Nun, mit zehn Dollar gibt sich die Volksdemokratische Republik Laos nicht zufrieden. Es waren bei meinem letzten Besuch 30 Dollar, und an Wochenenden muss man ein oder zwei Dollar Feiertagszuschlag drauflegen.

Dafür geht alles ganz sozialistisch-ungewöhnlich reibungslos, ob am Flughafen oder an der Friendship Bridge. Formular ausfüllen, mit Reisepass, Geld und Passbild in ein Fensterchen reinreichen, ein paar Minuten warten, dann wird man aufgerufen und erhält von einem meist lächelnden Grenzbeamten den Pass zurück. Wobei der Grenzbeamte sich wirklich Mühe gibt, die komischen Namen der vielen exotischen Langnasen richtig auszusprechen.

Also gut hinhören! Inzwischen wird das Visum eingeklebt, der schwer lesbare ganzseitige Stempel von früher fiel dem laotischen Reformwillen zum Opfer.
Ich glaube, man kann auch in Baht oder sogar in Euro zahlen, dann ist es aber in jedem Fall teurer. Das sollte aber jemand berichten, der kürzlich dort war.
Nicht vergessen: Beim Verlassen der Lao PDR muss man bezahlen!

Eine Ausreisesteuer. In Kip oder 20 Baht. Ich glaube sogar, dass es an der Friendship Bridge eine Einreisesteuer mit dem netten Namen "Entry Fee" gibt, nach der Visavergabe auf dem Weg zu Bus oder Taxi Richtung Vientiane. Da bin ich mir nicht mehr sicher. Aber ein paar tausend Kip für die Ausreise behalten oder einen 20-Baht-Schein nehmen.
Es fährt ein Bus von der Friendship Bridge nach Vientiane rein, das muss man googeln. Taxis gibt's reichlich, und das ist sicher keine schlechte Wahl, bloß sind sie für die relativ kurze Strecke in die Hauptstadt unverhältnismäßig teuer. Man kann sich mit anderen Langnasen ja ein Taxi teilen.