Zwei Dinge wollte ich noch zu meinem letzten Eintrag ergänzen:
Eine Woche Traumbucht kann man schon gut aushalten. Trotzdem wollten wir noch ein bisschen mehr von Koh Phangan sehen, als nur diese eine Bucht. Eine Schnorcheltour hatten wir ja schon gemacht und so von der Meerseite aus noch ein bisschen was anderes gesehen. Jetzt war der Plan sich über Land auf den Weg zu machen. Da ich nicht Roller fahren kann und bei diesen Straßenverhältnissen auch auf keinen Fall hinten drauf sitzen möchte, wollten wir ein Auto mieten. Im Ort hängen immer wieder Schilder "Rent a Car". Zunächst mal haben wir bei einem leckeren Burger bei Mr. Handsome, der auch fleißig mit diesen Schildern wirbt, nachgefragt. Er meinte, dass wäre sehr teuer. Besser ER fährt uns - dann können wir gemütlich hinten drin sitzen und die Aussicht genießen. Klingt ja nicht schlecht - bis er endlich mit dem Preis rausrückte: 3.000 Bhat. Ne ne ne ne.
Also so hatten wir uns das nicht vorgestellt. Die Nachfrage beim nächsten gab aber kaum ein anderes Ergebnis. Man hat das Gefühl, dass man richtig beobachtet wird bei seiner Suche nach einem besseren Angebot während die Anbieter scheinbar abgesprochene Preise haben. Weswegen man dann auch das Gefühl hat, dass es keinen Sinn macht, jetzt noch jeden Anbieter abzuklappern. Die Bucht ist eben sehr abgelegen und schon allein mit dem Taxi in den Hauptort zu fahren (= 200 p P), um dort sich was günstiges zu leihen, was man aber auch dort wieder abgeben muss und man damit auch wieder ein Taxi zurück braucht, würde ja die 400 Bhat Taxifahrt hin und zurück p.P. zusätzlich kosten. Also haben wir das Vorhaben erstmal vertagt.
Dann die Nachfrage in unserem Resort, dass wir gerne ein Fahrzeug ausleihen würden. Ob sie eine Idee haben. Kurzes Überlegen dann ein Anruf getätigt und ja klar - was wir wollen: ein Auto oder ein Quad. Ja dann natürlich das Quad
Die Zeit vergeht wie im Flug und schon ist es der letzte Abend. Es regnet und es ist windig. In der Nacht fängt es an zu gewittern und man hört in unserem Strandbungalow wie die Brandung immer lauter wird. Hmmm nicht so das, was ich mir für die Überfahrt nach Samui gewünscht habe: Seegang. Man hat sich dann damit beruhigt, dass es sicher schlimmer klingt, als es tatsächlich ist. Aber am nächsten Morgen haben wir nicht schlecht gestaunt, wie sich die schöne Bucht verwandelt hat. Da Bilder mehr als Worte sagen: Hier die Vorher Nachher Show:
