Gute Mädchen
Verfasst: 23.12.2011, 11:17
Da ich ja schon als männlich arrogant geouted bin muss ich dem Ruf ja gerecht werden und da ich vor ein paar Tagen über einige Zeilen von Sunthorn Phu gestolpert bin, möchte ich diese in übersetzter Form weitergeben. Es geht darum, wie sich die siamesische Frau zu benehmen hat um den Status ihres Gatten und damit auch ihren eigenen zu mehren.
Eine Maxime für Damen
Gehe langsam! Während du gehst bewege deine Arme nicht zu sehr … wiege nicht deine Brüste, fahre nicht mit den Fingern durchs Haar und rede nicht.
Starre niemanden, besonders keinen Mann, solange an bis man deine Gedanken lesen kann. Laufe keinen Männern hinterher.
Liebe deinen Mann und sei ihm treu.
Sei deinem Mann gegenüber demütig.
Wenn dein Mann zu Bett geht sitze zu seinen Füssen und entrichte einen Wai.
Wenn dein Mann Beschwerden hat massiere ihn bevor du schlafen gehst.
Stehe vor deinem Mann auf und richte das Wasser das er zum waschen benötigt.
Während dein Mann ißt, sitze neben ihm und sei aufmerksam, so das er nicht die Stimme erheben muss wenn er etwas benötigt. Warte bis er fertig gegessen hat bevor du ißt.
Suthorn Phu – geschrieben ca. 1844
Das hat schon was
und obwohl im vorletzten Jahrhundert verfasst haben fast alle thail. Schülerinnen und natürlich auch Schüler diesen Text schon einmal gehört.
Besonders gut gefällt mir die Passage mit den Haaren, zumindest diese hat auch noch heute Gültigkeit! Sieht man irgendwo eine Thai beständig an ihren langen Haaren herumspielen, so kann man Wetten entgegennehmen, das es sich bei der Person nicht um ein „gutes Mädchen“ sondern 100-prozentig um einen Ladyboy handelt.
Sunthorn Phu gehört zu den angesehensten Autoren Thailands. Sein eigenes Benehmen war allerdings nicht so gut. Der notorische Säufer landete sogar im Gefängnis nachdem er – natürlich besoffen – im Streit mit seiner Mutter einen Onkel ernsthaft verletzte, der schlichtend eingreifen wollte.
Eine Maxime für Damen
Gehe langsam! Während du gehst bewege deine Arme nicht zu sehr … wiege nicht deine Brüste, fahre nicht mit den Fingern durchs Haar und rede nicht.
Starre niemanden, besonders keinen Mann, solange an bis man deine Gedanken lesen kann. Laufe keinen Männern hinterher.
Liebe deinen Mann und sei ihm treu.
Sei deinem Mann gegenüber demütig.
Wenn dein Mann zu Bett geht sitze zu seinen Füssen und entrichte einen Wai.
Wenn dein Mann Beschwerden hat massiere ihn bevor du schlafen gehst.
Stehe vor deinem Mann auf und richte das Wasser das er zum waschen benötigt.
Während dein Mann ißt, sitze neben ihm und sei aufmerksam, so das er nicht die Stimme erheben muss wenn er etwas benötigt. Warte bis er fertig gegessen hat bevor du ißt.
Suthorn Phu – geschrieben ca. 1844
Das hat schon was
Besonders gut gefällt mir die Passage mit den Haaren, zumindest diese hat auch noch heute Gültigkeit! Sieht man irgendwo eine Thai beständig an ihren langen Haaren herumspielen, so kann man Wetten entgegennehmen, das es sich bei der Person nicht um ein „gutes Mädchen“ sondern 100-prozentig um einen Ladyboy handelt.
Sunthorn Phu gehört zu den angesehensten Autoren Thailands. Sein eigenes Benehmen war allerdings nicht so gut. Der notorische Säufer landete sogar im Gefängnis nachdem er – natürlich besoffen – im Streit mit seiner Mutter einen Onkel ernsthaft verletzte, der schlichtend eingreifen wollte.