Kleinkinder im Alter von 2 bis 5 verkaufen Blumen, Kaugummi oder halt mit Nachdruck der Bettelbecher hin. Ich habe auch einige wieder erkannt, die nun älter sind, über 10. Die aggressiven Jungs sind nun die Aufpasser für die Kleinkinder. Zwei Mädchen, vielleicht 10 und 12 kamen mir mit verstörtem leerem Gesichtsausdruck entgegen. Sie sind nun nicht mehr als niedliche Kleinkinderbettler geeignet und werden von ihren Besitzerinnen, den Sklaventreiberinnen, sicher anderen gewinnbringenden Aufgaben zugeführt.
Die Kleinkinder selber empfinden die Sklavenhalterinnen als ihr neue (zweite) Mutter und sind dieser über sehr viele Jahre sehr dankbar und lassen dieser erhebliche Geldbeträge zukommen. Sicher auch weil diese einen Familienersatz bieten und den Kindern sehr gut klar machen, dass sie ihnen auf ewig für die gute Chance dankbar sein müssen, da ihre leiblich (erste) Mutter sie sicher hätte verhungern lassen.
Es wäre passend, wenn sich mal ein / eine Thai hier engagieren würde und eine Lösung schafft, die diesen Kleinkindern zumindest mal eine Zukunft ohne Sklaverei ermöglicht und die Sklavenhalterinen verurteilt und endgültig weg sperrt. Alleine durch NGOs kann dies kaum geleistet werden. Die Gier dieser Verbrecherinnen kennt keinerlei Grenzen und keine Moral. Die werden nicht aufhören, auch nicht, wenn sie noch reicher und noch reicher sind. Daher hilft es auch kaum in Kamboscha zu helfen. Die werden sich ihr Sklaven schon holen, weil es so bequem ist und sehr viel Geld bringt.
Soviel zu diesem entsetzlichen Thema.
Werner.
