... langsam fuhr das Boot in die traumhafte Bucht ein und doch viel zu schnell um noch genügend Fotos von diesem traumhaften Anblick, der sich uns bot, zu machen. Weißer Strand, Palmen, grün bewachsene Felsen und türkis farbenes Meer. Wow !
Der Versuch gleichzeitig Videoaufnahmen und Fotos zu machen war wohl keine so gute Idee.
Wir verabschiedeten uns von Joe, der sich so liebevoll um unsere Tochter während der Überfahrt gekümmert hat und bezahlten noch den "Ferryman" 1000 Baht für das gecharterte Boot. Doch darüber haben wir uns nicht mehr geärgert und haben uns statt dessen gefreut, diese schöne Insel zu besuchen.
Doch leider haben wir anfangs Pech gehabt, denn alle von uns angesteurten Bungalowanlagen am Strand oder in Strandnähe waren ausgebucht. Dies aber auch nur, weil wir statt Vormittags erst am Mittag auf die Insel ankamen.
Merkwürdigerweise kam uns immer jemand kurz zuvor. Wie z.B. eine Gruppe von Schweden, die 5 Bungis nahmen, zuvor aber minutenlang wegen 50 Baht gefeilscht haben und sich danach dann einige Biere und Sonstiges hinter die Binde gegossen haben.
Ich war schon nicht nur wegen der Sonne ins Schwitzen gekommen, denn viel mehr Alternativen gab es nicht. Zum Glück hat mich unweit des Eingangs zum Charlie Beach Resorts eine Frau angesprochen, die wiederum die Besitzerin des MAYO Resorts/Restaurants kennt. Dort wäre noch ein großer Bungi frei. Juhuuu !
Das fand ich super und nahm ohne groß zu überlegen dankend dieses Angebot an. Das Moped war zwar sehr klapprig, doch für die kurze Strecke sollte es langen. Mit unseren großen Taschen war dann es ein richtiger Balanceakt geworden. Langsam fahren, eine Hand am Lenker, die andere hielt die Tasche fest und die Füße haben bebrems und geschaltet. Nach drei Etappen war dann schließlich unser Gepäck im Bungi untergebracht und somit der Tag gerettet. Schnell an den Strand und ins Wasser.
Das tat gut. Nach soviel Kopfzerbrechen und Pech dann doch noch das wohlverdiente Nass im herlichen Meer.
Der Strand war trotz der ausgebuchten Unterkünfte fast leer. Man hatte genügend Platz und was am schönsten war - Ruhe !
Einen kleinen Snack haben wir uns dann doch noch gegönnt und bei einem leckeren, erfrischenden Icecoffee wieder "Energie" getankt.
Eine kurze Beschreibung der Bucht und den Anlagen und Restaurants:
Ich habe mir mal das Charlie Beach Resort zeigen lassen und war gechockt über das Preis/Leistungsverhältniss der Unterkünfte. Es ist zwar die modernste und größte Anlage in der Bucht, liegt direkt am Strand, aber unerhört teuer und meiner Meinung nach eine gnadenlose Abzocke. Dies ist unsere Meinung. Wir haben den Vergleich vor Ort gehabt und konnten es kaum fassen. Vor gar nicht langer Zeit mag es eine nette Anlage gewesen sein, aber seit dem man über Veranstalter diese buchen kann - auweia !
Die günstigste Unterkunft war ein stickiger, moskitoüberfüllter "Backofen" mit `ner einfachen Matratze auf dem Boden und einem Moskitonetz für 1200 Baht
O.k., es war Peak Season aber nebenan, im Sawasdee Resort, gab es viel bessere und schönere Holzbungis auf Stelzen für 400 Baht. Und wozu braucht man bei diesem Strand und diesem fantastischen Meer einen Pool ?
Naja, jedem das seine.
Der open air Massage "Salon" vor dem Charlie B.R. war dafür sehr gut und lag in bester Strandlage. Bis 22 Uhr und manchmal auch länger geöffnet konnte man sich so richtig im "Spa" verwöhnen lassen. Eine tolle Kulisse. Blick aufs Meer, das Rauschen iene leichte Brise, ...
Es gibt noch beim Sawasdee Resort eine Möglichkeit sich durchkneten zu lassen. Die Preise sind fast identisch und niemand sah unzufrieden nach den Behandlungen aus. Sollte man auf keinen Fall verpassen sich mal was zu gönnen und z. B. eine wohltuende Ölmassge oder eines der vielen anderen Angebote zu nutzen. Gehört einfach zum Thailand Urlaub dazu.
Wenn man vom Wasser aus auf den weißen, sehr feinsandigen Strand blickt, befindet sich auf der linken Seite das Sawasdee Resort und nebenan das Charlie Beach Resort. Alle anderen Anlagen in zweiter bzw. dritter und vierter Reihe. Diese sind aber dafür schön inmitten der Natur, umgeben von Kautschukplantagen, anderen Bäümen und Pflanzen. Nah beinander und doch nicht dicht gedrängt, sondern mit genügend Abstand. Ganz rechts am Strandende befindet sich ein Pancakestand, der leider nur am Tag geöffnet hatte. Darüber ist ein (Fisch)restaurant, das über einige Stufen zu erreichen ist. Die Aussicht ist super und man hat einen tollen Ausblick auf Strand und Bucht.
Die Unterkünfte im Innland sahen aber auch sehr schön aus. Nur wenige Minuten, wenn überhaupt, vom Strand entfernt. Gutes haben wir über die Had Farang Bungis gehört. Die Besitzerin ist sehr nett und hilfsbereit und das Essen sah verdammt lecker aus.
Dann gibt es etwas weiter noch das"Mookies". Überdachte Zelte mitten in einerKautschuk Plantage für 250 Baht. Dort war/ist auch bestimmt imer etwas zu bekommen. Doch für uns war es dann doch etwas zu abseits.
Das sechste und bisher letzte Resort liegt auf einem Hügel in der Nähe des Eingangs zum "Charlies". Da sah es von unten auch sehr einladend aus, aber ob ihr es glaubt oder nicht, wir haben immer nur im Sawasdee Restaurant gegessen und zum Glück dort auch am Tag nach unserer Ankuft auf der Insel einen schönen Bungi bekommen.
Immer wieder haben wir nach der "Lage" gefragt und gehofft, daß Gäste abreisen und vorreservierte Bungis wieder abgegeben wurden.
So kamen wir noch in den Genuss 3 Nächte im Sawasdee Resort zu verbringen. Das Essen hat sowas von lecker geschmeckt und vom Preis wirklich günstig, dass wir irgendwie nicht die anderen Restaurants probiert haben oder konnten. Es gab an einem Abend B-B-Q Buffet. Frische Meersefrüchte und Fische. Die Juices und Shakes sind fruchtig erfrischend, die Reisgerichte ein Traum und alles andere sowieso sündhaft köstlich !
Es herrscht eine familiere Atmosphäre, ganz im Gegensatz zum "Charlies".
Die Betreiber des Sawasdee Resorts sehr freundlich und hilfsbereit mit perfekten Englischkenntnissen.
So haben wir z.B. den Tipp bekommen erst am Nachmittag mit enem gecharterten Longtailboot für 150 Baht p.P. die Emerald Cave zu erkunden. Diese lag eigentlich ganz in der Nähe, Fast schon um die Ecke, sodaß man mit einem gemietetn Kayak auch alleine eine Tour machen könnte. Doch sicherer und besser ist es eigentlich mit einem erfahrenen Guide.
So haben wir eine wahre Naturschönheit erlebt und das was man immer so liest und hört endlich in real zu sehen bekommen.
Das Longtailboot hiet vor einem Höhleneingang durch das eigentlich keine Boote fahren sollen. Rettungswesten wurden angeboten uns angeboten und wir nahmen zwei. Zusammen geklappt ergab das eine Art Floß, auf das wir unsere kleine Tochter Maila, durch die teilweise stockfinstere Höhle, transportiert haben. Mit den Flossen konnte ich mich gut über Wasser halten und es gab zu keinem Zeitpunkt ein Problem. Der Guide hatte uns mit einer winzigen Lampe, das Licht war dem eines Glühwürmchens ähnlich, angezeigt wo wir ihm dem ca. 80 Meter langen Tunnel folgen sollten. Unsere kleine Wasserratte hatte Spaß und verlhielt sich vorbildlich.
Dann sah man schon das natürlich Licht und wir näheretn uns dem eigentluchen Highlight dieser Insel.
Als wir wieder sandigen Boden unter den Füßen hatten, nahm uns der Anblick dieses Naturphänomens fast den Atem. Eine kaum zu beschreibend e Schönheit. Wie in einem gigantischen Kessel, eingezäunt von riesigen, dicht bewachsenen Kalksteingiganten, Man fühlt sich wie eine Ameise in einer offenen Kathedrale. Und das beste war, daß wir nur zu fünft waren und die herrliche Stille genießen konnten.
Man muß diese Attraktion wirklich erlebt haben - grandios !!!
Zwar war es von den Lichtverhältnissen nicht perfekt, aber das eine oder andere schöne Foto konnte genacht werden. Wir konnten solange wie wir wollten bleiben und unsere Maila lies es sich nicht nehmen herum zu flitzen und Spaß am Echo zu haben.
Voller Glücksgefühle nahmen wir dieses Erlebniss mit und freuten uns schon wieder auf den Strand. Hier konnte man trotz Ebbe noch sehr schön baden. Die Sicht war wie gesagt nicht so toll aber ansonsten denke ich, daß man hier an den Felsen am Strandende schön schnorcheln kann und so manches zu sehen bekommt.
Apropos zu sehen bekommen. Einen kleinen Waran haben wir nicht weit der Anlage beobachten können. Kühe liegen hüfthohen Gestrüpp unter Bäumen, Frösche hüpfen ab und an einem über dem Weg, kleine und große Geckos teilen sich die Behausung und sorgen für weniger Moskitos, farbenfrohe Schmetterlinge und natürlich auch ein paar Hunde. Auch Affen gab es am ende der Sawasdee Anlage zu sehen. Diese waren aber sehr aggresiv und angriffslustig als ich versuchte mich ihnen zu nähern, um ein paar Fotos zu machen.
Die Meerkatzen, auch Makaken genannt, kenne ich nicht so "wild", daher entschloss ich mich eine eventuelle Verletzungsfolge zu verhindern und lies die Affen in Ruhe. Schießlich war ich ja ein Eindringling, der in ihren Lebensraum bzw. Revier vorgestossen bin. Außerdem muß ich zugeben, daß es mir kalt den Rücken runter ging als wie aus dem Nichts ein Affe auf mich zustürzte und anfauchte.
Einen weiteren Ausflug haben wir dann zu Fuß que über die Insel unternommen. Ziel war das Sivalai Beach Resort. Der Weg zog sich ganz schön und die paar Kilometer bis dahin kamen uns ewig vor. Leider ist die Insel an vielen Stellen sehr stark vermüllt. Haupsächlich dort, wo die etwas ärmere Befölkerung in ihren Hütten gehaust hat. Drum herum Müll und ein ekelhafter Gestank. Sowas haben wir in unseren ganzen Thailand Urlauben noch nirgends gesehen und waren entsprechend entsetzt. Völlig unverständlich wie sich so manche Menschen in ihrem eigenen Müll und Dreck wohl fühlen können. Das hat nichts mit Religion, Kultur oder irgendwelchem Status zu tun. Schade. Es trübt das Bild und spiegelt in keinster Weise die eigentliche Bevölkerung dieses herrlichen Landes.
Doch zum Glück sind dies nur wenige Stellen gewesen. Auf der anderen Seite der Insel zieht sich ein langer Strand vom Dorf aus in Richtung des Sivalai Resorts. Preise, die wir uns nicht leisten können und jenseits unseres Budges liegen. Ist auch egal, denn der Strand ist ja für jeden zugänglich
Am ende dieses immer feiner werdenden weißen Strandes, nahm die Form dieses Teils der Insel einer Sichel an. Und genau hier war das Resort. Man so zu sagen Wasser von drei Seiten. Das Kurioseset ist aber der Sand. Dieser ist so fein, daß er quitschende Geräusche erzeugt, wenn man über ihn zur Anlage hinauf läuft. Puderfein und in der Sonne bestimmt grellend weiß. Es war leider bedeckt und schon ziemlich spät. Die Sonne ging schnell unter und unser Heimweg wurde im Dunkeln zurück gelegt. Gut, daß wir usere Taschenlampen dabei hatten. Die Geräusche unterwgs aus dem Wald und Dickicht waren schon spannend.
Die restliche Zeit wauf der Insel gingen wir etwas ruhiger an und hatten noch sehr viel Spaß am Meer.
Unser nächstes Ziel war dann die Insel Koh Ngai
Für 250 Baht p.P. und 1 Stunde Transfer mit dem Longtailboot, sind wir am Vormittag auf der Insel angekommen. Auch hier bot sich ein Anblick uns an, von dem man nur Schwärmen kann. Zuerst blaue, dann rünes Wasser, wieder weißer Strand und dahinter gleich das tropische Grüne des Hinterlandes. Von Deutschland aus haben wir auf Empfehlung das Coco Cottage reserviert. Nicht ganz billig aber von den Beschreibungen und den Bildern sehr vielversprechend. Unser Gepäck wurde von den Angestellten des Resorts vom Boot bis zur Rezeption getragen. Dort bekamen wir einen leckerem Begrüßungstrunk und checkten gaaaaanz gemütlich ein. Wir haben keinen Bungi genommen, da für uns zu teuer, sondern entschieden uns für das Zimmer im Langhaus.
Eine wunderschöne Anlage, in der alles ordentlich und liebevoll gestaltet ist. Ruhige und relaxte Atmosphäre. Die Zimmer waren sehr sauber. Dunkler, glänzender Holzboden, Bettrahmen aus Bambus und ein herrliches, halboffenes Bad. Vor jedem Eingang ein Kübel Wasser mit Kelle zum Abbutze des Sandes von den Füßen.
Leider, leider war hier die Ebbe während unseres Aufenthaltes so extrem, daß das Baden kaum bzw. gar nicht möglich war. Man mußte dann bis zur Riffkante über Steine und an den empfindlichen Korallen herum eiern, um ins tiefere Wasser zu gelangen. Aber da hatten wir wohl nur Pech mir der Zeit, denn ansonsten haben wir hier toll baden können. Viele Muscheln am ganzen Strand und zum Schnorcheln muß es hier bestimmt auch sehr schön sein. Leider hatten wir immer noch schechte Sicht. Da sind wir ein bissi verwöhnt.
Leider hatte uns das Essen im stark überteuerten Retaurant nicht so gut gefallen. Kleine Portionen und auch sehr fade zubereitet. Auch wenn die Insel alles vom Festland angeliefert bekommt - es ist das Geld nicht wert.
Keine Ahnung wie lange der Strand ist aber man kann schöne, lange Spaziergänge machen und findet immer Muscheln in allen Formen.
Hier werden demnächst noch so einige Anlagen an diesem langen Strand entstehen. Es wird gebaut und doch bekommt man kaum etwas davon mit.
Ich konnte es mir nicht entgehen lassen und wollte mal unbedingt mal bei den Rainbow Diversvorbei schauen und mir ein paar Infos holen. Die einzige Tauchbasis auf der Insel ist die Teuerste, die je in all meinen Urlauben gesehen habe. Preise, da schlakkern dir die Ohren. Nix wie raus und lieber `ne Runde Schnorcheln oder von Lanta aus tauchen !
Da wir nur 2 Nächte eingeplant hatten, wollten wir noch unbedingt die andere Seite der Insel erkunden. Ein kleiner Pfad führte uns über den Berg durch dichten Wald. Schweißtreibend und dennoch interessant waren wir in ca. 45 Minuten auf der anderen Seite. Mit kleinen Pausen und vom Fantasy Resort, pompös aber schön gestaltete Anlage, aus startend. Vom Coco Cottage bis zum Fantasy zuvor auch noch mal 30 Minuten.
Auf der anderen Seite angekommen, führen zwei Wege zu unterschiedlichen Stränden. Wir sahen uns zuerst den unbewohnten Strand an und entschieden uns aufgrund der Tatsache, daß es ir noch was trinken oder essen wollten, dann letzt endlich doch für den anderen Weg, welcher uns zum Andaman Resort führte. Hier ist der Strand wellengeschützt dafür nicht ganz so weiß wie auf der anderen Seite. Sehr wenig Leute waren zu sehen. Totale Ruhe und Abgeschiedenheit. Die Bungis waren alle ausgebucht. Lag wohl auch am fairen Preis und an der isolierten Lage. Auch hier haben wir nur nette Menschen kennen gelernt und fanden die Atmosphäre familier und locker.
Hier haben wir noch bis zum Nachmittag die Zeit mit Baden, Essen und Faulenzen verbracht. Leider bot sich hier auch ein unschönes Bild, als sich das Wasser durch die Ebbe zurück gezogen hatte. Wir hatten aber unseren Spaß und sind dann gemütlich wieder zur anderen Seite marschiert.
Am Tag unserer Abreise haben wir noch wunderschöne Nashornvögel beobachten können wie sie sich auf einer Palme nieder gelassen haben. Beeindruckende Tiere.
Ach ja, die Massage im Coco Cottage ist einmalig. Mit einer der Besten bisher. Oelmassage mal probieren. Bin fast eingeschlafen, so relaxed war ich danach.
Fazit unseres Aufenthaltes auf Koh Ngai:
Wenn wir noch einmal diese Insel besuchen sollten, dann werden wir entweder die Koh Ngai Villa ider das Andaman Resort wählen und auch höchstens 2 Nächte wie eben gehabt verbringen. Vorher werden wir uns auch über die Gezeiten schlau machen und nicht mehr Megahauptsaison fahren. Sehr schöne Insel ohne Straßen aber leider auch sehr teuer und bald mit weiteren Hotels und Anlagen voll. Noch geht es !
Das Wetter hatte auch mit gespielt. Tolle Fotomotive und fast unberührte Natur im Hinterland.
Die letzte Insel sollte wieder einmal Koh Lanta sein. Warum ? Irgendwie hat es uns diese Insel angetan. Ähnlich wie früher mal Koh Samui war/ist. Man findet immer etwas nach seinem Geschmack.
So sind wir dann in ca. 1,5 Stunden mit einem Ausflugsboot, daß uns Transfergäste noch mit aufgenommen hatte nach Koh Lnta gefahren und leider auch in ein heftiges Gewitter bzw. Regenschauer geraten.
Dies war der alltägliche kurze aber heftige Regenguß. Die Jahre zuvor eher die Ausnahme, so dieses Jaht die Regel.
Am Pier von Ban Saladan angekommen, riefen wir das "Nature Beach Resort" an und mußten uns sagen lassen, daß außer einem Zimmer für 1200 Baht alle anderen Bubgis ausgebucht waren. Hä? Was war denn hier los ? Das hatten wir davor auch noch nicht erlebt. Wir nahmen das Zimmer, da wir keine Lust hatten im Regen nach Alternativen zu suchen. Vieles hat sich seit unserem Besuch vor 2 Jahren verändert. Nicht aber die Herzlichkeit und Freundlichkeit des muslimischen Familienbetriebes. Leider waren auch für die nächsten Tage keine Zimmer frei, sodaß wir dann am nächsten Tag uns andere Anlagen angeschaut haben.
Uns ist aufgefallen, und dies haben uns die Einheimischen bestätigt, daß es außergewöhnlich viele Touris gab/gibt. Insbesondere Skandinavier.
Na jedenfalls sind wir nicht weit vom Nature Beach Resort fündig geworden:
Das B.Q. Resort mit sage und schreibe 4 Bungis !
Wir haben für 4 Nächte einen Preis von 500 Baht p. Nacht ausgehandelt und waren letztendlich froh, daß wir kein Bungi im überfüllten Nature Beach Resort bekommen haben. Dort war es besonders abends brechend voll.
Wir sind aber wegen der genialen Küche dennoch 3 mal dort essen gewesen !
Das B.Q.Resort liegt ebenfalls am Klong Nin Beach und ist 5 Minuten zu Fuß von den Lädchen an der "Kurve",Abzweigung Hauptsraße, entfernt.
Sehr ruhige, schöne Bungis mit Sitzecke vor dem Eingang mit Blick aufs Meer/Strand bzw. Bar/Restaurant. Letztere ist wirklich sehr klein aber schön urig gemacht. Man bekommt vom wenig englisch sprechenden Besitzer ein Album mit CDs in die Hand gedrückt und darf sich seine Lieblingsmusik aussuchen. Meistens waren entweder keine oder nur ein paar Gäste an der Bar. Das Essen war aber o.k.
Nebenan gibt es eine Bar
Wir haben uns auf Koh Lanta natürlich ein Moped
In Ban Saladan haben wir uns bei den Tauchschulen erkundigt, welche denn bereit wäre, unsere Tochter während der Tauchgänge auf dem Schiff zu betreuen. Die einzigen, die ohne wenn und aber das angeboten haben waren die "S Cool Divers" ! Super freundliche und offene Leute.
Alles sehr herzlich und ehrlich. Vom Preis gibt es kaum Unterschiede zu den anderen Tauchbasen. Wir können diese Tauchschule wärmstens empfehlen. Sehr sachkundige Taucher, die auf vieles achten, besonders Sicherheit und allgemeine Wohl und die Zufriedenheit der Gäste.
Wir haben leider nur zwei Tauchgänge gebucht, da wir noch ein paar andere Dinge machen und uns nicht stressen wollten. Selbstverständlich wurden wir abgeholt und alles andere war sowieso schon bestens organiesiert. Die Betreung für unsere Tochter war im übrigen kostenlos !
Was sagt man denn dazu ?!
Die Ganztages Tour ging nach Koh Ha. Dort haben wir zwei der besten TGs genacht. Begleitet wurden wir von einem sehr netten und naturumsorgten Schweizer. Unzählige Fischarten in allen Farben und Formen, Nackschnecken, Garnelen, Schildkröte, Korallen und atemberaubende UW Felsen. Das Highlight war aber beim 2. TG eine Höhle, welche man betauchen und sogar darin "auftauchen" konnte. Das Licht, welches von außen durch die Höhlenöffnung durchsickerte, erzeugte ein unglaublich schönes Lichtspiel. Voll der Hammer. Und das i-Tüpfelchen war eine gebänderte Seeschlange, die sich af einer Felskante etwa 1 Meter über/neben uns auruhte.
Unsere Maila war in besten Händen. Eine Angestellte von der Tauchschule hatte sich abwechselnd mit der Frau vom Kapitän um unsere Tochter gekümmert. Später ist sie sogar mit ihr auf dem Bett vom Kapitän eingeschlafen. Sah echt goldig aus. Sie hatte ansonsten auf dem mittelgroßen Boot Spaß und niemand emfand sie als störend. Alles hat klasse geklappt. Sie hatte auch wie ganzen Urlaub immer mit uns gefuttert, alles vertragen und nie Probleme mit dem Seegang, dem Klima oder Sonstigem gehabt.
Ein weiterer Höhepunkt war eine kleine "Elefantensafari".
Mit dem Roller sind wir bis zum Ausgangspunkt der Tour zur Tiger Cave gefahren und haben einen 30 minütigen Elefantenritt gebucht.
Keine Touris, nur wir und die Betreiber bzw. Anbieter. Wir waren gegen 9.30Uhr da und wollten somit der Hitze entgehen. Der Jungs waren entzückt von Maila und nahmen sie gleich an die Hand. Und wohin gingen sie ? Natürlich zum Elefanten.
Mit großen Augen und Respekt (aber ohne Angst) hat sich unsere Kleine den für sie wohl gigantischen Rüsselträger genau angeschaut. Leider sind wir zu spät gekommen, da wir ansonsten die Möglichkeit gehabt hätten an der Elefantenwäsche/bad teilnehmen zu dürfen.
Nachdem nun das "Beschnuppern" erfolgreich war ging es durch das umliegende Gebiet auf dem Rücken des Dickhäuters. Aus einer halben Stunde wurde es fast eine Ganze. Eine kleine Pinkelpause wurde gemacht und auch Gelegenheit ein paar Fotos zu schießen.
Wieder am Ausgangspunkt angekommen, hat meine Frau mit unserer Tochter dem Elefanten noch eine Staude Bananen gekauft und an ihn verfüttert. Ein unvergessliches Erlebniss auch für uns Eltern wie toll und ohne Angst unser Kind alles mit gemacht hat. Sorry, wenn ich ein bissi viel Schwärme. Bin halt stolz wie Oskar !
Anschließend sind wir weiter mit dem Roller zum "Hat Yai Restaurant" gefahren. Dieses befindet sichetwas unterhalb des, na, jetzt fällt mir der Name nicht mehr ein, ich nenne es einfach mal View Pount Restaurant.
was für eine herzliche Begrüßung. Wir haben uns ein richtig tolles Frühstück gegönnt und genossen die Aussicht auf das Tal, das Meer und den vorgelagerten Inseln.
An einem Abend waren wir auch in der Thai Cuisine essen. Sagenhaft gutes Essen, immer noch freundliches und gut gelauntes Personal und Chefkoch kommt an den Tisch und emfielt unverschämte Leckereien. Maila wurde einfach mal mit in die Küche genommen und bekam sogar ein kostenloses Gericht nur für sie.
Das sind so Augenblicke, wo wir uns fragen, warum können bei uns in Deutschland die Leute nicht einfach auch mal etwas mehr mit dem Herzen denken und handeln.
Der herrliche Klong Nin Beach hat sich bestens für unsere Tochter geeignet. Der Sand ist in Wassernähe hart genug, um darüber zu flitzen, das Meer fällt nicht steil ab und überhaupt ist es ein Paradies für Groß uns Klein.
Es kam die Zeit von Koh Lanta Abschied zu nehmen und weiter mit der Fähre nach Krabi zu fahren.
Dort wollten wir unbedingt noch einmal eine Nacht im traumhaften "Khanom Bencha Mountain Resort" verbringen bevor es am nächsten Tag mit dem Flieger nach Bangkok ging.
Das Abholen hat super geklappt und wir bekamen sogar den gleichen Bungi wie zu anfang unseres Urlaubs.
Nachdem wir unsere Sachen untergebracht hatten, wollten wir noch einmal ans Meer fahren und den Sonnenuntergang beobachten.
Wir haben uns ein Roller gemietet und sind erst nach Krabi gefahren, lecker Kuchen gegessen, und anschleißend Richtung Ao Nang. Dort angekommen bekamen wir ja fast schon Panikattacken. Wahnsinn wie sich das hier alles so verändert hat. Naja, wer es mag. Wir fanden es wie auf einem Rummelplatz.
Der nächste Strand von Ao Nang war dafür schön friedlich und hauptsächlich ein paar Einheimische Jugendliche haben Fußball gespielt oder wie wir Muscheln gesammelt. Unglaublich wie viele es gab, zwar überwiegend kleine aber die Masse war sehr beeindruckend. Hier hatten wir drei sehr viel Spaß und Freude. Dazu noch einen schönen Sonnenuntergang. Was jedoch nicht beachtet haben, war, daß es schnell dunkel wurde und wir noch ca. 1,5 Sunden Rückfahrt hatten.
Maila ist auf der Fahrt eingeschlafen und war dadurch, daß sie zwischen uns saß, vor dem Fahrtwind und den Insekten geschützt. Letztere habe ich natürlich volle Kanne abbekommen. Ganz so schlimm war es aber doch nicht. Nur unsere Popos haben weh getan.
Am nächsten Tag hatten wir noch genügend Zeit, um einen letzten Ausflug zu unternehmen. Dieser führte uns zum "Tiger Temple".
Eine schöne Tempelanlage unweiht von unserer Unterkunft. Leider blieb uns nur Zeit, um die 1200 Stufen in Angriff zu nehmen und auf dem Gipfel die "Rocky" Pose zu machen.
Mit unserer Tochter auf dem Buckel etwas Wasser gegen den Durst und viel Optimismus ging es dann los. Stufe um Stuf mit kleinen Pausen. Die Aussicht war schon nach ein paar Minuten schön. Etwas gewöhnungsbedürftig waren die unterschiedlich großen bzw. kleinen Stufen. Nach gar nicht so langem Aufstieg sind wir dann oben angekommen, wo sich uns ein wirklich phänomenales panorama bot.
Suuuuper !
Wir waren zu dieser Tageszeit nur noch mit einem holländischem Pärchen und ein paar thailändischen Jugendlichen auf dem Tempelgipfel. Diese wollten sich uuuuuuuuunbedingt mit Maila fotografieren. Total aufgeregt und kichernd wurde etliche Fotos gemacht.
Nachdem wir nun alles gesehen haben und wieder ausegruht waren, ging es wieder hinunter. Wir wollten nicht zu spät los fahren und rechtzeitig unseren Flieger bekommen. Auf dem Weg nach unten kamen uns unzählige Schülerinnen entgegegen.
Der Rückflug mit Air Asia war pünktlich und das Übergepäck hielt sich in Grenzen. Weniger Balast und mehr auf das Handgepäck verteilt.
Der Flug war angenehm und wir landeten auch relativ pünktlich. Leider aber auch schon am Abend. Leider deswegen, weil wir noch 2 Nächte im "Marriott Riwer&Spa" verbringen wollten aber spät eingecheckt und am Rückreisetag auch sehr, sehr früh wieder zum Airport mußten. Heißt also, daß wir das Hotel nicht so ausgiebig nutzen konten wie geplant, da noch Shopping anstand. Dennoch haben wir das Beste daraus gemacht und den Luxus in diesem einzigartigen Hotel genossen.
Die freundliche Dame an der Rezeption begleitete uns nicht nur zum Zimmer, sondern wir bekamen auch noch ein kostenloses Upgrade.
Das Zimmer war toll mit Blick auf den Pool und dem Fluß. Das beste sind aber die Betten. Wie auf Wolken, sechs große, flauschige Kissen ... wie die Lenorflasche im Wäschekorb ! Fluuuuuuub !
Das Hotel ist wirklich oberspitzenklasse und lässt keine Wünsche offen.
Das Preis/Leistungsverhältniss sagenhaft und der Service einzigartig.
Ein gigantisches Frühstücksmenu, bei dem man erst mal gut überlegen muß mit was man anfängt. Riesen Auswahl !
Unsere traditionelle Shoppingtour durchs MBK war wieder einmal erfolgreich und auch der Besuch an den Straßenständen zwecks kleiner Mitbringsel hatte sich wie immer gelohnt. Zu guter letzt gönnten wir uns eine einstündige Fußmassage. Wir waren im Paradies. Unsere Tochter wurde liebevoll beschäftigt und bekam u.a. einen Trinkjoghurt, einen Apfel und ein paar Kekse spendiert. Das Leben ist soooooooo schööööööööön !!!
Zurück mit der Skytrain zur Taksin Bridge, Endstation und weiter mit dem kostenlosen Shuttleboot zurück zum Hotel.
An Bord bekommt man kühle nach limette richende Handtücher zur Erfrischung und je eine kleine Flasche Wasser. Die ca 15 minütige Fahrt zum Hotel ist sohl tagsüber als auch in der Nacht sehr schön.
Am letzten Tag eines jeden Thailandurlaubs, haben wir eine etwas eigenartige Tradition uns angeignet. Mittagessen im Burger King und am Abend Pizza. Warum ?
Uns schmeckt nirgendwo der Whopper so gut wie in Bangkok un die Pizza bei der Pizza Company ist der absolute Oberhammer !!!
Schweinereien müßen doch auch mal erlaubt sein, oder. Außerdem ist der Preis super und die Portionen riesig.
Das witzige ist, daß man angrenzend am Marriott Hotel eine Anzahl kleiner Geschäfte vor findet. Dort gibt es auch ein paar interessante Sachen zu kaufen, die in der Innenstadt nicht wesentlich teurer sind. Es gibt eine große Auswahl an verschiedenen Restaurants vieler Geschmachsrichtungen und einen kleinen Fotoshop, in dem man viel günstigeren Internetzugang als im Hotel gibt.
Das Marriott wird auf jeden Fall bei unserer nächsten Thailand Reise wieder gebucht. Nur die Flugzeiten werden wir mal besser studieren und entsprechend kombinieren.
Unser Rückflug am frühen Morgen des letzten Tages verlief planmäßig ohne Verspätung, jedoch sehr gut gebucht - Maschiene voll !
Aber auch dies haben wir gut geregelt. Ein paar freundliche Pakistanis haben sich so umgesetzt, daß wir mit unserer Tochter noch einen Dreier bekamen. Der Flug war alles andere als langweilig, da wir wieder das super Unterhaltungsprogramm genießen durften. Essen war wie immer lecker und es gab jede Menge Getränke zwischen durch. Maila bekam Geschenke bzw. Spielsachen und bekam natürlich auch ihr eigenes Menue.
Also ETIHAD ist unserer Meinung nach genauso gut wie EMIRATES. Wir haben uns immer sicher und umsorgt gefühlt. Es gab zu keiner Zeit etwas Negatives zu berichte.
Die Landung in Frankfurt war ebenso wie der Abflug aus Abu Dhabi pünktlich. Es ging eigentlich recht zügig an der Gepäckausgabe und am Zoll gab es keine Warteschlangen oder irgendwelche großen Kontrollen.
Unser Fazit:
Ein rundum gelungener Urlaub, welcher wieder viiiiiiiiiiiel zu schnell vorbei war. Wir haben sehr viel Spaß gehabt, einiges erlebt und das eine oder andere dazu gelernt.
Auf knapp 2600 Fotos und 4,5 Stunden Videomaterial, haben wir unsere Erinnerungen und Erlebnisse festgehalten und verewigt.
Eine Auswahl der Fotos werde ich demnächst auf unsere Homepage hochladen.
So, nun ist aber endgültig das ende dieses Reiseberichts - mir fallen gleich die Finger ab - kann nich mehr - Flasche leer !
Ich hoffe euch etwas von unserem Erlebten rüber gebracht zu haben und dem einen oder anderen eine Anregung.
Wünsche allen im Forum weiterhin viel Spaß und Vorfreude auf die anstehenden Urlaube !
Gruß,
Miki
