gefahren und war anfangs leicht verunsichert. Aber: es hat richtig Spaß gemacht!! Die Roller hatten genug PS, um zügig die kurvigen Straßen rauf zu kommen und die Verkehrsverhältnisse fand ich auch nicht so schlimm. Den Links-Verkehr kannten wir ja eh schon. Ein Erlebnis für sich war allerdings, sich am späten Nachmittag mit dem Roller quer durch Patong zu kämpfen. Aber selbst das hatte was. Ich glaube, ich muss dringend einen Motorrad-Führerschein machen…
Wir sind die Strände Richtung Norden abgefahren. In Patong haben wir uns Morgens ganze 5 Minuten aufgehalten. Ein kurzer Blick auf den Strand (alles voller Menschen, Liegestühle, Wassersport… mein persönlicher Alptraum von Urlaub!). Ein weiterer Blick in eine abgehende Straße (westliche Fastfood-Ketten, Schneider und Bars), das war`s, bloß weg hier… Danach kommen ein paar kleinere Strände, die aber alle ähnlich vollgestellt mit Liegestühlen und Menschen waren. Auch der Kamala-Beach hat mir überhaupt nicht gefallen. Das Drumherum war ruhiger, aber der Strand wenig schön und kaum weniger überlaufen. Bei Bangtao kann man sich zwischen den riesigen Laguna-Resorts, Villen und Golfplätzen verfahren. Der Ort selbst war relativ nett, verglichen mit Kamala oder auch Patong. Den ersten längeren Halt haben wir erst am Nai Thon Beach gemacht. Es gibt wenig Touristen, wenig Liegestühle, viel Ruhe, keinerlei Wassersport, relativ klares Wasser und relativ hohe Wellen. Es war eine Wohltat!! Noch etwas weiter nördlich schließt sich der Nai Yang Beach an. Am südlichen Ende gibt es Liegestühle und ein paar Resorts, es ist aber ähnlich ruhig, wie der Nai Thon Beach. Dann kommen einige Essenstände mit überdachten Sitzmöglichkeiten und ab hier nur noch Ruhe, ein paar Thai (ich wette, am Wochenende nicht nur ein paar…) und Kilometer lang einsamer Sandstrand. Eigentlich wollten wir noch zum Gibbon Rehabilitation Project, stattdessen haben wie den Nachmittag an diesem Strand verbracht. Von den Essenständen an, sind es noch etwa 2km, bis der Strand direkt an den Flughafen angrenzt. Auf dem Stück dazwischen hat man viel Schatten hinter dem Strand durch Kasuarinen und Laubbäume. Auch hinter dem Flughafen geht der Strand noch einige Kilometer weiter. Ein Riff ist auch vorgelagert, ich hatte aber keine Schnorchel-Sachen dabei, so kann ich nicht sagen, ob es sich lohnt. Es ist jedenfalls einfach schön und Ruhe pur. Sollte ich noch einmal auf Phuket sein, würde es vermutlich einer dieser beiden Strände werden. Jaaa, eigentlich hätte ich das vorher wissen müssen. Ich war nur noch nie an einem Strand wie Kata/Karon/Patong, ich konnte es mir einfach nicht vorstellen…

Nai Thon und Nai Yang Beach:

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Der Rückweg war deutlich verkehrsreicher, als der Hinweg. Ich war zu dem Zeitpunkt schon vertraut genug mit dem Roller, aber erste Erfahrungen macht man sicher besser Morgens. Gerade bei viel (chaotischem) Verkehr, fand ich es mit dem Roller deutlich angenehmer, als in verkehrsreicheren Regionen Nordthailands mit dem Auto. Aber eine Sonnenbrille oder noch besser: ein Helm mit Visier, sind sicher angebracht. Ich hatte keins von Beidem und viel Dreck in den Augen und Spätnachmittags hat auch die tiefstehende Sonne die Sicht nicht verbessert. Trotzdem: das Fahren hat Spaß gemacht!!

Do 26.3 (Phuket): mein Mann taucht mit den Marina-Divers, die auf der Anhöhe zwischen Kata und Karon sind. Die Tauchschule ist freundlich, professionell und die Tauchgänge schön, mit guter Sicht. Auch Haie hat er gesehen.

Fr. 27.3 (Phuket): langsam wird mir Phuket immer sympathischer. Wir mieten erneut Roller und arbeiten uns diesmal Richtung Südspitze vor. Anfangs ist es bewölkt, im Laufe des Tages wird es aber wieder sonnig und heiß. Wir beginnen mit dem „Big Buddha“ auf der höchsten Erhebung quasi mittig zwischen Kata und Chalong Bay. Die Aussicht ist toll, der Buddha ist aber noch im Bau, trotzdem schön.

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Auf der Suche nach einer Tankstelle stellen wir fest, dass der Sprit in dem Teil von Phuket vorzugsweise in Flaschen verkauft wird… Auf dem Weg in den Norden waren es an Fässer angeschlossene handbetriebene „Zapfsäulen“. Unser nächstes Ziel ist das Aquarium ganz im Süden der Panwa-Halbinsel. Das Aquarium selbst ist nicht unbedingt überwältigend, aber auch nicht schlecht. Als Gesamtpaket mit dem Nature-Trail und der Schildkröten-Station lohnt es durchaus. Der Eintritt ist 100 Baht.

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Anschließend schwanken wir zwischen Phuket Town und Strand und entscheiden uns für den letzten Tag in Thailand für den Strand. Unser Ziel ist der Nai Harn Beach. Auf dem Weg dorthin kommt man am Prom Thep Cape vorbei, einem schönen Aussichtspunkt. Dort kann man den Leuchtturm mit kleiner Ausstellung besichtigen und eine große Menge, dem Gott Brahma geopferte, Elefanten-Statuen bestaunen.

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der Leuchtturm:

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Am Fuß des Hügels erreicht man den Nai Harn Beach. Vorher passiert man einen kleineren Strand, der auch recht schön wirkt. Der Nai Harn Beach hat auch jede Menge Liegestühle und Besucher, aber keinen motorisierten Wassersport und recht schönes Umland. (Vielleicht hatte ich mich an die Menschenmengen auch einfach langsam gewöhnt…). Der vergleichsweise schön terassenförmig angelegte Meridien-Yacht-Club ist das Einzige, was den schönen Rundumblick trübt. Die Wellen sind relativ hoch, das Wasser recht klar. Im hinteren Bereich des Strandes gibt es einige Restaurants. Wir mieteten uns erstmals in diesem Urlaub eine Liege und bezahlten 100 Baht pro Person. Nun ja…
Am späten Nachmittag ging es zurück nach Kata, wobei wir am Viewpoint hielten. Obwohl der Sonnenuntergang noch über 45 Minuten entfernt war, tummelten sich schon massig Menschen dort. Wir sind vorher weiter gefahren. Ich denke, die schönere Sicht hat man vom Prom Thep Cape, wenn man den Sonnenuntergang fotografieren möchte. An dem Tag lohnte es nicht, kein Wölkchen war mehr am Himmel.

am Kata-Viewpoint:

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Sa. 28.3. Früh morgens geht es zum Flughafen, Flug nach Bangkok und Mittags weiter nach Deutschland… Wie schnell 3,5 Wochen rum sein können…

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Zum Norden habe ich ja eingangs schon etwas geschrieben. Im Süden gefiel mir Koh Bulone am besten, trotz, dass ich auf Grund der fehlenden Klimaanlage sehr schlecht geschlafen habe. Auch Koh Lipe war sehr schön, abwechslungsreicher, aber mit mehr Urlaubern (und Müll), als der Insel gut tut. Positiv überrascht hat mich bei beiden Inseln die Qualität der Schnorchelplätze. Die Sicht kommt zwar nicht ans Rote Meer ran, aber es ist dennoch von der Unterwasserwelt her nicht schlechter. Gerade in Ägypten ist mittlerweile so viel kaputt (auch in meinem geliebten Dahab…), da hat Thailand, Sicht-abhängig, ähnlich viel zu bieten. Vor allem an Schnecken, Weichkorallen, Großfischen… Koh Hai würde ich durch die Erfahrung mit den anderen Inseln eher nicht mehr besuchen. Sowohl Koh Bulone als auch Koh Lipe waren schöner und auch günstiger. Phuket ist eine völlig andere Welt. Sehr abwechslungsreich und wenn man weiß, was einen erwartet und das schätzt, sicher schön. Aber ich denke, Phuket wird mich eher nicht wieder sehen, trotz einiger schöner Tage.

Re: Mietwagen Nordthailand und Inselhüpfen Südthailand März 09

Verfasst: 29.03.2009, 20:34
von schaefer1402
Einer der besten Reiseberichte den ich jeh gelesen habe. Absolut tolle Bilder.

Respekt :super

Re: Mietwagen Nordthailand und Inselhüpfen Südthailand März 09

Verfasst: 30.03.2009, 10:28
von Lumda
Wow - super Bericht. Wir werden jetzt auch wieder in die Planungen einsteigen und sicherlich ein paar Anregungen bei Euch klauen.

LG
Uta

Re: Mietwagen Nordthailand und Inselhüpfen Südthailand März 09

Verfasst: 30.03.2009, 10:52
von seaman100
Hallo,

ich bin auch begeistert, super Bilder und super geschrieben.
Danke.

seaman100

Re: Mietwagen Nordthailand und Inselhüpfen Südthailand März 09

Verfasst: 30.03.2009, 21:19
von uwe
kann mich den anderen nur anschliessen.sehr schöner bericht,tolle bilder.kleiner tip bezüglich der beschlagenen kamera.ich deponiere meine vor dem schnorcheln in einem plastikbeutel mit wasser gefüllt und tue ihn ne ganze weile vor dem schnorcheln zum akklimattisieren sozusagen ins meer.funktioniert gut.zum schnorcheln auf ko hai ist eigentlich folgendes zu sagen.es gibt nur EINE wirklich gute stelle zum schnorcheln dort-und die liegt rechts vom strand aus gesehen neben der grösseren bootsanlagebrücke.dort gibt es einiges zu sehen.sediment ist mal mehr -mal weniger.da ich eine längere zeit dort war hatte ich von sehr guter sicht bis schlecht -manchmal an einem tag beides-eigentlich alles.uwe :)

Re: Mietwagen Nordthailand und Inselhüpfen Südthailand März 09

Verfasst: 30.03.2009, 21:22
von Cari
Super schöne Bilder, hast ein wahnsinns Auge für tolle motive!

Re: Mietwagen Nordthailand und Inselhüpfen Südthailand März 09

Verfasst: 30.03.2009, 21:28
von PeterDieBerge
kann mich nur abschließen, Danke für den Bericht!

J

Re: Mietwagen Nordthailand und Inselhüpfen Südthailand März 09

Verfasst: 04.04.2009, 16:55
von bolli
Hab mit viel Interesse den Bericht gelesen -
besonders gut hat mit die Tour im Norden gefallen und
die super schönen Bilder
Vielen Dank !

Re: Mietwagen Nordthailand und Inselhüpfen Südthailand März 09

Verfasst: 04.04.2009, 23:33
von Chrisantiss
Danke für den tollen Reisebericht. Da möchte ich sofort am liebsten wieder los.*lol*

Re: Mietwagen Nordthailand und Inselhüpfen Südthailand März 09

Verfasst: 06.04.2009, 06:19
von Susan
Hallihallo,

werde mir alles zuhause in Ruhe anschauen, wollte aber schon mal ein dickes fettes

WOW loswerden.... super Bericht und wunderbare Bilder!!!! Danke dafuer. :super

Schaut so aus, als waere da mal wieder jemand mit dem LOS-Virus infiziert worden.

Nachdem ihr ja offensichtlich im Urlaub eine Menge erlebt und gesehen habt und Dein Bericht bestimmt ein Haufen Arbeit war, solltest Du Deinen Nick aendern.......;-).

Viele Gruesse
von Ko Lanta

Susan

Re: Mietwagen Nordthailand und Inselhüpfen Südthailand März 09

Verfasst: 06.04.2009, 08:51
von dertutnix
Vielen Dank, freut mich, dass es euch gefällt :D
Susan hat geschrieben:Schaut so aus, als waere da mal wieder jemand mit dem LOS-Virus infiziert worden.
Auf jeden Fall :D . Leider wird das in den nächsten Jahren nichts mehr...
Susan hat geschrieben:Nachdem ihr ja offensichtlich im Urlaub eine Menge erlebt und gesehen habt und Dein Bericht bestimmt ein Haufen Arbeit war, solltest Du Deinen Nick aendern.......;-).
Jetzt musste ich doch erst mal überlegen... Ich treibe mich sonst mehr in Hundeforen rum, daher kommt der Nick :wink:

Editieren kann ich meine Beiträge nicht mehr, oder? Eigentlich wollte ich noch ein paar Bilder vom Tauchen von Phuket aus zeigen, die waren beim Schreiben des Berichts noch nicht verkleinert...

Re: Mietwagen Nordthailand und Inselhüpfen Südthailand März 09

Verfasst: 12.04.2009, 22:39
von ila09
ein toller Bericht!!! Ich war noch nicht in Thailand, aber durch deine Dokumentationkonnte Ich bildlich mitreisen und bekam schon einen ersten Eindruck. :wai posting.php?mode=smilies&f=28#

Re: Mietwagen Nordthailand und Inselhüpfen Südthailand März 09

Verfasst: 13.04.2009, 12:47
von Sandwurm
sehr ausführlicher und informativer Bericht :D Und super Bilder dazu.

Bulon Lae habe ich genauso empfunden. Viel scheint sich dort nicht getan zu haben seit 2001 als ich dort war. Das ist auch gut so.


mfg

ps: mit welcher Kamera sind denn eure tollen Fotos gemacht?

Re: Mietwagen Nordthailand und Inselhüpfen Südthailand März 09

Verfasst: 13.04.2009, 17:32
von Erhard
Super Bericht und klasse Fotos, da ichkann mich nur meinen Vorschreibern anschliessen.
Wir sind erst am Freitag zurueckgekommen und haben die Tour aehnlich wie Ihr von Nord nach Sued mit dem Leihwagen gemacht.
Autofahren ist wirklich kein Problem, wenn man den Linksverkehr kennt. Wir hatten allerdings ein Navi dabei, was wir ueber Budget gebucht haben.
War klasse zu lesen.
:-)

Re: Mietwagen Nordthailand und Inselhüpfen Südthailand März 09

Verfasst: 18.04.2009, 18:29
von dertutnix
Sandwurm hat geschrieben:ps: mit welcher Kamera sind denn eure tollen Fotos gemacht?
Sorry für die späte Antwort... Ist eine Nikon D90

:bye:

Re: Mietwagen Nordthailand und Inselhüpfen Südthailand März 09

Verfasst: 21.04.2009, 10:50
von Binchen
Auch ich kann mich nur anschließen. Wirklich toller Bericht. Bin schon jetzt ins Träumen gekommen, denn Vorfreude ist die schönste Freude.

LG Sabine :kugel

Re: Mietwagen Nordthailand und Inselhüpfen Südthailand März 09

Verfasst: 05.05.2009, 14:38
von talueng
Super schöne Bilder. Über die Tour in Nordthailand zu lesen war auch interssant. Zum Thema Auto fahren habe ich mittlerweile eine nicht mehr so entspannte Sichtweise, aufgrund eines Unfalls. Es verlief alles glimpflich, weil mein Mann Thai ist und quasi geredet hat und ich im Hintergrund war. Was ich aber daraus gelernt habe, nach Möglichkeit keine Polizei und lieber zahlen als zu diskutieren. Ich werde aber weiterhin nach thailand fahren und dort Autofahren. Unfälle passieren....

talueng

Re: Mietwagen Nordthailand und Inselhüpfen Südthailand März 09

Verfasst: 02.09.2009, 13:36
von momo
Hallo, habe den Reisebericht gelesen. Zu den ins Netz gestellten Bilder habe ich eine Frage. Das zweites Bild, das nach dem Hahn, zeigt eine Figur aus einem Tempel in dem ich auch schon war, aber den Namen nicht mehr so richtig in Erinnerung habe. da ich im November, oder später, eine Tour durch den Norden unternehmen möchte ( mit der Eisenbahn von Chiang Rai nach Surrat Tani ( Koh Samui ) wäre es für mich sehr hilfreich, wenn ich den namen dieses tempels zur Hand hätte.
Dank
Momo

Re: Mietwagen Nordthailand und Inselhüpfen Südthailand März 09

Verfasst: 02.09.2009, 22:32
von claudite
Der Bericht ist echt TOLL der macht meine Urlaubsvorfreude noch viel viel größer und die Bilder sind echt der Hammer. Ich habe mir letztes Jahr auch eine Spiegelreflex gekauft und die nehm ich dieses Jahr das Erste mal mit nach Thailand. Freu mich schon auf viele tolle Bilder.

Echt schöner Bericht!!!!!

LG
Claudia