Chiang Rai Padong
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Wunnibald
Chiang Rai Padong
Hat jemand eine Ahnung wo in Nordthailand (nicht Mae Hong Son) die Langhalsfrauen (Padong) anzutreffen sind? Ich bin Anfang Dezember in Chiang Rai und Chiang Mai. Danke
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Westi
Re: Chiang Rai Padong
Padong gibt es noch in Tachilek, also bei Mae Sai ueber die Grenze nach Myanmar. Ob die Grenze aber aktuell offen ist, kann ich nicht sagen.
Diese Padong leben aber wirklich wie in einem Zoo, ist nicht zu empfehlen.
Liebe Gruesse
Westi
Diese Padong leben aber wirklich wie in einem Zoo, ist nicht zu empfehlen.
Liebe Gruesse
Westi
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LungLeo
Re: Chiang Rai Padong
Es gibt angeblich zwei solche Longneck-Siedlungen in der Provinz Chiang Rai, eine sogar sicher, denn ich habe sie schon besucht, weiß aber nicht, ob es diesen Ort noch gibt: Im Sommer 2003 besuchten wir die "Longnecks" bei "Ban Ya Pa" auf der Straße von Thaton nach Chiang Rai. Die Longneck-Siedlung liegt etwa 50km vor Chiang Rai, fast direkt an der Hauptstraße.
Als Eintritt wurden damals 300 Baht verlangt, aber wie sich zeigte ist das verhandelbar, sodass es schließlich 200 Baht wurden. Ich kann jetzt sagen, ich habe die Giraffenfrauen gesehen, aber so wirklich wohl war mir bei dem Besuch nicht, es war nach meinem Gefühl nichts anderes als ein "menschlicher Zoo" mit einer ziemlich bedrückenden Atmosphäre. Meinen beiden Töchtern gegenüber hatte ich nachher sogar Erklärungsnotstand wieso wir uns das angesehen haben(!!).
Meine Frau hat während des Besuchs eine Padaung gefunden die ein paar Brocken Thai sprach. Von ihr konnte sie erfahren, dass die Padaungs von einem thailändischen Geschäftsmann aus Burma importiert worden sind. Die Padaung-Männer hocken den ganzen Tag in den Hütten und besaufen sich (dorthin können die Touristen nicht, ist auch sicher nicht sehenswert), die Frauen müssen in einer Art Stand sitzen und sich fotografieren lassen. Sie bekommen dafür ein Taschengeld (das wahrscheinlich für den Alkohol der Männer drauf geht), werden ausreichend verpflegt und medizinisch einigermaßen versorgt. Die sanitäre Situation war allerdings jämmerlich, es gab nicht einmal Fließwasser (von Strom ganz zu schweigen), aber das kann man immerhin als "authentische Lebensbedingungen" verkaufen. Rechtlich hängen die Padaungs in der Luft, denn ihr Aufenthalt in Thailand ist illegal und nur dank Schmiergeldzahlungen des "Zoobesitzers" möglich. Von Bewegungsfreiheit außerhalb der Siedlung kann natürlich deshalb auch keine Rede sein. Allerdings, die Frau gab auch an, dass die hier lebenden Padaung mit der Situation hochzufrieden sind, denn in Burma hätten sie mit Unterdrückung durch andere Volksstämme zu rechnen und es gäbe auch Hungersnöte.
Als Eintritt wurden damals 300 Baht verlangt, aber wie sich zeigte ist das verhandelbar, sodass es schließlich 200 Baht wurden. Ich kann jetzt sagen, ich habe die Giraffenfrauen gesehen, aber so wirklich wohl war mir bei dem Besuch nicht, es war nach meinem Gefühl nichts anderes als ein "menschlicher Zoo" mit einer ziemlich bedrückenden Atmosphäre. Meinen beiden Töchtern gegenüber hatte ich nachher sogar Erklärungsnotstand wieso wir uns das angesehen haben(!!).
Meine Frau hat während des Besuchs eine Padaung gefunden die ein paar Brocken Thai sprach. Von ihr konnte sie erfahren, dass die Padaungs von einem thailändischen Geschäftsmann aus Burma importiert worden sind. Die Padaung-Männer hocken den ganzen Tag in den Hütten und besaufen sich (dorthin können die Touristen nicht, ist auch sicher nicht sehenswert), die Frauen müssen in einer Art Stand sitzen und sich fotografieren lassen. Sie bekommen dafür ein Taschengeld (das wahrscheinlich für den Alkohol der Männer drauf geht), werden ausreichend verpflegt und medizinisch einigermaßen versorgt. Die sanitäre Situation war allerdings jämmerlich, es gab nicht einmal Fließwasser (von Strom ganz zu schweigen), aber das kann man immerhin als "authentische Lebensbedingungen" verkaufen. Rechtlich hängen die Padaungs in der Luft, denn ihr Aufenthalt in Thailand ist illegal und nur dank Schmiergeldzahlungen des "Zoobesitzers" möglich. Von Bewegungsfreiheit außerhalb der Siedlung kann natürlich deshalb auch keine Rede sein. Allerdings, die Frau gab auch an, dass die hier lebenden Padaung mit der Situation hochzufrieden sind, denn in Burma hätten sie mit Unterdrückung durch andere Volksstämme zu rechnen und es gäbe auch Hungersnöte.
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Westi
Re: Chiang Rai Padong
Ich habe letztes Jahr in einem Padong Dorf in Maeh Hong Son übernachtet.
Dort gab es eine Grundschule mit Englischunterricht und die Lehrerin dort hat uns eingeladen, zu bleiben.
Eintritt kostete das Dorf auch, da man es nur mit dem Boot erreichen kann, aber die Frauen dort werden nicht wie Tiere im Zoo gehalten.
Einzelheiten schreibe ich gerne auf Wunsch, würde aber hier den Rahmen sprengen...
Die Dörfer bei Chiang Rai wie Lung Leo beschrieb, würde ich auch nicht besuchen.
LG Westi
Dort gab es eine Grundschule mit Englischunterricht und die Lehrerin dort hat uns eingeladen, zu bleiben.
Eintritt kostete das Dorf auch, da man es nur mit dem Boot erreichen kann, aber die Frauen dort werden nicht wie Tiere im Zoo gehalten.
Einzelheiten schreibe ich gerne auf Wunsch, würde aber hier den Rahmen sprengen...
Die Dörfer bei Chiang Rai wie Lung Leo beschrieb, würde ich auch nicht besuchen.
LG Westi
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LungLeo
Re: Chiang Rai Padong
als kleine Ergänzung rund um die Problematik des Geschäfts mit den Padaung
hier ein Link
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