Tauchen - Medizinische Frage

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sharkcookie

Tauchen - Medizinische Frage

Beitrag von sharkcookie »

Folgendes Problem

Weil ein Idi** mir damals, als ich noch mit Musik meine Kohle verdient habe die gesamte PA auf meinen Monitor geschaltet hat hat es richtig "Peng" gemacht...

:arrow: Mittelohrcolesteatom im rechten Ohr mit anschließender Total OP (1999) sprich neues Trommelfell, Amboss unterfüttert, Hammer und Steigbügel neu geblieben ist ein Tinntius und ein eingeschränktes Hörvermögen auf dem Ohr...

Der eine Arzt sagt: Absolutes Tauchverbot weil die Möglichkeit besteht einen Drehschwindel zu bekommen,
ein andere sagt: Keine Ahnung :cry:

und einen Tauchkursus machen würde ich wirklich gerne...

Haben wir hier Taucher mit Erfahrung oder Ärzte die sich wirklich mit sowas auskennen die mir einen Rat geben können. Tauchen ja oder nein, und wenn ja bis zu welcher Tiefe :?:


tschaang-frank

Re: Tauchen - Medizinische Frage

Beitrag von tschaang-frank »

Ganz schwierige Frage!

wenn deine kuenstlich eingesetzten (neues Trommelfell, Amboss unterfüttert, Hammer und Steigbügel neu ) exakt die gleichen belastungen abkoennen wie die natuerlichen originale ( vielleicht ist son kuenstliches Trommelfell sogar staerker :| ) dann duerfte hier kein Problem sein.

Die Frage ist - hast du mit den kuenstlichen Teilen genau das gleiche Gefuehl ( schmerzempfinden !! ) wie vorher?? Oder sind da irgendwelche nerven stillgelegt?
Das waere absolut gefaehrlich weil - beim tauchen hast du ja alle 10 meter eine Atmosphaere Druck mehr auf deinem Trommelfell.
Die schmerzen die der Laie ( der nicht weiss wie man einen Druckausgleich macht ) beim abtauchen hat, sind ja nichts weiter wie ein Warnsignal - wenn du dieses Warnsignal vielleicht nicht mehr bekommst, dann wird es dir deine kuenstlichen Teile zerfetzen!!!!

Viel schlimmer ist der Tinntus - da gibt es ja bei jedem menschen ganz verschiedene Sypmtome wie depression, angstentwicklung, gefuehle der hilflosigkeit.........
alles ueberhaupt nicht gut fuer eine absolut wichtige selbstkontrolle und beherschtheit in 20-30-40 Meter Tiefe!

Der Drehschwindel tritt auf bei einer erkrankung des innenohres - keine ahnung was nach der operation nun mit deinem innenohr los ist bzw. inwieweit der aussendruck beim abtauchen probleme fuer das innenohr autreten koennen.
Eines steht fest, die reaktionen bei akut auftretenden Drehschwindel also
u.a uebelkeit und erbrechen - koennen beim tauchen toedlich sein.
Ich habe zwar schon Leute gesehen die es geschaft haben durch den Lungenautomaten zu kotz.. - das funktioniert aber nur wenn du keine dicken Brocken da durchwuergst und das kriegen auch nur erfahrene Taucher hin die ne menge erfahrung haben und nicht in Panik geraten.

Ich waere ganz , ganz vorsichtig an deiner Stelle - ich denke das kann nur ganz individuell beantwortet werden d.h suche noch verschiedene andere Aerzte auf und lass dich untersuchen und beraten!!!

Nimm mal hier kontakt auf

http://www.gtuem.org/

die koennen dir weiterhelfen, sicherlich keine Ferndiagnose aber die bennen dir entsprechende Aerzte.

Frank


tschaang-frank

Re: Tauchen - Medizinische Frage

Beitrag von tschaang-frank »

Mal ne andere Frage 8)


die gesamte PA auf meinen Monitor geschaltet hat
wie geht das den :? und wie sah den der Monitor danach aus :| :wink:


sharkcookie

Re: Tauchen - Medizinische Frage

Beitrag von sharkcookie »

@tschaang-frank


Danke für deine ausführliche Anwort. Ich werde deinen Rat mit dem Link befolgen, aber sicherlich kein Risiko eingehen....also vermutlich kein Tauchkurs :cry:
denn was mir zusätzlich gerade noch einfällt ist die Tatsache das eine Reisekrankenversicherung ja nicht die Kosten übernimmt für Krankheiten die schon vorher bekannt waren...nicht das sie mir noch grob fahrlässiges Handeln vorwerfen...

zu deiner 2. Frage...

Wie das geht frage ich mich heute noch...ich sagte doch schon Id***

als Monitor hatte ich einen Roland Jazz Chorus 120 eingesetzt (für einen Roland D 50) . Beide 12er Speaker total schrott und ob der Verstärker noch zu retten gewesen wäre habe ich nie herausgefunden :oops:


tschaang-frank

Re: Tauchen - Medizinische Frage

Beitrag von tschaang-frank »

Reisekrankenversicherung
An die habe ich nun noch gar nicht gedacht :|

Da hast du absolut recht - mit der "vorerkrankung" bzw. OP kannst du 1000% mit einem Ausschluss aller Kostenuebernahmen bei tauchkrankheiten/unfaellen rechnen - zumindest bei allen deutschen Gesellschaften!!!!


Calm

Re: Tauchen - Medizinische Frage

Beitrag von Calm »

sharkcookie am 21.11.2004, 07:44 hat geschrieben:Folgendes Problem

Weil ein Idi** mir damals, als ich noch mit Musik meine Kohle verdient habe die gesamte PA auf meinen Monitor geschaltet hat hat es richtig "Peng" gemacht...

:arrow: Mittelohrcolesteatom im rechten Ohr mit anschließender Total OP (1999) sprich neues Trommelfell, Amboss unterfüttert, Hammer und Steigbügel neu geblieben ist ein Tinntius und ein eingeschränktes Hörvermögen auf dem Ohr...

Der eine Arzt sagt: Absolutes Tauchverbot weil die Möglichkeit besteht einen Drehschwindel zu bekommen,
ein andere sagt: Keine Ahnung :cry:

und einen Tauchkursus machen würde ich wirklich gerne...

Haben wir hier Taucher mit Erfahrung oder Ärzte die sich wirklich mit sowas auskennen die mir einen Rat geben können. Tauchen ja oder nein, und wenn ja bis zu welcher Tiefe :?:
Ob du physisch jetzt tauchen kannst, oder nicht, kann ich dir nicht beantworten! Jedoch kann ich dir sagen dass keine korrekte Tauchschule dich tauchen lässt. Du musst vor dem Tauchen einen Fragebogen zu deiner Gesundheit ausfüllen, nur wenn der 100% O.K ist darfst du tauchen gehen. Natürlich kannst du falsche Angaben machen, aber wenn dann doch was passiert zahlt deine Versicherung bestimmt keinen Penny! Ausserdem leisten die Divemaster Erste-Hilfe, sollten deshalb schon wissen was dir fehlt. Den Fragebogen kannst du nur umgehen, wenn du eine Bescheinigung vom "deutschen" Arzt mitbringst, dass du tauchfähig bist!


tschaang-frank

Re: Tauchen - Medizinische Frage

Beitrag von tschaang-frank »

dass keine korrekte Tauchschule dich tauchen lässt.
Waere mal interessant zu wissen!

Frueher war es so das korrekte ( zumindet die deutsch gefuehrten )
Basen sogar ein Tauchtauglichkeits-Attest ( nicht aelter als 6 Monate )verlangten.
Gibt es ueberhaupt noch Basen die das heute praktizieren???


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