Reisebericht Chiang Mai Mae Hong Song Phuket ...

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Richard Raupe

Reisebericht Chiang Mai Mae Hong Song Phuket ...

Beitrag von Richard Raupe »

Wir beide -Sandra und Mario sind gerade in Thailand und geben mal einen Reisebericht über bis jetzt Erlebtes ab. Wenn ihr Bilder sehen wollt, geht doch einfach mal auf unsere Honepage http://www.bethwell.de

Reisetagebuch Thailand (09.02.-03.03.2007)

09.02.2007 Anreise
Für den diesjährigen Thailandflug hatten wir einen Partnertarif in der Turkish Airlines-Business Class gebucht. Dabei zahlt der Erste den Vollpreis und der Zweite (Partner) knapp 600,- € weniger. Zunächst flogen wir entsprechend ca. 3 Stunden bis Istanbul und dann weitere 9,5 Stunden bis Bangkok.

Wir landeten auf dem neuen Flughafen Suvarnabhumi. Zum Glück konnten wir bereits von Berlin bis Chiang Mai (unserem endgültigen Ziel) unser Gepäck durchchecken. Denn auf dem neuen Flughafen sind recht große Distanzen zu überwinden.
Recht neu war für uns auch, dass im Flieger eine Einreisekarte ausgefüllt werden musste. Mit dieser begibt man sich dann zunächst zu den Immigration-Schaltern bevor man wieder für den innerthailändischen Flug eincheckt. Vor zwei Jahren bekamen wir noch einen Stempel in den Pass und gut is. Naja, die Zeiten ändern sich auch hier.

Bangkok-Chiang Mai flogen wir mit Thai Airways – ebenfalls in Business. Diese beeindruckte durch noch mehr Beinfreiheit und Service als die Turkish Airlines.

In Chiang Mai wurden wir bereits erwartet. Denn übers Internet hatten wir uns bei Siamsun (einem Schweizer Reiseveranstalter mit Sitz in Chiang Mai) eine Privattour durch Thailands Norden gebucht. Das bedeutet, dass wir beide und unser eigener Guide von Chiang Mai über Pai nach Mae Hong Son zurück nach Chiang Mai fahren. Aber dazu später mehr.

Zunächst mussten wir mal unser Gepäck finden. Auf dem Gepäckband des Chiang Mai International Airport war es jedenfalls nicht. Plötzlich sprach uns aber ein Thai an, dass internationales Gepäck in der Nachbarhalle ankommt – und er behielt Recht. Alles war da.


10.02.2007 Chiang Mai
Unser „Chauffeur“ fuhr uns direkt in unser Hotel – das Pornping Tower Hotel. Das liegt sehr zentral und direkt am bekannten Night Bazaar.
Den besichtigten wir auch gleich am ersten Abend: Das ist eine unersättliche Ansammlung von (Fr)Ess-Ständen und jeder Menge Buden mit Gepäck, Kleidung und Kunsthandwerk. Da kann man sich so richtig treiben lassen.

Hier kann man beispielsweise für 70 THB (Thailändische Baht – 1 € = ca. 46 THB) aßen wir beide eine riesige Suppenschüssel. Sehr lecker.


11.02.2007 Chiang Mai
Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg, um Chiang Mai zu erkunden.
Die Stadt ist sehr grün und von hohen Bergen umgeben. Die Altstadt – vom Hotel westlich gelegen – bildet ein Quadrat von 2x2km², das von einem Stadtgraben umgeben ist.
Chiang Mai hat allein 300 Tempel mit sehr schönen Details. Der älteste ist aus dem Jahre 1297 – der Wat Chiang Man.

12.02.2007 Chiang Mai – Pai
Morgens um 9 Uhr erwartete uns Ping (unser Guide) in der Hotel-Lobby.

Mit ihr und unserem Fahrer fuhren wir zunächst zum Doi Suthep, dem heiligen Berg ca. 16 km westlich von Chiang Mai. Das Kloster erreicht man über knapp 300 Stufen oder mit der Zahnradbahn für 20 THB. Allerdings sagt man, wer die Stufen erklimmt, wird Glück haben. 3x dürft ihr also raten, welchen Weg wir gewählt haben. Oben ging uns dann aber das Herz ganz schnell. Ping erklärte uns auch einige Details – so z.B. die kleinen Glocken, die Besucher mit ihrem Namen versehen aufhängen können. Nach dem Tod weisen die klingenden Glöckchen dann den Weg ins Paradies.

Auf der Weiterreise nach Pai stoppten wir noch an einigen Handwerksmanufakturen, so z.B. Jade(-Stein), Seide, Teakholz und Geschirr.

Sehr sehenswert war die Orchideenfarm mit den verschiedensten Arten der Spezies.

Eine kleine Wanderung führte uns entlang von heißen Quellen.

Pai erreichten wir erst nach Einbruch der Dunkelheit, so dass wir vom Ort selbst nicht viel sehen konnten.
Über Nacht blieben wir im Muang Pai Resort inmitten einer Gartenanlage. Die Bungalows selbst sind recht rustikal eingerichtet. Das Restaurant bietet sehr gute Küche.


13.02.2007 Pai – Mae Hong Son
Erster Stopp nach dem Frühstück war ein Lisu-Dorf.
1921 wanderten die ersten über Burma (das heutige Myanmar) ein. Heute leben ca. 24.000 Lisu in Thailand. Sie haben ihre Dörfer in 9 Provinzen – die meisten leben in der Provinz Chiang Mai, Chiang Rai und in der Gegend von Pai.
Die spartanischen Häuser stehen oft auf Pfählen, am Hang gebaut. Das Zentrum stellt der Hauptraum mit Feuerstelle dar. Schlafstätten befinden sich in angrenzenden Räumen. Dach, Boden und Wände sind aus Naturmaterialien wie Bambus und (Teak-)Blättern.

Tham Lot-Tropfsteinhöhle
An der Schranke am Eingang erhält man einen Guide mit hell leuchtender Gaslampe zugeteilt. Eine zusätzliche Taschenlampe wäre aber nützlich gewesen.
Die Höhle besteht aus mehreren Bereichen, die über teilweise recht steile Treppen zu erklimmen sind. Gute/ feste Schuhe sind hier empfehlenswert.

Auf der Weiterfahrt hielten wir an einer Fischhöhle. Am Eingang kann man für 15 THB Salatblätter und Papaya für die Fische kaufen. Unter kühlenden Bäumen spaziert man entlang eines Flusses zur eigentlichen Attraktion. Über ein kleines Loch (ca. 40-50 cm Durchmesser) kann man die unzähligen Fische sehen und füttern.

Dann ging es weiter zu unserem Hotel – dem Fern Resort – ca. 8km außerhalb von Mae Hong Son. Die Anlage besteht aus 30 Bungalows, die wirklich traumhaft schön in die Natur eingebettet sind. Um das Reisfeld herum liegen die neuen Bungalows. Von hier hat man einen atemberaubenden Blick auf den Sonnenuntergang.
Philosophie des Resort ist „Entspannung im Einklang mit der Natur“. Daher findet man in den Zimmer weder TV noch Telefon. Dagegen entschädigt aber das Rauschen der angelegten Flussläufe.
Direkt hinter dem Resort beginnt ein Naturwanderweg zu Wasserfällen durch eine Dschungellandschaft. Den wollen wir auch noch erklimmen.
3x am Tag gibt es einen kostenfreien Shuttle-Transfer zum Zentrum.
Das Fern Resort können wir wirklich nur empfehlen!!!


14.02.2007 Mae Hong Son & Umgebung
Bereits um 8:30 Uhr ging es los – zum Elefantencamp. Nebeneinander nahmen wir auf dem Dickhäuter Platz, der uns ca. 30 Min. über zum Teil recht unebene Wege führte.
Da war uns schon manchmal recht mulmig zumute, wenn es extreme Steigungen hoch bzw. hinunterging.

Dann fuhren wir mit dem Boot zu den Padaung – den Langhals-Frauen.

Nachmittags hatten wir Zeit, im Resort zu entspannen. Ping und unser Fahrer fuhren anschließend 6 Stunden lang nach Chiang Mai zurück. Wir werden die Strecke mit dem Flieger bewältigen (ca. 40 Min.).

15.02.2007 Mae Hong Son – Chiang Mai
Vormittags entspannen im Hotel und kurze Wanderung zu einem Wasserfall.

Flug Mae Hong Son – Chiang Mai mit Thail Airways (40 Min.)

Chillen auf der Dachterrasse des Pornping Tower Hotels (toller Blick über die Stadt)

Abends nahm uns Ping mit zu Ihrer Familie. Im Dorf wurde ein neuer Tempel eingeweiht, was natürlich gebührend gefeiert wird. Jede Familie schmückt dazu einen Baum mit Geldscheinen und Lebensmitteln, welche den Mönchen übergeben werden und Glück bringen sollen.


16.02.2007 Tagesausflug Doi Inthanon
Heute ging es auf Thailands höchsten Berg – den Doi Inthanon mit 2565m (200 THB Eintritt).
Oben angekommen ist es ratsam eine Jacke/ Pulli dabeizuhaben, denn es weht ein kühler Wind.
In dem Waldgebiet gibt es mehrere Wasserfälle und zwei sehenswerte Chedis, die von einer traumhaften Gartenanlage umgeben sind. Ein Chedi wurde zu Ehren des Königs, der andere zu Ehren der Königin erbaut.


17.02.2007 Flug Chiang Mai – Phuket (ca. 2 h)
Abends bummeln durch Patong – hier findet man jede Menge Restaurants, Bars und Discos (vergleichbar mit Mallorcas Playa de Palma). Wir wohnen im Palm View Resort. Zum Zentrum 10 min., zum Strand 20-30 Min zu Fuß – daher ruhiger gelegen. Klein und familiär. Achtung: Zimmer zum Pool buchen (sonst wohnt man zur recht lauten Straße – Fenster sind aber gut isoliert)!

18.02.2007 Phuket-Erkundungen
Nach einem späten Frühstück und dem Einsetzen eines kräftigen Regenschauers machten wir uns auf dem Weg nach Phuket-Stadt, der Inselhauptstadt.
Die Altstadt ist im chinesisch-portugiesischen Stil gebaut und mittlerweile an vielen Stellen restauriert worden.
Leider waren wir sonntags und während der Vorbereitungen für das Chinesische Neujahrsfest am 20./21.02. in der Stadt, so dass die Straßen wie leergefegt waren.
Es gibt sehenswerte chinesische Tempel – leider geschlossen, aber schon von außen sehr schön.

Zum Sonnenuntergang fuhren wir zum südlichsten Punkt der Insel – dem Phrom Thep Cape. Hier strömen zu dieser Zeit Massen hin, um meist recht sehenswerte Sonnenuntergänge zu bestaunen.

Auf dem Rückweg Richtung Kata, Karon und Patong entdeckten wir eine irre Lokalität – das Areu Corner Restaurant. Wie der Name vermuten lässt, liegt es direkt in einer Kurve. Hier gibt es 1-A-Service, seeehhr leckeres Essen , durch viele Pflanzen und Wasserspiele romantische Atmosphäre – und das alles zu recht günstigen Preisen (Gerichte für 100-300 THB).

Die Orte Kata und Karon gehen ineinander über. Hier hat man Patong in der Light-Version. Es gibt Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten, einen Nachtmarkt, etc. – ist aber insgesamt etwas ruhiger.


Truschel

Re: Reisebericht Chiang Mai Mae Hong Song Phuket ...

Beitrag von Truschel »

Hallo Richard,
danke für den ausführl. Reisebericht !
Die Einreisekarte habe ich schon vor 20 Jahren im Flieger ausgefüllt. Ist also nicht NEU !

Truschel :mrgreen:


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